Seminar mit Wladimir

Montag, den 15.02.2016
Seminar mit Wladimir

Sounds Invasion, eine Performance mit Musik, Witz und Perfektion.

So lautete die Ankündigung von Wladimir für sein brandneues Seminar. Ein Seminar, das zwar neu, aber zumindest im ersten Teil vor 20 Interessenten nur zögerlich in Gang kam. Doch ohne die akustischen Effekte für ein Laienpublikum zu unterschätzen sollte man doch berücksichtigen, dass dieser Abend vor einem Fachpublikum gehalten wurde, das sehr wohl mit Quietscher und Knackfrosch vertraut ist. Ein Lehrstück in Sachen Präsentation und Vorführung ließ also auf sich warten.

War der Abend etwa falsch etikettiert? Nein. Im zweiten Teil sollte sich doch zumindest akustisch einiges ändern. Endlich hatte Wladimirs Performance nicht nur Pfiff, sondern auch Sound. Tricks mit Ketten, Karten und Gedanken hatten ihren Soundeffekt. CDs wurden produziert und gefärbt und wer glaubte, die Rohlinge seien stumm, hatte sich gründlich geirrt. Eine „Luftballongeige“, die je nach Anlass „Jingle Bells“ oder „Happy Birthday“ spielen kann war ebenso abgedreht wie ein schwebendes Handy, das Rock und Klassik intonieren konnte. Natürlich wurden Technik und Gimmicks erklärt und vielleicht hatte ja auch der eine oder auch andere von uns eine Inspiration, seine Zaubereien zukünftig akustisch zu untermalen.

Fazit: Wladimir hatte uns doch noch ein facettenreiches Klangspektrum aufgezeichnet. Nun liegt es an uns, den richtigen Ton zu finden.

Text: Dieter Daniel-Ravelli Bilder: Andreas Fleckenstein

Die „Neuen“ stellen sich vor

Montag, den 01.02.2016
Die „Neuen“ stellen sich vor

Die Interessenten des Magischen Zirkels zaubern und stellen sich vor.

Natürlich war nichts perfekt und niemand von uns hatte das auch erwartet. Dafür wurde im Anschluss an die Vorführungen unserer Interessenten der Austausch großgeschrieben. Die „Alten“ und „Neuen“ gingen auf Tuchfühlung und es gab viel Eckenzauberei. Eine schöne Entwicklung für den Auftakt des Jahres!

Text: Stefan Sprenger

Bilder: Chantal Sprenger

Seminar mit Shawn Farquhar

Donnerstag, den 28.01.2016
Seminar Shawn Farquhar

Unser diesjähriger Seminarauftakt im Ortszirkel Frankfurt begann mit einer Sternstunde der Zauberkunst. Der ehemalige FISM Gewinner Shawn Faryuhar, der mit seinem außergewöhnliches Talent zur Zauberkunst brillierte, bot uns eine Show aus Magie und Comedy, die ihresgleichen sucht.

Sein Seminar begann mit einer sehr humorvollen Cups and Balls Routine, in der sogar mit zum Teil verschlossenen Bechern arbeitete.

Es folgte ein Buchtest, bei dem sich eine Zuschauerin Rücken an Rücken zu Shawn aufstellte und diverse Seiten aus dem Buch nennen sollte. Auf sehr komödiantische Art nannte Shawn Faryuhar die Textzeilen auf den frei gewählten Seiten der Zuschauerin. Der Klimax war jedoch, dass das Buch bis auf die gewählten Seiten nun aus lauter Leerseiten bestand.

Der zweite Teil wurde mit einer Münzenroutine und einem „zauberhaften“ Coin Wallet eröffnet. Zudem wurden noch einige Wallet-Tricks mit unglaublichen Übergaben vorgeführt und erklärt.

Mit sehr schönen Kartenroutinen und einer Torn and Restored Routine mit dem Bild seiner Tochter beendete Shawn Faryuhar sein Seminar.

Shawn Farquhars gekonnt zügige Vorführungen und Geschichten werden den  43 Seminargästen

in sehr guter Erinnerung bleiben.

Text: Rado

Bilder: Rudolf Kneuer

 

JHV der Neue Vorstand

Montag, den 18.01.2016
Jahreshauptversammlung

Der neue Vorstand:

1. Vorsitzender Andreas Fleckenstein

2. Vorsitzender Stefan Sprenger

Kassierer Florian Schädlich

Schriftführer Dieter Daniel

Beirat Heinz-Dieter Rado

Prüfung 2016

Sonntag, den 17.01.2016
Prüfung

Am Sonntag den 17. Januar bestanden, von links nach rechts: Karsten Meyerhoff, Hannes Freytag (Prüfungsvorsitzender), Julius Zier, Rainer M. Siewers, Patrick Diener, Wilfried Possin (Prüfungsbeisitzer), Laurin Walke, Luis Winckelmann, Manuel Abad (dahinter: Torsten Rau (Prüfungsbeisitzer), wir gratulieren recht herzlich.


Bild: Renè Perrot

Am 17.1.2016 fand in den Räumen des OZ Frankfurt die Aufnahmeprüfung zur Mitgliedschaft im MZvD statt. Die Prüflinge (3 vom OZ Frankfurt und 4 aus dem OZ Mainz/Wiesbaden) kamen entspannt an, doch schon nach einigen Minuten wurde es im Vorbereitungsraum schon etwas hektischer.

Es wurden Karten sortiert, Ballgriffe geübt, Seile vorbereitet usw.

Um 10.30 Uhr war es dann soweit und die theoretische Prüfung begann. Einige der Prüflinge würden heute noch erzählen, wenn man nicht mal höflich darauf hingewiesen hätte, dass noch weitere kommen. Andere wiederum haben vor lauter Nervosität den guten Karl Schröder vergessen.

Gegen 11.50 Uhr ging es mit dem ersten praktischen Teil weiter, es wurden Ziergriffe mit Karten, klassische Münz- und Kartengriffe sowie Seil- und Ballgriffe vorgeführt. Zudem noch einige Routinen.

Während sich dann die Prüfer zur ersten Besprechung zurückzogen, begann die Vorbereitung für die Vorführungen vor Zuschauern. Dazu gab es Spagetti Bolognese ala Manfred.

Nachdem sich unser Zirkellokal mit ca. 30-40 Zuschauern gefüllt hatte, ging es um 14.30 Uhr los.

Es wurden von CloseUp, StandUp, Mentalmagie, über Kartemagie bis hin zur Comedy Zauberei alles geboten. Es wurde u. a. Wasser in Orangensaft verwandelt, oder einer Zuschauerin ihr Lieblingsrestaurant inklusive Nachtisch voraus gesagt. Nicht zu vergessen wäre, dass man mit Schwammbällen die Quantenphysik erklären kann.

Auch wenn sich hier bei einer Nummer mal wieder der Spruch „weniger ist mehr“ bewahrheitet hätte, haben alle Prüflinge die Prüfung bestanden und wurden vom Publikum mit Applaus belohnt.

Um 18.00 Uhr war alles vorbei und der MZvD hat 7 neue Mitglieder.

Text und Bilder Rado







 

 

 

Zauberblatt 2015

Rückblick des Jahres 2015

Montag, den 14.12.2015
Weihnachtsfeier des OZ Frankfurt

Am Ende des Jahres darf und soll eine Feier immer etwas Besonderes sein oder zu mindestens viele besonders magische Momente haben. Dieses Jahr hatten wir diese auf unserer Weihnachtsfeier. Auch wenn es schon sehr dunkel war genossen wir bei Glühwein die „Schöne Aussicht“ und im Verlauf des Abends das schmackhafte Büffet. Auch der Showblock war zum Zunge schnalzen! Unsere beiden „Junioren“ spielten professionell, originell und routiniert auf. Philippe Walter und Sören Pohl boten uns als Einstimmung eine wunderbare Mischung aus Humor, historischer Reminiszenz und gemeinsamem Rückblick auf unser Zirkeljahr. Danach verzückte uns Tim Becker mit seinen viele Stimmen im Bauch und seinen ausgefallenen Bauchrednerpuppen. Wer redet schon mit seinem Donut, wenn er etwas süßes braucht oder hat einen reisenden Hippie im Koffer. Krönender Abschluss war sein etwas störrischer und aufbrausender Hase aus dem Zylinder.

 

Natürlich durfte an einem solch traditionellen Abend unser magisches Wichteln nicht fehlen. Toll was viele mit um die € 5,00 alles so verbinden und für andere eingepackt haben. Ich habe sehr viele glückliche Gesichter gesehen! Und dann kam auch noch das Geschenk des Zirkels dazu einen freien Eintritt zu einem unserer Seminare für 2016, was natürlich gleich im Januar bei Shawn Farquhar eingesetzt werden kann. Alles in Allem ein rundherum gelungener Abend!

Text: Thorsten Ophaus


























Bilder: Wolfgang Loh und Rudolf Kneuer

Montag, den 07.12.2015
JeMuMi

 









Bilder: Wilfried Possin

Montag, den 03.11.2015
Zauberkunst im Barock

 









Bilder: Wilfried Possin und Rudolf Kneuer

 

Montag, den 26.10.2015
Seminar mit Tom Stone

 


 

Bilder: Wilfried Possin

 

Samstag, den 24.10.2015
Magie Exquisit






Bilder: Rudolf Kneuer

 

Montag, den 19.10.2015
Seminar Alexander DeCova Burners

Im österreichischen Sprachgebrauch gibt es „depperte Funzen“. Eigentlich ein Wort aus der Computersprache.
Funzen bedeutet also so viel wie Funktionieren. In der Zauberkunst ein Begriff, der sich seit dem Erscheinen
der „BurnersBücher“ von Alexander de Cova in der Zauberkunst etabliert hat.

Das gestrige Seminar von Alexander de Cova demonstrierte wieder einmal mehr, mit welcher Persönlichkeit es die Zauberszene mit diesem Künstler zu tun hat. Alexander zeigte uns nicht nur einige seiner Routinen aus seiner Buchreihe, sondern demonstrierte auch seine Denkweise zu Lösungsansätzen, die bisher unveröffentlicht waren.

Er ist und bleibt ein genialer Exot nicht nur in der deutschsprachigen Szene und mit seiner Buchreihe „Burners“ hat er sich ein Denkmal gesetzt. All‘ seine Routinen, Tricks und Ideen hat er in drei Büchern aufgeschrieben, ein 4. Buch folgt Ende des Jahres. Er hat sich, wie er selbst sagt, einen Lebenstraum erfüllt. Ich kann dem nur aus meiner Erfahrung zustimmen.
Unzählige Zauberkünstler haben aus seiner VHS und DVD-Reihe „Keep it simple“, seinen Seminaren und Publikationen geschöpft, er wurde gelobt und gescholten und dennoch ist er eine Lichtgestalt am Himmel der Zauberkünstler.

Und wer es ernst mit der Zauberkunst meint, den nimmt Alexander auch ernst. Und genau so wurde der gestrige
Abend von Alex in einer entspannten Atmosphäre im OZ Frankfurt gestaltet. Den Abend zu beschreiben wäre von
mir zu viel verlangt – lest seine Bücher. Dann wisst Ihr, wie Alexander tickt. Dass seine Tricks „funzen“, stellt er
unter Beweis. Da Capo für einen wunderbaren Alexander de Cova!

Text: Dieter Daniel-Ravelli


 




Bilder: Wolfgang Loh und Wilfried Possin

 

Montag, den 05.10.2015
Themenabend Tücher

Die Eröffnung unseres Themenabends übernahm Andreas, der uns am Anfang erst einmal verschiedene Arten von Tüchern und Gimmicks erklärte.

Rainer folgte und ließ eine Flasche aus Tüchern erscheinen und im Gegenzug ließ Sören Tücher verschwinden und zauberte sie wieder herbei.

Kay verblüffte uns mit einem roten und weißen Tuchband, welches sich auf magische Weise in ein rot/weiß gestreiftes Tuch verwandelte.

Wir unterhielten uns dann über einige Routinen und Andreas führte uns eine tolle Färberoutine von Iñaki Zabaletta vor.

Nachdem unser neuer Deutscher Jugendmeister Philippe unter einem Tuch einen Ring von einer Kette befreite, rief Rado einen „Geist“, der sich in einem Tuch versteckte und auch sofort auf Fragen reagierte.

Zum krönenden Abschluss führte uns Stefan das Kunststück Tuch durch Besenstiel vor, welches er uns auch auf komödiantische Weise zusammen mit Kay in Zeitlupe erklärte.

Text: Rado





Bilder: Wolfgang Loh

Montag, den 21.09.2015
Seminar Wonder Man Fred

 


Bilder: Wilfried Possin

Samstag, den 19.09.2015
NACHT DER WUNDER der Gästeabend des OZ Frankfurt

Am dritten Samstag im September 2015 lud der Ortszirkel Frankfurt zu einem gelungenen Gästeabend in die ‚Alte Wache‘ in Oberstedten ein – einem Kultur- und Begegnungszentrum mit Kleinkunstbühne und Café.
Eröffnet wurde das bunte Programm mit Salonmagie, Bühnenzauberei, Close-up und Papierkunst durch Michelle Spillner, die mit Charme, Witz und Zauberei unter den Zuschauern durch das Programm führte. Den Auftakt machte Sigma alias Roland Stephan, der die Zuschauer in die Salonmagie entführte. Ein Stock verschwand und anschließend zeigte er eine mehrphasige Routine mit chinesischen Ringen.
Weiter ging es mit Sören, der gemeinsam mit seinem Bruder seine Wettbewerbsnummer für die deutschen Jugendmeisterschaften zeigt. Als Einleitung in die Nummer ging los mit einem anspruchsvollen Klavierstück, dass der achtjährige Torge fehlerlos spielte. Zur Musik kam Sören auf die Bühne, der eine Zeitung in Stück zerriss und sie mit dem Schlusstakt des Klavierstückes wieder restaurierte. Es folgte ein mentales Kunststück, bei dem Torge seinem Bruder Sören half, die musikalischen Gedanken einer Zuschauerin aus dem Publikum zu erraten. Im Anschluss zeigte Stefan Sprenger einen Ausschnitt aus seinem abendfüllenden Programm: eine Zuschauerin wurde zum romantischsten Kartenkunststück der Welt auf die Bühne eingeladen. Eine signierte Karte wanderte erst schnell und dann in Zeitlupe in die Hosentasche von Stefan, welche die Zuschauerin selbst aus der Tasche entnehmen durfte. Anschließend erriet er mit Hilfe von Büchern unterschiedlicher Genres die ‚sauberen‘ Gedanken von drei Gästen.
Nach einer kurzen Umbaupause hatten Philippe und sein kleiner Puppet-Freund Louis ihren Auftritt – ebenfalls eine Generalprobe für die anstehenden Jugendmeisterschaften. Louis kann mittlerweile rappen und zeigte ein Seilkunststück. Er hatte sogar seine eigene Bühne dabei und Philippe zeigte eine Hommage an René Lavand.
Pause
Nach einer 20-minütigen Pause verriet Sigma den Gästen, wie sich ein Tuch in ein Ei verwandelt. Im Anschluss präsentierte er das Kubus-Spiel mit der Macht der Symphatie. Als zweiter Akt nach der Pause trat Alexander Schumacher auf, der die Gäste in die Welt der Mentalmagie entführte. Im Publikum stehend machte er mit den Gästen eine Gedankenreise. Alexander erriet erst den Lieblingsurlaubsort einer Zuschauerin und machte sich dann auf die Suche nach einem Namen mit genau neun Buchstaben.
Um die Schlussnummer vorbereiten zu können, zeigte Michelle vor der Bühne ein weites Kunststück mit einem entliehen Geldschein, der an einem unmöglichen Ort wieder auftauchte, währe im Hintergrund Matteo Orlando mit seiner Lebensgefährtin Elfi die Bühne in eine Palmenlandschaft aus Papier verwandelten. Während Matteos Musik untermalten Show produzierte er drei echte Kokosnüsse, verwandelte mehrere bunte Rollen Papier zu Fächern, Girlanden und einer Leiter, machte aus einem Stück Papier unterschiedliche Hüte und krönte den Abend mit einem Schneesturm im September.
Fazit: ein abwechslungsreicher kurzweiliger Gästeabend mit fast keinem leeren Sitzplatz, der nicht nur den Gästen Freude gemacht hat!
Der Ortszirkel Frankfurt bedankt sich auch im Namen seiner Mitglieder ganz herzlich bei der ganzen Familie Pohl, die ehrenamtlich den Abend kulinarisch mit Getränken und Snacks bereichert haben!
Tipp: Auch ohne Gästeabend ist das Café in der Alten Wache in Oberstedten einen schönen Ausflug wert!

Text: Anonym

 





Bilder: Claude Walter

Montag, den 07.09.2015
Themenabend Manipulation

Zu Beginn des Abends haben wir eine weitere Frau in unseren Reihen aufgenommen, Chantal Sprenger, die Mutter von Philippe Walter unserem Jugendmeister und Frau von Stefan Sprenger.

Unser lieber Karl Seip ist nun 50 Jahre Mitglied im MZvD und natürlich auch bei uns im Ortszirkel! Wir freuen uns auf die nächsten 50 Jahre mit Dir, herzlichen Glückwunsch!

Nun widmeten uns wir ganz dem Thema des Abends, der Manipulation. Diesen Abend hat Dieter Daniel zusammen mit Wolfgang Loh gestaltet. Dieter begann mit einer kurzen Tuschfärbung und dem verschwindenden Tuch. Nun gab uns Wolfgang eine Einführung in die alte Schule der Manipulation die er uns wortgewandt vortrug. Das Gesagte wurde dann von Dieter vorgeführt und zum Teil erklärt. So sahen wir an dem Abend den Chicagoer Billardballtrick, eine Routine mit Riesenmünzen und natürlich eine Kartenmanipulation. Nach einer kurzen Pause zeigte Wolfgang einige Requisiten aus seiner Sammlung bevor wir den Abend mit einem großen Applaus beschlossen. Anschließend wurde sich noch in kleinen Gruppen ausgetauscht.

Text: Stefan Sprenger







Bilder: Wilfried Possin und Dieter Daniel

Sonntag, den 19.07.2015
Sommerfest

 

Wir fanden uns dieses Jahr am 19.7. zu unserem Sommerfest im Rodgau ein.

Es war ein sehr warmer Tag, dies tat unserer Freude jedoch keinen Abbruch, da wir ein schattiges Plätzchen vor dem Jugendzentrum der Pfadfinder hatten. Nach Gegrilltem und kühlen Getränken fand sich ein Teil zum zauberhaften Ratespiel ein, andere wiederum kümmerten sich um unsere Allerkleinsten. Das nächste Highlight folgte während eines starken Regenschauers, da wir in das Clubhaus umzogen und unser Pit bei Kaffee und Kuchen einige Kartenkunststücke aus seinem neuen Buch vorführte. Es war ein schöner Nachmittag mit leider etwas wenig Beteiligung, aber wir fühlten uns alle sehr wohl und auch Hund Ludwig kam auf seine Kosten.

Text: Rado


Bilder: Rado

Montag, den 06.07.2015
Vorhersagen

Eine Vorhersage ist eine Aussage über Ereignisse, Zustände oder Entwicklung in der Zukunft. Die Prädiktion hat einen anderen zeitlichen Verlauf als die Retrodiktion und Erklärung. Es ist die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Und genau das war der Inhalt unseres Themenabends: Die Vorhersage.

Nachdem unsere Anwärter den Abend eröffnet hatten, war Kay Schmid, der Initiator dieses Abends, an der Reihe. Er gewährte uns „relativ lustig“ Einblicke in das Schaufenster der Absurditäten, bediente sich alter und neuer Techniken und zeigte mit der Unterstützung von „Monsieur Brezelberger“ Experimente vom Close up Bereich bis hin zur Bühnenmagie, wo die beiden in der Vergangenheit die Zukunft bereits für uns gestaltet hatten.

Ganz erstaunlich waren für mich die Ideen zu „Schloss und Schlüssel“ von Max Maven, die uns Kay vorführte und erläuterte.

Verstand und Logik sind bekanntlich nicht unfehlbar, Sörens Bauchgefühl war es an diesem Abend sicherlich auch nicht aber Sören fühlte, dass er der einzige war, der den passenden Schlüssel zu einem großen Schloss hatte. Eine unerklärliche Intuition und eine geniale Idee des „Verkaufs“ dieser Routine. Ein, im wahrsten Sinne des Wortes, großartiges Schlüsselerlebnis!

Zwischendurch zeigte uns Rado die „Brieftasche seines Onkel Charly“, einem Falschspieler, Ravelli führte uns Something Happend nach Lennart Green vor und er beendete auch den Abend mit einem Salonkunststück des Altmeisters Dr. Reinhard Rohnstein, „Die Kartensonne“, eine dreifache Vorhersage mit Jumbokarten. Danach wurde noch viel diskutiert.

Dass der Abend ein voller Erfolg war zeigt alleine die Tatsache, dass der Abend erst nach 23:00 Uhr zu Ende ging.

Danke Kay, Danke Monsieur!

Text: Dieter Daniel/Ravelli



 








Bilder: Wilfried Possin und Heinz-Dieter Rado

Montag, den 15.06.2015
Großillusionen

Am Montag fand unsere Expedition zu unserem Großillusionisten Frank Zick statt.

Frank erklärte uns fachmännisch anhand von technischen Aufzeichnungen und Videos vorab die Planung und technischen Details der Geräte , mit welchen man Menschen, Tiere und sonstige Gerätschaften erscheinen lassen, verschwinden lassen, schweben lassen oder durchdringen kann oder ganz und gar schrumpfen lassen kann.

Nach einem kurzen Imbiss ging es weiter und wir durften uns praktisch an den Gerätschaften versuchen. Es waren alles Höhepunkte, besonders zu erwähnen sei dennoch das Schrumpfen unseres Chefs Andreas und die Durchdringung einer fest eingespannten Person. Unser Philippe wurde auf drei Säbel gelegt, woraufhin er nach dem Wegnehmen von zwei Säbeln frei schwebte. Zum Schluss verschwand Tina in einer Origami – Illusion.

Alle Gerätschaften sind eine große Präzisionsarbeit, die Phantasie, enorme technische Vorplanungen und großes handwerkliches Geschick voraussetzen.

Wir waren alle beeindruckt und für mich persönlich und ich denke auch für viele Kollegen, war es einer der eindrucksvollsten Zirkelabende.

Text: Heinz-Dieter Rado

 


Bilder: Wolfgang Loh

Freitag, den 27.03.2015
Seminar John Carey

 

 


Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 16.03.2015
Seminar Karl Hein

 

 


Bilder: Rudolf Kneuer

Freitag, den 30.01.2015
Seminar Leo Smetsers

 

 


Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 19.01.2015
Jahreshauptversammlung

Alter Vorstand

Neuer Vorstand

 

 

Wahlleiter

15 Jahre Mitglied, Florian Schädlich, Stefan Sprenger und Günther Jaritz
Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 05.01.2015
Prüfung

Am ersten Zirkelabend des Jahres bestanden, Jens „Jeton“ Thorwächter, Olaf „Jojo“ Mang-Heidecke, Leonhard Aha und Sören Pohl ihre Prüfung, wir gratulieren recht herzlich.

Bild: Stefan Pohl

Zauberblatt 2009 bis 2014

Hier ist der Rückblick von 2009 – 2014

Montag, den 05.12.2014
Weihnachtsfeier













Bilder: Rudolf Kneuer und Wolfgang Loh

Montag, den 01.12.2014
Die Wunder der Spielkarten

Unser neuer Anwärter Reiner Siewers eröffnete den Abend mit einem Kartenkunststück passend zum Thema.
Um mit Spielkarten verblüffende Zaubertricks zu zeigen, bedarf es schon einiger Übung. Nun wäre es ein Irrglaube zu meinen, mit Trickkarten gehe ein Karten-kunststück leichter von der Hand. Das Gegenteil ist der Fall, denn Trickkarten oder Trickkartenspiele einzusetzen ist nicht alleine ihre Anwendung sondern diese Karten ausschließlich als Hilfsmittel für ein Kartenkunststück in eine Routine einzubauen,
dazu bedarf es schon einiger Erfahrung.
Dieter Daniel-Ravelli zeigte uns gestern Abend einige Routinen, wo der Geist der alten Meister unverkennbar war. Zwei Hofzinser Kartenexperimente „Das Wunderbare Kartenspiel“ oder „Das einsame Ass“, ein Kartenkunststück mit transparenten Karten. Es folgte „Die sympathetischen Zehn“ in der Version von Jörg Alexander, gefolgt von Tommy Wonders „Everywhere and Nowhere“ und Roberto Giobbis „Dreifaches Kartenfinden nach Hofzinser“. Beendet wurde Ravellis Vortrag mit Reinhard Rohnsteins Kartenkunststück „Der Hexenring“.
Nach dem offizellen Teil begaben sich Alle in die Bibliothek, um dort am großen Tisch noch diverse Spiele und Trickkarten, die unsere Mitglieder mitgebracht haben, zu betrachten und es gab auch noch das eine oder andere Kunststück zu sehen. Vielen Dank an dieser Stelle an Rado, Thomas, Andreas und Ernst die einige Schätze aus Ihrer Sammlung mitgebracht haben.

Text: Dieter Daniel (Ergänzungen Stefan Sprenger)


 

 



Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 03.11.2014
Die Geister die ich rief …

Gehört haben wohl schon die meisten davon, erlebt aber haben es die wenigsten. Wenn Gläser wackeln, Tische rücken, Gegenstände sich entzünden oder physikalische Manifestationen erlebbar werden, dann ist die Rede von einer spiritistischen Sitzung oder kurz auch Séance genannt (frz. = Sitzung).
Pünktlich zu Halloween, wenn die Nächte am finstersten sind, war es dann auch in unserem Ortszirkel soweit. Es wurde eingeladen zu einer Séance.
Nachdem unsere Anwärter allgemeine Routinen zeigten, eröffnete Stefan mit einem geschichtlichen Abriss über Harry Houdini, der sich selbst als Aufklärer gegenüber sogenannten Medien und Geisterbeschwörern bezeichnete. Wolfgang Loh ergänzte „… die krankhafte Neugier der Menschen zum Jenseits…“, angefangen von Rasputin, Cagliostro bis zu Hanussen. Auch Hollywoodfilme mit spiritistischen Handlungen wie „Nachricht von Sam“, „Der Exorzist“ oder „Das Haupt der Medusa“ wurden gestreift.
Doch dann war es soweit. Wir traten ein in die Welt hinter den Spiegeln.
Ernst zeigte uns eine Truhe, dessen Schloss sich wie von Geisterhand öffnete. Doch war die Hand real und keine Sinnestäusch. Eine Totenhand lag in der Truhe, die sich bewegte. Ob sie das Schloss öffnete?
Harry Keaton, der an Halloween in Dreieich gastierte, zeigte Ausschnitte aus seiner Horror-Show als „irrer Arzt“, der sich mit einer Nadel quälte und Voodoo-Zauber praktizierte.
„… es gibt Geschichten, die erzählt man sich, geheimnisvoll flüstern, nur im Dunkeln…“ erzählte uns Dieter Daniel-Ravelli. Er trug die Geschichte von einem Geisterglas vor, dass er in einem alten Haus im Zinnwald gefunden hatte.
Andreas und Stefan gipfelten dann in einer für uns alle unfassbare Manifestation. Sie ließen nicht nur verstorbene Personen durch das Pendel erraten, sondern „King Kong“ erschien leibhaftig in unserem Ortszirkel. Danach war die Séance zu Ende. Vielleicht hätten Andreas und Stefan „die weiße Frau“ auch noch erscheinen lassen, wäre dieser spannende Abend nicht augenzwinkernd zu Ende gegangen.

Text: Dieter Daniel-Ravelli







Bilder: Wolfgang Loh

Samstag, den 18.10.2014
MAGIE EXQUISIT
Die Seminare

Charmant – Riskant – Provokant

MAGIE Exquisit im Wilhelmsbad Hanau Samstagmorgen kurz vor acht. Die Gedanken sind frei, genau wie  die A45 Richtung Hanau. Hohe Erwartungen  an die mittlerweile schon sechste Auflage des vom Frankfurter Zirkel veranstalteten Ein-Tages-Kongresses MAGIE EXQUISIT in einem beeindruckenden Ambiente. Wird es den Akteuren um Andreas Fleckenstein gelingen, diesen Tag wiederum unvergesslich zu machen?

Ralph Uhlig von KaktusFX, neben Magic Center Harri, Hakan Varol und dem aus Holland angereisten Tüftler Auke van Dokkum, der diesen Samstag in Hanau nutzt, um sich mal gründlich auszuruhen und Geschäft Geschäft sein zu lassen, einer der Aussteller, eröffnet den Kongress mit Ausführungen zur  Ton- und Lichtgestaltung. High Tech jetzt auch für Zauberkünstler eine conditio sine qua non, überzeugend rübergebracht.

Ob mein Platz in der ersten Reihe eine gute Wahl war? Markus Zink hat das Podest geentert und leidet sichtbar unter der thermischen Belastung von Scheinwerfern und Konvektoren. Etwas verschämt decke ich die Linse meiner Kamera mit der Rechten ab, Weichzeichner kommen besser mit Photoshop… Frischer als sein Outfit ist jedoch seine, zeitweise mit bissiger Ironie akzentuierte, Rhetorik. Gezielt ausgeteilte Seitenhiebe kommen pointiert, er lässt keinen aus, vermag andererseits aber auch seiner Zuneigung zu Kollegen und Wegbegleitern auf charmante Weise Ausdruck zu verleihen. Zum Zirkel hält er basierend auf Erfahrungen aus der Vergangenheit einen Sicherheitsabstand, in den 80er Jahren war das Zusammengehörigkeitsgefühl  innerhalb der oberpfälzischen „Wackersdorf- Koalition“ ungleich höher…

Magnete und immer wieder Gaffa-Tape in den unterschiedlichsten Anwendungen: ein kreativer Kopf und Bastler, der polarisiert, jegliche Misdirection bei der züchtigenden Auseinandersetzung mit Haarschopf und Schweißperlen außer acht lässt und trotzdem seine Zuhörer überzeugt. Ein bisschen Schrott muss sein oder „Ohne Schweiß kein´ Preis“.

Tangotänzer, Model, Entertainer? Inaki Zabaletta, ein quirliger FISM-Preisträger aus Argentinien, der auch nur mit Badehose bekleidet bei seiner Bottle Production eine gute Figur abgeben würde, beweist in seinem Seminar, dass Klassiker aus der Schublade  der Vergangenheit im Gewand neugestalteter präsentatorischer Frische absolut begeistern können.

Woody Aragon, ein charmant zaubernder Wonneproppen aus Spanien, dekoriert mit höchsten Auszeichnungen, zeigt eine Show, wie sie schon hundertfach auf den magischen Präsentiertellern der Welt, TV eingeschlossen, bestaunt werden konnte. Ja ja, die exzellente spanische Kartenschule – phasenweise unerklärlich und faszinierend! Zur Rechten des Meisters sitzend ein weiterer Card-Hero, Pit Hartling. Der Beifall beweist: diese Darbietung trifft den Nerv des staunenden Publikums. Viva Espana!

Neunzig Minuten geballte Kartenmagie – ich bin platt und brauche  jetzt unbedingt frische Luft, auch wenn diese bei der anschliessenden Heimfahrt über die A45 eher chemisch aufbereitet durch die Klimaanlage erzeugt wird. Das Seminar mit Woody schenke ich mir, und ich bin gespannt, was Kollege Norbert Hornauer über den Gala Abend zu berichten hat. Noch scheint an diesem herrlichen Oktobersamstag die Sonne, und ich freue mich, befruchtet von vielen neu gewonnenen Erfahrungen, auf meinen eigenen Auftritt an diesem Samstagabend. Ins Schwitzen werde ich wahrscheinlich nicht kommen, aber wenn, habe ich ein blütenweißes Handtuch parat…

Text: Dr. Ulrich Hentschel





Bilder: Dr. Ulrich Hentschel

Samstag, den 18.10.2014
MAGIE EXQUISIT
Markus Zink: SCHROTT – the rest of

Ist das Kunst, oder kann das weg?
…oder „warum Zink vor Korrosion schützt“
Die –mittlerweile fast zum „geflügelten Wort“ avancierte Frage der Artikelüberschrift scheint mir in Bezug auf das Programm „Schrott“ von Markus Zink ganz besonders zu zu treffen. Anläßlich des Ein-Tages-Kongresses MAGIE-exquisit im Comoedienhaus in Hanau kam das Programm vor so gut wie ausverkauftem Haus zur Vorführung.
Seit vielen Jahren werben Zauberer damit in ihren Programmen ohne Glitzerjäckchen, Glimmerfolien und Kaninchen auszukommen, um dann –letztendlich wohl unter dem Druck des Kommerzes- doch wieder im mehr oder weniger belanglosen Mainstream der Zauberei unter zu gehen. In diese sog. Dienstleistungsfalle ist Zinks „Schrott“ nicht getappt und allein das ist schon zumindest nachdenkens- wenn nicht sogar nachahmenswert.
Klar, auch bei „Schrott“ wird verwandelt, Platz getauscht, zerstört und wieder hergestellt, geschwebt, erschienen und verschwunden, manipuliert und produziert. Ist ja schließlich ein Zauberprogramm und das gibt nun mal nicht viel anderes her. Allerdings entsteht dabei nie der Eindruck es wird etwas vorgeführt nur um es zu zeigen, sondern weil der Präsentierende auch Spaß an den Effekten und deren manchmal technisch-bombastischer Ausschmückung hat. Nicht nur die teilweise unterlegte stimmlich „herbe“ Musik (Tom Waits?) macht aus den Nummern Programmpunkte denen man eine gewisse Nähe zur Vaudeville’schen Tradition nicht absprechen kann.
Selbstverständlich kommt so eine Art der Präsentation nicht ohne Grenzüberschreitungen aus. Das sich Markus Zink dieser Überschreitungen allerdings sehr bewusst ist lässt sich an Texten wie „Ich weiß genau was die Zauberer jetzt denken: sowas tut man nicht“ und ein selbstironisches „Ich kann halt mit Kindern.“ erkennen. Ein Beleg dafür, dass er sich mit den provokanten Anteilen und Handlungen seines Programms differenziert auseinandergesetzt hat, sie ganz bewusst einsetzt und auch vor kritischen Kollegen im Programm belässt. Das „Schrott“ nichts für Tante Ernas Silberhochzeit oder den Kindergeburtstag ist dürfte wohl allein schon wegen des immensen Ausstattungsaufwandes klar sein.
Zum Inhalt: Klammer des ganzen Programms ist die Zink’sche Dynastie, die seit Generationen aus Zauberkünstlern besteht. In mehreren Bildern werden chronologisch die zaubernden Vorfahren und ihre magischen Fähigkeiten und Leistungen dargestellt. Auch wenn das meiste des zauberisch Dargebotenen aus heutiger Sicht altbacken und lustig erscheint, geraten die Nummern nie zum bloßen Klamauk oder gar zur Verächtlichmachung ehemaliger Präsentationen und Kunststücke. So erfahren frühere Vorführstile und Ideen eine gewisse, fast schon liebevolle Wertschätzung die manch einem aktuell jungen Zauberfreund durchaus auch gut zu Gesicht stehen würde. („Sorry“ liebe Federblumen-Verbrenner und Fantasta-Hasser; aber das wollte ich schon immer mal loswerden)
Kurzum zur Beantwortung der Eingangsfrage meine ganz individuelle Meinung: ob das was Markus Zink mit diesem Programm auf die Bühne bringt Kunst ist möge jeder für sich selbst entscheiden. Aber weg darf es auf keinen Fall; es schützt die magische Unterhaltung vor Korrosion!

Test: Norbert Hornauer










Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 06.10.2014
Jemumi Mental

Es war ein toller Abend der erst mal mit der Ehrung unseres Mitglieds Norbert Elligsen für 25 Jahre Mitgliedschaft begann.

Aber dann war kein Halten mehr, es hat wirklich jeder etwas für diesen Abend vorbereitet, von mentalen Kartenkunststücken, über Apparate die das Gedankenlesen möglich machen bis hin zu geschichtenerzählender Zauberkunst mit mentalem Flair war alles enthalten.

Im Anschluss wurde noch viel gefachsimpelt und so neigte sich ein schöner Abend dem Ende.

Text: Stefan Sprenger



 

 





Bilder: Rudolf Kneuer

Sonntag, den 14.09.2014
Sommerfest







Bilder: Wolfgang Loh

Erinnerungen an Gutelli †31.7.2014

 

„Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann;dann stärkt sich indessen leise das Schöne und berührt wieder unsere Seele.“
(Hugo von Hofmannsthal, 1874 – 1929)

Gutelli hat unsere Seele berührt. Seine unverwechselbaren, humorvollen Ideen und Handlungen leben in uns fort und hinterlassen bei all‘ den Menschen, die ihn gesehen haben, einen unauslöschlichen Eindruck. Und so bekommt der Geist seines Lebens Dauer und Ewigkeit.

Erst spät sind wir uns begegnet, dennoch blieb Zeit für schöne Gespräche und Erinnerungen und es wäre noch so viel zu sagen gewesen. Gedanken aus einer Zeit, wo der Zauberkünstler noch ein Künstler war. Gutelli hat die Großen der Zauberkunst erlebt. Und er war einer von Ihnen. Ein Zauberer der alten Schule in seiner ganzen Einmaligkeit.

Und nun ist Gutelli bei den großen Zauberern versammelt.

Aber nichts stirbt, was in unserer Erinnerung ist, denn im Abschied liegt auch die Geburt der Erinnerung.

Erinnern wir uns also an Gutelli, wie wir ihn geliebt haben. Durch seinen bunten Harlekin würde er jetzt zu uns sprechen und würde sagen:

„Ich bin nicht tot. Ich tauschte nur die Räume.

Ich lebe nun in Euch. Und geh‘ durch Eure Träume.“

Text: Dieter Daniel-Ravelli

 

Hier ein Link zu einem Pressebericht.

 

Bilder von der Trauerfeier

Bilder: Rudolf Kneuer

 

Freitag, den 20.06.2014
Besuch zu Manfred Marquardts
85. Geburtstag

Unser Zirkelmitglied Manfred Marquardt ist 85 Jahre alt geworden; seit über 53 Jahren gehört er dem Magischen Zirkel an. Aus diesem Grund machten sich Manfred Geiß und ich auf den Weg nach Rüsselsheim zu einem Seniorenheim, in dem Marquardt eine kleine Wohnung mit Betreuung hat. Als wir ankamen steht er schon in der Tür und freute sich mächtig, dass der Ortszirkel an seinen Jubeltag gedacht hat. Manfred Geiß überreichte ihm einen großen Blumenstrauß als Präsent des Ortszirkels und hatte außerdem noch eine kleine Überraschung parat: Zwei Bücher, die er antiquarisch beschaffen konnte. Das erste Buch von Hanns Friedrich: Der verhexte Tisch. Es kam in den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts heraus und das andere Buch, nicht weniger interessant, mit dem Titel „Gefiederte Persönlichkeiten“ von Punx.
Bei Kaffee und Kuchen wurde über Vieles aus der Vergangenheit gefachsimpelt, was nur natürlich ist. Manfred Marquardt ist ein Uhrenliebhaber und überall waren Uhren von klein bis groß zu bewundern; manche hatten einen sehr melodischen Glockenschlag. Mit den besten Wünschen verließen wir den sehr rüstigen Senior. Ein interessanter Nachmittag bleibt in bester Erinnerung.
(Rudolf Kneuer)

 

 

Bilder: Rudolf Kneuer

Sonntag, den 15.06.2014
Seminar mit Peki

Zu unserer ersten Sonntags-Matinee hatten wir Peki zum Seminar gebeten. Gerne würde ich jetzt schreiben, dass uns ein tolles Seminar den Sonntagmittag bereichert hat.  Doch leider gab es viel Schatten  im Seminar des sehr erfahrenen Seminarleiters Peki.

Viele seiner Aussagen zeugten von einem hohen fachlichen Verständnis. Zum Beispiel mache erst das Eigenleben aus einem Objekt am Faden eine schwebende Erscheinung. Seine Methode, die er über die Jahre mit vielen anderen Methoden verglichen hat, scheint dies zu ermöglichen, doch braucht die Aufnahme einen Sichtschutz. Und auch die Nachfrage, wie genau er dafür sorgt, dass das Objekt ein Eigenleben entwickelt, blieb ungenügend beantwortet im Raum stehen.

Nach dem Schweben zeigte uns Peki dann noch viele kleinere visuelle Effekte, die seiner Meinung nach das Image eines Zauberers steigern. Ich gebe Ihm zwar Recht, dass ein Zauberer, wenn er die Zigaretten auch wieder erscheinen lassen kann, mehr Eindruck macht, aber diese Aneinanderreihung von Effekten kam einer Händlerverkaufsshow nah. Dazu wurde die Präsentation von Effekt zu Effekt immer liebloser. Leider spiegelt sich dies auch in der Stimmung der Gäste wieder. Im letzten Teil gab es keinen Szenenapplaus mehr und auch der Schlussapplaus fiel eher dürftig aus.

Als Fazit bleibt zu hoffen, dass Peki einfach nur einen schlechten Tag hatte und wir bei der nächsten Sonntags-Matinee neben so zahlreichen auch zufriedene Gäste haben.

Text: Thorsten Ophaus

 

 

Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 02.06.2014
Seminar mit Juno

Mein Tuch (das) hat sieben Ecken und auf dem Hut trag ich ein Ei“, mit diesem kurzen Satz ist mir das Seminar von Juno in Erinnerung geblieben. Sicherlich auch anderen Teilnehmern und dass obwohl es „nur“ ein Seminar mit Klassikern war. Doch der Reihe nach!

Der Titel des Seminars „wie kommt das Ei auf den Hut“ ist für Juno dank einem Lehrer aus seinen Lehrjahren der Ausdruck dafür das Unmögliche möglich zu machen. Dadurch geprägt sieht er seine Berufung darin, die Dinge solange zu analysieren bis er die perfekte Lösung gefunden hat. Und von seinen gefundenen Lösungen aus mehreren Jahrzehnten Zauberprofidasein hatte er eine Menge dabei.

Natürlich begann Juno gleich passend mit dem Eierbeutel. Neben einer Manipulation des Eies, bei der er die Eigenschaften des Malini Beutels ausnutzt, über das Wiedererscheinen mit Zuschauer, führte er auch das einfache und ideale Ausblasen eines Eies aus. Tolle Insider-Tipps hatte er auch beim nächsten Klassiker – dem Hindufaden. Statt immer wieder das Kunststück vorzubereiten, präpariert Juno gleich für mehrere Vorführungen den Faden. Diese Idee kam ihm übrigens dank seiner längeren Hindufaden-Routine, bei der er das Kunststück wiederholt und dann sogar mit einem Zuschauer alle Fäden zu einem großen Faden restauriert. Übrigens ein sehr schönes Schlussbild, wenn sich Zuschauer und Zauberer beim Vorzeigen des Faden von einander entfernen und so die Bühne füllen.

Nach der Pause ging Juno auf das für seine Karriere wohl wichtigste Requisit ein: Die Tücher. Seine Routine hat von vielen bekannten Tücher-Kunststücken die besten Effekte und baut sich passend und immer stärker werdend auf. Nach den farbigen Tüchern kam dann die Routine mit einem weißen Tuch und dem Beweis, dass dieses 7 Ecken hat. In seinen beiläufigen Ausführungen merkten die Zuschauer, dass Juno sich eine lange Zeit für und mit Tüchern beschäftigt hat. Er hat eine für Ihn ideale Lösung gefunden, die viele Teilnehmer begeisterte.

Einen kleinen Wehrmutstropfen gab es leider noch zu schlucken. In ein Seminar passen nur zwei bis zweieinhalb Stunden Material und da gilt es eine Auswahl zu treffen. Es wäre aber toll gewesen, wenn das wohl am spannendsten klingende Kunststück aus der Ankündigung Teil des Seminars gewesen wäre. Wo war die geliehene Sim-Karte in Walnuss? Wahrscheinlich noch kein Klassiker.

Text: Thorsten Ophaus

 


Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 26.05.2014
Seminar mit The Jack

 

 

 

 

Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 19.05.2014
Rudis Geburtstagsfeier im Zirkel

Ein Grandseigneur der Szene wird 85

„Mein lieber junger Freund…

…was werden Sie uns denn heute zeigen…?“ Kein Geringerer als die damalige Lichtfigur der Magie, Kalanag, brachte mit dieser etwas arroganten Formulierung den Adrenalinspiegel des zu dieser Zeit am Anfang seiner Laufbahn stehenden Jungzauberers Aladin, mit bürgerlichem Namen Rudolf Kneuer, in Wallung und erzeugte einen diskreten Tremor als nicht gerade ideale Voraussetzung für den bevorstehenden Auftritt vor hochrangigen Gästen. Aber Aladin & Evelyn überzeugten ihren prominenten Zuschauer mit einer vielbeachteten Präsentation ihrer magischen Künste, und der Grundstein für eine lange Freundschaft war gelegt.

Die Lokalität des OZ Frankfurt platzt an diesem Montag im Monat Mai aus allen Nähten, denn angesagt ist die Jubiläumsfeier zum 85. Geburtstag des langjährigen Vorsitzenden und Ehrenmitglieds Rudolf Kneuer. Ein liebenswerter großartiger Mensch, Gestalter, Filmemacher, Fotograf, Regisseur und mit unerschöpflichen Wissen zu allen magischen Themen ausgestattet. Kaum ein Zirkelabend, an dem der Jubilar die Ereignisse nicht mit seiner NIKON archiviert und für Farbe und Aktualität auf der Homepage und den Veröffentlichungen des OZ sorgt.

Das reichhaltige Buffet bringt die Geburtstagsgäste an diesem Abend in die passende Stimmung und OZ-Vorsitzender Andreas Fleckenstein fokussiert die außergewöhnliche Persönlichkeit und menschliche Größe des Geehrten, der maßgeblich zum beispielhaften Miteinander von Jung und Alt im Frankfurter Zirkel beigetragen hat.

Der Geschäftsführer des MZvD Manfred Geiß entlockt nach einem launigen Vortrag in Reimen über die magische Vergangenheit des Jubilars und im anschließenden „Talk mit Äppelwoi“ dem Jubilar in exzellenter Rhetorik Ereignisse und Anekdoten aus seinem bewegten Leben als Zauberkünstler, das ihn mit Ehefrau und Assistentin Eva auf weltweite Auftritte zurückblicken lässt. Dias und Videoclips bilden dazu einen beeindruckenden Hintergrund.

Aufgelockert werden die Gesprächsrunden von Burkhard Franke-FILIPPO mit einem hervorragenden Gesangsvortrag und Wolfgang Loh, der dem Jubilar sein neuestes Buch überreicht.

Auch die Zauberkunst kommt an diesem Abend nicht zu kurz. Keine Geringeren als die Zirkelmitglieder Dieter Daniel-RAVELLI, Wolff von Keyserlingk, Harry Keaton, Dixon, Roland Stephan-SIGMA und der erst sechzehn Jahre alte Sören Pohl, der ein Kunststück aus Rudis erstem Zauberbuch „Der verhexte Tisch“ präsentiert, verleihen dieser bewegenden Geburtstagsfeier den magischen Rahmen.

Grüße per Videoeinspielung vom MZvD-Präsidenten Eberhard Riese, sowie von Rudis langjährigen Weggefährten JORO und GUTELLI unterstreichen das hohe Ansehen, welches der Jubilar nach 57-jähriger Mitgliedschaft im Magischen Zirkel auch heute noch genießt. Aus dem aktiven Leben eines Bühnenkünstlers hat sich Rudolf Kneuer schon vor einigen Jahren zurückgezogen, seine Leidenschaft Filmen und Fotografieren begleitet ihn jedoch nach wie vor in den Jahren seines Ruhestandes. „Jetzt sitze ich oft hier rum und schaue anderen beim Zaubern zu“.

Beeindruckend seine Eloquenz, sein Scharfsinn und seine Rhetorik –  ein Gentleman der alten Schule. In höchster Anerkennung seines Lebenswerkes vermitteln wir unsere herzlichsten Wünsche zu Gesundheit und Wohlbefinden und zu hoffentlich noch vielen wundervollen Jahren an der Seite von Evelyn und seiner liebenswerten Familie. Wir im OZ Frankfurt freuen uns mit zahlreichen Gästen auf viele zukünftige gemeinsame Zirkelabende mit einer charismatischen Persönlichkeit und einem wahren Freund.

Text. Ulrich Hentschel




Bilder: Wolfgang Loh

Montag, den 05.05.2014
Rubik’s Cube – Der „Zauber“würfel

Rubik’s  Cube – der „Zauber“würfel –  war das Thema  dieses Abends. Es ist ja eigentlich nur ein dreidimensionales Puzzle oder bestenfalls mathematisches Spielzeug. Und die magische Relevanz des Verkaufsschlagers der 80er-Jahre beschränkt sich auf nur wenige Effekte. Trotzdem trafen sich  immerhin 15 Zirkelmitglieder, zwei Anwärter und ein Gast im Zirkellokal.

Nachdem Florian und Wilfried einige grundsätzliche Informationen und historische Fakten über den Rubik’s Cube mit uns geteilt hatten, stellte Andreas einige Zauberkünstler vor, die den Würfel  für ein Zauberkunststück nutzen. Ergänzt wurde das Ganze durch Literaturhinweise und themenrelevante Internetadressen bzw. Videos.

Doch dann juckte es allen in den Fingern und wir machten uns ans sogenannte „Lösen“. Damit ist das farbliche Ausrichten der sechs Würfelseiten gemeint. Florian hatte dazu ein fast 30-seitiges Handout zur Verfügung gestellt. Darin beschreibt er theoretische Grundlagen des Würfelaufbaus und „seine“ Lösungsvariante. Etliche bunte Grafiken, einige versinnbildlichende Begriffe und viel passend beschreibender Text ließen ahnen, wieviel Arbeit in diesem kleinen Heft steckt. Da auch Wilfried eine Lösungsvariante anbieten konnte, bildeten sich drei kleinere Gruppen, die sich dann intensiv mit den Lösungsmöglichkeiten beschäftigten. Doch es wurde recht schnell klar, dass es für einen Anfänger fast unmöglich ist, innerhalb der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit eine komplette Lösungstour zu erlernen. Trotzdem waren alle Teilnehmer begeistert bei der Sache.

Gegen Ende des Abends wurden dann noch neben Zaubervideos mit dem Würfel auch einige Aufnahmen angeschaut in denen zum Beispiel Tempo-Weltmeister, einhändige Lösungsvorführungen und sogar eine Tempolösung mit den Füßen gezeigt wurden. Ein interessanter und lustiger Abend der trotz relativer Ferne zur „reinen“ Zauberkunst sehr informativ und unterhaltend war.

Text: Norbert Hornauer

Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 07.04.2014
Tricks mit Streichhölzern und Servietten

Der erste Eindruck im Zirkellokal: Weißwürste und Brezeln in rauen Mengen! Manfred hatte Geburtstag und hat an diesem Abend für das leibliche Wohl gesorgt. Danke!

Der Abend war gut besucht! Neben den 18 Mitgliedern und 2 Anwärtern waren auch noch internationale Gäste aus Russland und China anwesend. So gingen wir vom fulminanten Geburtstagsschmaus über zur Zauberei unserer Anwärter und der internationalen Gäste. Sie alle haben auf Ihre Art mit Streichhölzern und Servietten  gezaubert. Danach wechselten wir an den großen runden Tisch, wo bereits knifflige Rätsel auslagen. Andreas und Thorsten hatten sich bei der Ausarbeitung des Abends große Mühe gemacht und Streichholzrätsel von leicht bis schwer vorbereitet. Alle Rätsel gab es auch zum Mitnehmen als Handout. Von einfachen Lageveränderungen a la „Durch Umlegen eines Holzes stimmt die Gleichung“ bis zu komplexen logischen Lösungswegen in mehreren Stufen war alles dabei.
Auch Requisiten, die zum Thema passten, hatte Andreas mitgebracht. Sehr schön seine magische Streichholzschachteldurchdringung und die magisch verbundenen Schachteln. Er hatte auch den kleinsten Zauberkasten, den Wittus Witt mal in einer Streichholzschachtel rausgegeben hat, dabei. Doch den hatte dann schon fast jeder Teilnehmer des Abends käuflich erworben. Volker Huber hatte aus seinem Fundus eine Kiste nagelneuer „gewitzte Zauber-Spiele“ (21 Tricks in der Streichholzschachtel) mitgebracht und verkauft. Ein großer Dank an Volker, denn zum einen war der Preis mit 10 Euro mehr als fair und  zum anderen stiftete er seinen Umsatz gleich noch der Ortszirkelkasse.

Insgesamt ein gelungener Abend mit einem interessanten Thema! Ich bin mir sicher, dass für alle Anwesenden Anregungen und viel Neues dabei war.

Text: Hanspeter Balßer

 

Die Beiden PDF’s mit Anleitungen zu Streichholzrätseln

Findet Ihr im internen Bereich!

 

 

Dienstag, den 18.03.2014
Seminar Christian Engblom

Es war ein Dienstag … als wir das Seminar von Christian Engblom erleben durften. Dem finnischen Profi-Zauberkünstler geht es – wie er selbst sagt – mehr um das „warum“ als um das übliche „wie“. Seine Close-Up  Routinen waren alle sehr praktikabel und enorm wirkungsvoll. Gefallen hat mir unter anderem seine geniale Version einer “Oil and Water”-Routine namens “Oil over Troubled Water”. Dabei bringt er sehr geschickt und für den Zuschauer undurchschaubar diverse Trickkarten zum Einsatz.

Mit ein wenig „Bastelarbeit“ wird auch eine andere Trickkarten-Routine möglich. In dem sehr starken „3-Karten-Monte“ wird zum Abschluss sogar die Ecke der zu findenden As-Karte abgerissen. Da unser Seminarleiter also viel mit präparierten Karten zaubert, wundert es nicht, dass Christian ein Gimmick zum Austausch von Karten erfunden hat. Nach seiner Erfindung „The Cooler“ zeigte er dann eine Routine seines „The Fat Brothers“-Kollegen Dani DaOrtiz. Dafür bat er drei Zuschauer zu sich auf die Bühne und führte die Routine „INTUICION KLASSISCH“ vor. Jeder der drei Zuschauer bekommt eine Karte. Diese werden dann mit unterschiedlichen Methoden und auf unerklärliche Weise wiedergefunden. Es kommt eine Glückszahl, der Zufall und Intuition zum Einsatz. Die Erklärung für dieses Kunststück konnten wir allerdings nur durch den Erwerb des Seminarhefts erhalten, welches aber das Geld wert ist.

Alles in allem war es ein spannendes Seminar auf allerhöchstem technischem Niveau. Die zahlreichen Besuchern nutzten dann noch ein besonderes Schmankerl. Nach dem Seminar gab es eine Zusammenstellung von DVD’s und Gimmicks für 80 Euro und damit für fast den halben Zauberfachhandel-Preis zu kaufen.

Text: Heinz-Dieter Rado

 

 

 

Bild: Manfred Geiss

Montag, den 03.03.2014
Lustiges Beisammensein, Comedy- und Tütenzauber

Am Rosenmontag hatten wir wahrlich einen lustigen Abend! Einige Mitglieder und Gäste kamen sogar in Verkleidung. Doch gegen das Kostüm von unserem ersten Vorsitzenden hatte keiner ein Chance, so ging der Preis für das beste Kostüm eindeutig an Andreas, auch wenn offen blieb, welchen Preis er damit gewonnen hat.

Wieder einmal lobend zu erwähnen sind alle Anwärter und Interessenten! Trotz Fasching und ausgelassener Stimmung steuerten sie alle etwas zum Thema bei. Im weiteren Programm des Abends ging es noch hoch her! Das Tütenzaubern sorgte für Begeisterung. Obwohl beide Teams am Ende sehr ähnliche Routinen entwickelten, hatten alle Teilnehmer viel Spaß, was ja die Hauptsache war und ist!

Text: Stefan Sprenger

Bilder: Wilfried Possin

Montag, den 17.02.2014
Gegenstand an unmöglichem Ort

„Damit das Mögliche entsteht, muss immer

wieder das Unmögliche versucht werden.“ (Hermann Hesse)

Diese lauten Gedanken von Hermann Hessen müssen unseren Vorstand inspiriert haben, als sie uns zu einem Themenabend „Dinge an unmöglichen Orten“ einluden.

Es sollte ein Abend werden, der sich lohnte. Sehenswert waren die Demonstrationen und Vorführungen unserer Anwärter und Mitglieder zu diesem Thema. Wir erlebten von der Münze in Tic-Tac Dose über die Karte an der Wand, der Münze in der Flasche, „Card in Wallet“, „Card in the Box“ bis hin zu dem absoluten Klassiker des Geldscheines in der Zitrone. Kulinarisch wurde auch einiges geboten. Wir durften die Erdnüsse genießen, die bei „Ring in Erdnuss-Dose“ übrig blieben. Und es wunderte keinen an diesem Abend, dass sich in einer Ananasfrucht selbstverständlich gleich eine ganze und verschlossene Fruchtdose verbarg, die sobald verzehrt wurde …

Natürlich durfte iPhone Magic ebenso wenig fehlen wie die abgerissene Ecke eines signierten Geldscheins, die auf wundersame Art und Weise in einer Orange auftauchte. Rundum wunderbare Routinen, eine schöner als die andere, die dem Thema „Dinge an unmöglichen Orten“ voll gerecht wurde.

Fazit: Unmögliches möglich machen ist eine Wonne der Phantasie. Kaum ausgesprochen, schon ist es passiert…!

Text: Dieter Daniel-Ravelli

 

Für mich als eines der planenden Vorstandsmitglieder war es ein sehr gelungener Abend, denn alle anwesenden Mitglieder trugen zu einem wunderbaren Abend bei. Ein riesen Lob an unsere Anwärter, die den Abend gut zum Thema vorbereitet begannen. Die Diskussionen und Demonstrationen über verschiedene Methoden gingen bis zu so gewagten Ideen und Umsetzungen, wie der Geldschein aus der Dose Ananasstückchen, die in einer echten Ananas steckte. Ja, Andreas bastelt gerne!

Auch vor der Aufgabe ein Ei in eine Zitrone und dann in eine Orange zu verpacken schreckt einen Fleckenstein nicht zurück. Für seinen ersten Versuch, so etwas für uns herzustellen, war es sehr gut! Neben den „verrückten“ Ideen wurden auch die Klassiker bemüht. Auch hier wurden verschiedenste Methoden und Vorzüge von Karte in Schachtel oder Brieftasche, Münze in Flasche oder Geldschein in Zitrone wild diskutiert. Ein toller Abend, den wir aus Zeitgründen irgendwann abbrechen mussten, sonst hätten wir noch eine von mir zusammengestellte Sammlung an Videos geschaut. Aber dies kann nun jeder nachholen, denn hier sind die Links:

Die Liste der Kunststücke, Orte und Methoden die ich für den Abend zusammen getragen habe.

Leider hatten wir keine Zeit mehr die ganzen Videos zu schauen die ich herausgesucht hatte, deshalb hier die Links:

Orange, Zitrone, Ei, Kanarienvogel
http://www.youtube.com/watch?v=AN3xsBxuM0M
http://www.youtube.com/watch?v=z4DDErL4XKw
http://www.youtube.com/watch?v=LHgtjvYqrgM
http://www.youtube.com/watch?v=8rYbkIHmIzc
http://www.youtube.com/watch?v=gaIhXbXsvLQ
http://www.youtube.com/watch?v=5h8n5y2Bils

Zitrone, Ei, Wallnuss, Geldschein oder Ring
http://www.youtube.com/watch?v=w3vOdMTXIBU
http://www.youtube.com/watch?v=cpSAI29kCog

Nest of Boxes von Tommy Wonder:
http://www.youtube.com/watch?v=yitDadWvMf4

Hier noch zwei sehr außergewöhnliche Vorführungen:
http://www.youtube.com/watch?v=z3MsGup0FII
http://www.youtube.com/watch?v=TcADrSmrmK4

Text: Stefan Sprenger

Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 03.02.2014
Trüffelschweinabend und Eröffnung der Bibliothek

Wir stehen vor 2 Regalen im Zirkellokal. Unschätzbare Geheimnisse schlummern in den fast 700 Büchern dort. Knapp ein Viertel ergänzte erst in den letzten drei Jahren den Bestand. Doch „schlummern“ ist das richtige Wort, denn die Bibliothek war die letzten Jahre „Kraut und Rüben“. Um die philosophischen Gedanken, ausgefeilten Routinen und grandiosen Texte wieder leicht zugänglich zu machen, hatte sich ein Team aus Enthusiasten daran gemacht, diesen Schatz wieder aufzupolieren. Auch wenn noch nicht alles fertig ist, steht nun unsere Bibliothek wieder komplett erfasst, sortiert und mit einem neuen und einfachen Ausleihsystem gut da.

So galt es also die „neue“ alte Bibliothek wieder zu eröffnen. Und was würde besser passen als ein Trüffelschweinabend, der den Geheimnissen unserer Zauberbücher gewidmet ist. So saßen wir mit unseren Anwärtern und einigen Gäste in gemütlicher Runde und öffnet uns gegenseitig die Bücher, die unsere Zauberkunst beeinflusst haben. Dabei wurde aus den Büchern heraus auch fleißig gezaubert, philosophiert und mit Barwetten und Wein der Abend genossen. Höhepunkte waren sicherlich Pits Flaschenöffnung ohne Öffner … immer schön vorsichtig … und die große Auswahl aus Andreas privater und vielfältiger Bibliothek.

Nachdem ein paar Klassiker der Zauberlektüre von verschiedenen Mitgliedern vorgestellt wurden und ein paar Bücher noch den Besitzer wechselten, verzeichnete unsere Bibliothek auch gleich die ersten Ausleihen für die Statistik.

Text: Thorsten Ophaus

 

Bilder: Thorsten Ophaus

Montag, den 20.01.2014
Jahreshauptversammlung 2014


Die Wahl

 

 

Die Mitglieder

Der alte und neue Vorstand

Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 06.01.2014
Erster Zirkel-Abend im Jahr 2014

Relativ wenige Zirkelmitglieder fanden an diesem Montag den Weg ins Zirkellokal, was wohl überwiegend der Ferienzeit zuzuschreiben war.  Der Qualität der Diskussionen an diesem themenfreien Montag tat dies aber keinen Abbruch. Dazu hatte Dieter Daniel einige Requisiten zum Verkauf mitgebracht, so dass das eine oder andere Stück an diesem Abend seinen Eigentümer wechselte.

In den Diskussionen wurde das vergangene und wieder einmal sehr ereignis- und arbeitsreiche Ortszirkel-Jahr 2013 resümiert. Daneben wurde hauptsächlich über den von Andreas Fleckenstein initiierten MZvD-Fragebogen gesprochen. Dieser Fragebogen wird in der zukünftigen Planung des MZ Berücksichtigung finden. Folgerichtig kamen wir darüber auch zu den im neuen Jahr für den Ortszirkel wichtigen Punkte und Programmplanungen zu sprechen.

Weitere Themen des Abends waren die bevorstehenden Vorstandswahlen sowohl des MZvD als auch des Ortszirkels. Ein insgesamt entspannter, harmonischer und ausnahmsweise mal fast zauberfreier Zirkelabend.

Text: Norbert Hornauer

 

 

 

 

Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 16.12.2013
Impressionen von der Weihnachtsfeier



Bilder: Dieter Daniel

 

 

Bilder: Rudolf Kneuer

Bilder: Dieter Daniel

 

 

Bilder: Rudolf Kneuer

 

 

 

 

 

 

Montag, den 02.12.2013
Themenabend Ringspiel

„Vorwort von Thorsten Ophaus: Bevor Sie den Bericht zum Ringspielabend vom Hauptakteuer selbst lesen können, möchte ich ein großes Dankeschön und ein dickes Lob an Dieter Daniel loswerden. Es ist immer eine riesige Bereicherung, wenn sich ein Fachmann eines Themas annimmt und es für die Mitglieder aufbereitet, was Dieter hervorragend gemacht hat. Aber dass er vier verschiedene Ringspielroutinen einstudiert, um die großen Meister des Ringspiels aufleben zu lassen, finde ich persönlich einen echten Hammer. Dazu gab er noch einige gut gehütete Geheimnisse und seine Inspiration zu seiner eigenen Routine preis, bevor er dann seine Basisgedanken zu einer erfolgreichen Vorführung des Ringspiels verbreitete. So gewappnet, können wir nun alle an unserer Ringspielvorführung feilen. Doch nun, übergebe ich das geschriebene Wort an den Akteur des Abends selbst:

Klassiker der Zauberkunst zeichnen sich nicht alleine durch ihr Alter aus! Viel mehr macht die Tatsache, dass sie zeitlos wirken und von vielen Zauberkünstlern unterschiedlich interpretiert werden, sie zu Klassikern. Wenn Sie dann noch für ein Laienpublikum klar im Effekt erkennbar sind, bleiben Sie in Erinnerung, wie das Ringspiel!

So blieb auch unser Themenabend zum Klassiker „Ringspiel“ allen in Erinnerung. Der Abend begann nach der Begrüßung durch Thorsten mit unseren Anwärter. Sören, Rainer und Jojo zeigten sehr unterschiedliche Routinen  und thematische  Abhandlungen ihrer Ringspielroutinen vor. Von der passend hektischen Verkaufsshow bis zur ruhigen Darbietung war alles dabei. Danach waren unsere Mitglieder gefragt, ihre Routinen vorzustellen. Norbert zeigte uns seine Straßennummer, die nur wenige Ringe braucht und für Kinder und Erwachsene gleichermaßen funktioniert. Mit 9 Ringen demonstrierte uns Gutelli seine schon seit Jahren erfolgreiche Routine mit vielen schönen Figuren. Inspiriert von der Performance von Richard Ross ging Uli auf einige theoretische Details ein, bevor dann Wolfgang Loh eine wirkliche Verkaufsshow startete mit einigen Ringspielen aus seinem Fundus.

Danach durfte ich dann meine Erfahrungen zum Ringspiel weiter geben. Dabei interpretierte ich Entwicklungen und Veränderungen dieses Kunststücks an Beispielen der Routinen von Richard Roos, Cellini und José Caroll. Für mich steigt der magische Gehalt durch eine ruhige Vorführung, denn dadurch wird das Kunststück für ein Laienpublikum direkt erlebbar. Dieser Grundgedanken steckt ich meiner aktuellen Präsentation des Klassikers als „Das Buch der Zeit“, angelehnt an die Ringspiel-Routine aus der Marvelli-Show.

Bei meinen weiteren Ausführungen, hatte ich das Gefühl, dass ich noch so manchem altem Hasen in unseren Reihen den Blick auf das Ringspiel verändern konnte. Manchmal sind es die Details, die eine große Wirkung erzielen, was ja unser aller Ziel ist. Unter dem Siegel der Verschwiegenheit lies ich mich dann dazu hinreißen den Zirkelfreunden, das eine oder andere Geheimnis meiner Routine zu lüfteten.

Den offiziellen Abschluss des Abends gestaltete Stefan. Er zeigte uns Videos verschiedener Ringspiel-Routinen, von klassisch modern bis zur Street Magic, alleine oder mit Assistenten, witzig bis seriös. Danach ging der Abend um das uralte und doch ewig junge Ringspiel zu Ende. Danke an alle Akteure dieses Abends und weiterhin viel Erfolg mit diesem wunderschönen Kunststück, dass für unser Publikum immer „Ein Buch mit sieben Siegeln“ bleiben wird.

Text: Dieter Daniel „Ravelli“

Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 18.11.2013
Bildende Kunst und Zauberkunst

Bild: Norbert Hornauer

Dienstag, den 12.11.2013
Seminar mit Dan Harlan

 

Bilder: Rudolf Kneuer

Sonntag, den 10.11.2013
Aufnahmeprüfung

Vom Anwärter zum Mitglied

Es gibt Dinge im Leben, die keiner wirklich mag. Zum Beispiel eine Prüfung. Ob sich einer der sechs Anwärter vor der Aufnahmeprüfung für den Magischen Zirkel tatsächlich so richtig wohl gefühlt hat, vermag ich nicht zu sagen. Die Anspannung jedenfalls stand an diesem Sonntagmorgen allen deutlich ins Gesicht geschrieben.

Mit dem Läuten der Kirchenglocken klangen auch bereits die ersten Fragen der Prüfer in den Ohren der Probanden. Dass im Eifer des Gefechts aus dem Gründungsjahr 1912 auch mal 1918 wurde, MZ-Gründer Schröder den Vornamen Hans zugesprochen bekam oder Präsident Riese zum Ortszirkelleiter degradiert wurde, ist allein der Nervosität der Anwärter zuzuschreiben. Unter dem Strich hatten sich alle gründlich vorbereitet oder sogar Interna aus dem Internet wie zu Schulzeiten Schillers Glocke auswendig gelernt. Respekt!

Nach einem deftigen Mittagessen (der Grillgott hatte wieder zugeschlagen!) dann die Kür: Demonstration von Griffen und Routinen. Kritische und forschende Blicke der Prüfer, die jeden noch so kleinen Patzer registrierten und notierten, aufgeklärte Zuschauer und eben diese verflixte nervositätsmaximierende Atmosphäre, es war so ganz anders als bei der letzten Vorstellung anlässlich Onkel Ferdinands Geburtstag. Dass die Schwerkraft nicht in Höhe des Gürtels ihre Wirkung verliert, musste leider auch schmerzlich registriert werden. Mein Mitgefühl und mein volles Verständnis waren jedenfalls allen im Gedenken an meine eigene Aufnahmeprüfung sicher. Dass eine Force keine Reaktion von Magen und Darm ist, sondern bei ihrer verbalen Ausgestaltung den Umweg über das Gehirn nehmen muss, soll hier noch einmal betont werden.

Sonntag, 15 Uhr: Kür, die Zweite, und Finale. Schaulaufen mit individueller Performance.  Seile – lange, kurze, weiße -, Münzen, Daumenspitze, eine signierte Karte im Brötchenteig und die Klassiker Becher- und Ringspiel sowie Eierbeutel und selbstverständlich Karten, ein großes Spektrum der Magie fand Berücksichtigung und wurde insgesamt auch gut vermittelt. Besonders die schauspielerischen Leistungen, ob als Herr Fitzelmann, Dachdecker Rado oder einfach als Zauberkünstler, konnten überzeugen. Zuschauer müssen den magischen Entertainer nicht lieben, aber sie sollen ihn mögen. Eine sympathische Erscheinung in Ausdruck und Sprache erntet nun mal beim Publikum größere Akzeptanz. Frostige Mimik, forsche Anweisungen an den Zuschauerassistenten und Stakkatomoderation im SMS-Stil können eine noch so perfekte Darbietung der Ambitious Card auch blass erscheinen lassen.

 

Es ist geschafft! Herzlichen Glückwunsch an Benjamin Fritz (OZ Wetzlar) und die Neumitglieder im OZ Frankfurt Oliver Hofmann, Heinz-Dieter Rado, Patrick Engel und Timo Nolle. Wie formulierte es Manfred Geiss in seinem Schlusswort so treffend: „Die bestandene Aufnahmeprüfung ist nur der Anfang. Eure Persönlichkeit im magischen Kontext und eure eigene Magie zu entwickeln sollten jetzt allein euer Anspruch und euer Bestreben sein. Unterstützung und Hilfe dazu findet ihr in unserem Zirkel.“ Die Anwesenden quittierten es mit Beifall und begaben sich zum Feiern in heimatliche Gefilde.

Text: Ulrich Hentschel

 

 

Bilder: Ulrich Hentschel

Sonntag, den 03.11.2013
Workshop und Seminar mit Hernan Maccagno

Sonntags morgens trafen sich sieben Zauberfreunde zum Workshop mit Hernan Maccagno. Der sympathische Argentinier stellte uns ca. fünf Stunden lang seine Sicht der Zauberkunst und seine Herangehensweisen dar. Die Übersetzung (auch beim abendlichen Seminar) übernahm hervorragend unser „Spanier“ Pit.

Hernan beschrieb, illustriert durch Spielkarten, dass er die Zauberkunst als ein Gebäude sieht mit vielen Räumen und Türen, die zum Beispiel für Geheimnisse, Techniken und Sparten stehen. Überall gibt es etwas zu entdecken und Neues auszuprobieren. Hinter diesen Türen verbergen sich eventuell neue Räume oder sogar Straßen mit neuen Häusern, die es zu erkunden gilt. Alles ist miteinander verzahnt und verbunden. Er erzählte wie er selbst als 30-jähriger Straßenmusikant eine solche „Straße“ entlanglief und vor einer „Tür“ in den Bann eines Straßenzauberkünstlers gezogen wurde. Er betrat diese „Tür“ und das Zauberschicksal nahm seinen Lauf … . Heute steht er selbst vor einer „Tür“ und lädt Passanten ein, seiner Zauberei zuzuschauen. Vielleicht bleiben diese kurz stehen und ziehen weiter, oder sie folgen ihm durch seine „Tür“?

Anhand von Beispielen erläuterte er die Aufteilung einer Tricktechnik in „Konzept“, „Mechanismus“ und „Möglichkeiten“. Die Münzroutine nach Slydini und Dai Vernons „Elevator cards“ mit leicht schrägem Vortrag werden mir noch lange in Erinnerung bleiben, als Beispiel: „Das Schlimmste was einem passieren kann, ist wenn ein Toter einem Geld schuldet. Ihr denkt, weil er nicht mehr zahlen kann? Nein, schlimmer ist, wenn er Euch bezahlt … .“

Seine „Faustregeln der Ästhetik“ illustrierte er mit verschiedenen Handhabungen zur „Karte in Tasche“. Es folgte mein persönlicher Höhepunkt eine impromptu Flaschenproduktion und ein Löffelverbiegen. Dabei bewies er seine Theorie, dass sich Gegenstände von selbst in ihrer Umgebung verstecken und zu ihm sprechen, eingesetzt zu werden. Die freche Flaschenproduktion erfolgt mit einer vorher am Nachbartisch heimlich entwendeten Flasche.

Nach einem Becherspiel-Exkurs mit Tipps zum Laden aus der Tasche folgte als Abschluss die Erklärung einer Methode zur vollständigen Anordnung eines Kartenspiels vor Zuschauern. Als Kartenlaie habe ich hier jedoch schnell den Faden verloren.

Fazit: Es war äußerst nett, Hernans Ausführungen zu lauschen. Leider war jedoch aus meiner Sicht kein Workshop-Charakter, also das praktische Einüben mit dem Ziel das Konzept erfolgreich in der Praxis anzuwenden, vorhanden.

Nach einer Essenspause und dem Eintreffen einiger mehr Zauberfreunde begann Hernan sein Seminar. Hauptbestandteil waren Hernans diverse Ideen und Einsatzmöglichkeiten von Klappkarten, die ich sehr verblüffend fand. Sehr unterhaltsam war eine Routine zum Thema „Zauberfernunterricht“, bei der sich das Unterrichtsmaterial (ein Kartenspiel, was sonst) aus einem flachen, vom Zuschauer untersuchten, Briefumschlag materialisierte. Noch vor der Pause führte er uns eine stumme Tennis-Darbietung vor.

Nach der Pause ging es mit einem „Kartendrucken“ und einer komplexen „Wildcard“ Routine, die den Anwesenden sehr gut gefiel, weiter. Den Abschluss bildete eine grandiose Münzwanderung mit einem raffinierten Trickprinzip und ein langer Tag mit viel Zauberei neigte sich dem Ende zu. Unterm Strich war das Seminar sehr kartenlastig, aber für die Kartenliebhaber bestimmt sehr informativ.

Text: René Foierl

 

Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 21.10.2013
Rückblick Magie Exquisit

Wenn wir schon im Oktober zu einem gemütlichen Beisammensein zusammenkommen und über die „Magie Exquisit“-Veranstaltung vom Wochenende reden, dann doch gleich passend im Stile eines Oktoberfestes mit Weißwurst, Brezeln und Bier! Übrigens wurde der Abend von Andreas, unserem 1. Vorsitzenden, gesponsert, denn der hatte neben einer erfolgreichen Veranstaltung auch und viel wichtiger die Ankunft seiner Tochter zu feiern.

 

Da Magie Exquisit erst ein paar Tage hinter uns lag, waren wir auf das Feedback aus den eigenen Reihen gespannt. Wir wollten erfahren wie der Tag empfunden wurde, denn immerhin hat sich Magie Exquisit inzwischen als feiner Ein-Tages-Kongress etabliert. Das Feedback in unserer kleinen Runde war durchweg positiv und bestätigt die Resonanz der Teilnehmer, die gerne wiederkommen wollen.
Natürlich kann man immer etwas verbessern, das ist jedem klar und natürlich gab es auch Kritik. Es ist dann aber auch Geschmackssache, ob ein Künstler den wirklich so mit Zuschauern umgehen kann, wie das eben ein Martin Sierp tut.  Dem einen gefällt es dem anderen geht es zu weit, aber das muss am Ende jeder für sich entscheiden.

 

Wie der Buchungszufall es wollte, war dieses Jahr sehr mentallastig. Die Rückmeldungen dazu waren gespalten. Auch wenn einige es zu einseitig fanden, einigte sich die Gruppe darauf, dass es gut war sich mit diesem Thema zu beschäftigen und sich selbst einiger Dinge bewusst zu werden. Daher wurde aus diesem positiven Aspekte der Gedanke gezogen, dass es eine gute Idee ist für die kommenden Veranstaltungen verschiedene Schwerpunkte zu legen.
Nachdem erneut über Mentalismus, Hypnose und Mentalmagie diskutiert wurde und die schönsten Momente Revue passierten, gab es noch ein Brainstorming wen man denn noch so alles einladen könnte, sowohl als Seminarleiter wie auch für die Abendshow. Es wurden viele Namen für die nächsten Jahre notiert, doch freuen wir uns erstmal auf MAGIE EXQUISIT 2014.

Text: Stefan Sprenger.

 

 

 

 

 

 

 

 

Montag, den 07.10.2013
Seminar Boretti

Final Curtain.
Das war sie also, die Abschiedstournee von Boretti nach 45 Jahren Zauberkunst rund um den Erdball. Borettis Zauberkunst wurzelt in der klassischen Magie. Wie hätte er auch sonst über vier Jahrzehnte diese Erfolge haben können? Glasklare Effekte für ein Laienpublikum, und das alleine zählt. Gute Zauberei aus der Praxis für die Praxis und wer Boretti kennt weiß, dass er nicht so leicht zu kopieren ist.

An diesem Abend stand der Routinier und seine Profiarbeit im Vordergrund, allesamt Routinen, die sich in 40 Jahren auf den Zauberbühnen abgeschliffen und bestens bewährt haben. Natürlich kann man über das Niveau eines Seminars diskutieren, aber nicht bei Boretti. Bei ihm galt es, die Akademie außen vor zu lassen. Er ist ein Gesamtkunstwerk aus Charme, Können und Erfahrung. Ohne „Wenn und Aber“. Neben seinen Routinen wie das Tuchfärben der besonderen Art, Geldschein in einem Apfel, die Knoblauchknolle, Abwandlungen auf den Eierbeutel, der Zweimännertrick, – HAKAMÜ mit neuem Schluss, der 11-Karten-Trick, Borettis Kartengedächtnis, sein Telefonbuchtrick und die Kartenfontäne gab er uns auch historische Abrisse zu dem einen oder auch anderen Kunststück.

Final Curtain? Ich hoffe nein. Künstler wie Boretti braucht die Szene heute mehr denn je.
Danke, Boretti, für diesen schönen Abend im OZ Frankfurt.

Text: Dieter Daniel-Ravelli

 

Bilder: Rudolf Kneuer

Dienstag, den 24.09.2013
Seminar Alexander DeCova

Trotz des Sondertermins an einem Dienstag, also außerhalb des üblichen Ortszirkelturnus, war das Seminar von Alexander de Cova sehr gut besucht. Zahlreiche Mitglieder aus dem Frankfurter Ortszirkel und befreundeten Zirkeln fanden sich neben einigen Gästen trotz der eingeschränkten Werbung für diese Veranstaltung in den Veranstaltungsräumlichkeiten ein.

Nachdem zu Beginn des Abends erst einmal zwei Zirkelmitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden, ging es gleich erfreulich weiter. Das Seminar hob sich in zwei Punkten wohltuend von vielen anderen Seminaren ab. Zum einen durfte sowohl fotografiert als auch gefilmt werden, und zum anderen wurden nur wenige Dinge zum Verkauf angeboten. Da Alexander de Cova diese Seminartour u.a. auch als Promotion für seine Online-Zeitschrift „NAM“ (New-Avantgarde-Magic) versteht, hatte er nur ein paar Requisiten für den Erwerb vorbereitet und diese auch zu einem durchaus angemessenen Preis.

Die Kunststücke des Seminars waren allesamt sehr praxistauglich und erforderten nur geringe bis mittlere Fähigkeiten in Bezug auf Tricktechnik oder Fingerfertigkeit. Eben „echte“ De Cova-Entwicklungen bzw. Weiterentwicklungen bekannter Kunststücke. Als Teilnehmer merkten wir dem sympathischen Seminarleiter deutlich an, wie viel Freude ihm die Entwicklung und Weiterentwicklung von Kunststücken macht und wie viel Kreativität in ihm steckt.

Besonders zu erwähnen ist, dass Alexander de Cova eine Sammlung von auf starkem Papier (Karton) gedruckten Hilfsmitteln, Bauteilen und Gimmicks anbot, die zur Umsetzung einiger Kunststücke erforderlich sind bzw. die Umsetzung erleichtern. Diese aus dem Papierbogen in den Einsatz zu bringen bot er als Workshop für den nächsten Tag an. So nahmen denn auch einige Seminarteilnehmer die Möglichkeit dieses mehrstündigen Workshops am Folgetag gerne an.

Text: Norbert Hornauer

 

Bilder: Rudolf Kneuer

 

Montag, den 17.09.2013
Themenabend Fingerringe

Unter dem Motto „Ein Ring zu leihen, ein Ring zu verschwinden, ein Ring zu erscheinen und das Publikum an das Staunen zu binden“ trafen wir uns zu einem interessanten Themenabend im Zirkel. Allerdings ging es nicht zu wie beim „Herr der Ringe“, als wir uns mit den vielen Möglichkeiten im Umgang mit dem am Finger getragenen Edelmetall der Zuschauer beschäftigten.

Der Abend hatte einen Workshop- Charakter, da neben den gezeigten Kunststücken auch Handhabungen, Methoden und Routinen Gesprächsthemen waren und es meistens auch zum Umsetzen kam. Besonders interessant waren die vielfältigen Orte, an den die geschmiedeten „Goldstücke“ wieder aufgetaucht sind. Sowohl am Schlüsselbund, im Schlüsseletui, am Babyschuh, am Schnürsenkel oder in Kistchen und Kästchen oder gar in einem Kaugummiautomat – der Ring hat es nach seiner zauberhaften Reise immer geschafft, den Weg zum Besitzer zurückzufinden. Mir persönlich hat dabei die in einen Käfig eingesperrte Version des „Nest of Boxes“ am besten gefallen.

Manche Ringe gingen jedoch nicht auf eine zauberhafte Reise, vielmehr trafen sie sich in einer besonderen Form der Ringparabel – vereint in einem Ring in Form einer dreigliedrigen Kette. Keine Sorge, auch diese Ringe trennten sich wieder…und der ein oder andere bekam Lust auf Himbe(e)ren.

Mit einem kurzen Resümee möchte ich schließen: Es war wie so oft ein toller und informativer Abend mit dem spannendem Thema der Fingerringe oder lag es doch an der Inschrift „Ein Ring sie zu knechten, ein Ring sie zu finden, ein Ring sie ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.“

Text: Patrick Engel

 

Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 02.09.2013
„Je-Mu-Mi“-Abend

„JeMuMi“, die etwas seltsam klingende Abkürzung für das Thema Jeder-Muß-Mitmachen,  lockte trotz des sanften Zwanges den man hinter dieser Wortschöpfung vermuten konnte immerhin zehn Zirkelmitglieder, zwei Anwärter, einen Interessenten und einen Gast in die Zirkelräumlichkeiten.
So nutzten dann auch so gut wie alle die Möglichkeit Neues und Brandneues zu präsentieren wie z.B. „Karte in Eisblock“ für den Close-Up bzw. Tablehopping-Bereich, oder lange eingestaubte Requisiten wieder mal hervor zu holen. Von Ring-Seilroutinen, über Kinderkunststücke und Kartentricks bis hin zum Magischen Quadrat und Gedankenlese-Experimenten war eine große Bandbreite sowohl an Zaubergenres als auch  Requisiten zu sehen. Klar zu erkennen war aber der aktuelle Trend zu Mentalem.
Das ja naturgemäß gerade neue Kunststücke und lange nicht Vorgeführtes in der Präsentation hin und wieder etwas „unrund“ rüber kamen, tat der guten Stimmung keinerlei Abbruch- ganz im Gegenteil.
So verließ dann auch ein „harter Kern“ erst weit nach Mitternacht das Zirkeltreffen weil sich nach der aktiven Zauberei noch jede Menge Diskussionen über Technisches, die Gestaltung zukünftiger Abende und vieles mehr entwickelten.

Text: Norbert Hornauer

 

Sonntag, den 14.07.2013
Sommerfest

 

 

Montag, den 01.07.2013
Themenabend Seil

Das endlose Thema „Seile“ zog die Massen an! Auf die 24 Besucher wartete ein fesselnder Abend, der aber erst einmal mit Karten begann. Wie üblich verzauberten uns zu Beginn unsere Anwärter und Interessenten. Heinz-Dieter Rado, Sören Pohl, Joel Pollatschek und L. Oliver Hofmann hatten sich wohl abgesprochen! Von Karten-Vorhersagen über Three-Card-Monte bis hin zur Kartenschätzung mit Adleraugen dank Karotte waren alle Kunststücke mit Karten.

Doch dann begann der Seilabend mit der Seilroutine von Andreas Fleckenstein. Seine Interpretation mit Publikumsbeteiligung und viel Komik hat er aus vielen Einflüssen in den letzten Jahren zu einer runden Sache geschliffen. Bevor Andreas nun in den theoretischen und erklärenden Teil überging, sahen wir weitere Seilphänomene anderer Mitglieder. Dieter Daniel zeigte uns zwei Routinen unterschiedlicher Ausprägung. Wobei mir eher die philosophische Variante stark in Erinnerung geblieben ist. Wilfried Possin zeigte uns aufgrund mangelnden Extra-Stücks eine Seil-Ring-Routine und sehr unterhaltsam die dazu verschiedenen Vortragsmöglichkeiten. Auch ich präsentierte eine Seilroutine für eher romantische Auftritte: Das „Liebesseil“.

Trotz des gleichen Trickprinzips unterschieden sich die Vorführungen enorm. Nachdem deCova‘s „RopeMare“ durch die deutschen Zauberhaushalte zog, hat sich mit Einflüssen von Tabary, Sanders, Farrell oder auch Colombini wieder eine Vielfalt der Seilvorführungen ergeben. Andreas freute sich beim Beginn seines Theorieteiles sehr über diese Entwicklung und stellte den Besuchern die entsprechenden Quellen vor. Danach erklärte er seine Seilroutine mit den verschiedenen Winkelzügen.

Um nun den begeisterten „Noch-Nicht-Seil-Zauberern“ des Abends einen leichten Einstieg zu ermöglichen, ging Andreas mit diesen 10 Teilnehmern nach nebenan. Nachdem die Seile von allen fertig präpariert waren, erklärte Andreas step-by-step eine einfache aber schöne Seilroutine mit dem Auf- und Abnehmen der Seilenden vom Seil, dem Wandern der Enden und dem Erscheinen zweier Extraenden.

Während im Workshop den Seilen fleißig an den Enden rummanipuliert wurde, vertieften sich die anderen Besucher mit abhängendem Seil wortgewandt in interessante Themen. Zum Ende des Abends kamen dann beide Gruppen wieder zusammen. Zur großen Freude seiner Frau hatte Andreas den Zauberkeller aufgeräumt und allerlei Gimmicks, Tricks und Bücher zur Versteigerung mitgebracht. Doch statt einer endlosen Einzel-Versteigerung rundete eine sehr unterhaltsame Variante a la Brezelberge den Abend ab. Andreas präsentierte und packte wie ein Markschreier Artikel so lange zusammen, bis einer der Teilnehmer ein Erstgebot mit einem Euro abgab und damit den Ersteiger-Wettkampf eröffnete.

Entgegen einem endlosen Seilring, hatte unser unterhaltsamer, abwechslungs- und lehrreicher Seilabend ein wunderbares Ende, zu dem einige sogar mit „neuen“ Tricks und Gimmicks und vielen neuen Ideen rund um Seile nachhause gingen.

Text: Thorsten AbraXas Ophaus

 

Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 17.06.2013
Gemütliches Beisammensein „Tour de Chance“

Da stand ich nun vor dem Eingang unserer Zirkel-Räumlichkeiten. Das Thema heute sind die kürzlich ausgetragenen Vorentscheidungen zur Deutschen Meisterschaft der Zauberkunst in Dreieich und die Videoanalyse von gezeigten Darbietungen. Wie es nun mal so ist, sowie man sich mit seiner Nummer in die Öffentlichkeit traut, muss man sich auch der Kritik stellen! … Also los geht’s.

ÜBERRASCHUNG! Durch eine erfolgreiche Vorentscheidung und damit eine gut gefüllte Ortszirkelkasse spendierte der Verein zur Feier des Tages belegte Brötchen und die Getränke. Manfred hat im Vorfeld schon reichlich Brötchen geschmiert, um allen Anwesenden ein leckeres Abendessen zu präsentieren. Dafür vielen Dank an alle Verantwortlichen.

Im lockeren Gespräch tauschten sich Teilnehmer, Helfer, Zuschauer und Detlef Hartung als Händler über den Ablauf der „Tour de Chance“ in Dreieich aus. Es konnte beruhigt festgestellt werden, dass bis auf zwei, drei Kleinigkeiten alles nach Plan verlief. Die Vorentscheidungen waren also perfekt gelaufen. Es gab keine parallel laufenden Programmpunkte in der schönen und übersichtlichen Location. Die Organisation war klasse und setzte mit dem jederzeit überschaubaren Veranstaltungsplan zwischen den „Namensschildern“ der Durchführung das i-Tüpfelchen auf.

Nun ging es nach neben an. Denn dort durfte ich meine Nummer nochmals via Beamer zeigen (Danke Thorsten für den Aufbau). Obwohl ich immer etwas Angst vor Kritik habe, war ich auf eventuelle Inspirationen und viele verschiedene Meinungen zur Nummer gespannt. Man hat ja doch ein anderes Bild im Kopf als viele andere. … Dat dadada da da da dat dadada … Und was soll ich sagen? Was kann ich nur sagen: DANKE! Es gab viele Anmerkungen die mir den einen oder anderen neuen Blickwinkel eröffneten. Zum Teil hörte ich ein paar Punkte die ich schon wusste, aber auch viele tolle Ideen die ich schamlos umsetzen werde. Somit war der Abend für mich ein voller Erfolg.

Abschließend wurden in lockerer Runde noch über viele skurrile Erfahrungen von Wettbewerbsteilnehmern auch auf internationaler Ebene erzählt und sich ausgetauscht. Der Abend endete mit dem zusammenspinnen von den verrücktesten Meisterschaftsnummern. Dabei habe ich immer noch den Lack-Leder-Strumpf-Wunsch bildlich vor Augen. Es war wiedermal ein schöner Abend unter Gleichgesinnten.

Text: Frank Zick

 

Montag, den 14.06.2013
Seminar mit Luke Jermay

Ich bin sehr gespannt! Heute kommt Luke Jermay in den Zirkel. Einiges habe ich von ihm schon gelesen und dabei spielten sich meist zwei Dinge in meinem Kopf ab: Ist das real auch so clever? Und kann das so überhaupt funktionieren?

Das Seminar zeigte sehr schnell, dass die Antworten ein klares „Ja“ sind. Luke begeisterte sowohl bei Kartenkunststücken wie auch bei mentalen Experimenten mit sehr cleveren Prinzipien. Er gab uns einen Einblick, wie er an das doch immer etwas nebulöse Cold Reading herangeht. Bei seinen Ausführungen merkten die Besucher, dass er das Muskellesen wirklich beherrscht. Auch wenn es nicht immer Treffer waren, wählte er seine Worte so perfekt, dass wir ihm gerne zuhörten. Und trotz einer wenn auch geringen Fehlerquote, vermittelte er uns glaubhaft die Kunst des kalten Lesens.

Ein weiteres Highlight war sicherlich „Touching on Hoy“. Diese Routine kennen die meisten Zauberer vom Fach, schließlich hat sie sich inzwischen auch bei vielen Profis ins Programm geschlichen, da sie ohne jeglichen Requisiten funktioniert. Zum Beispiel bei Jan Becker. Luke zeigte uns neben der klassischen Methode noch zwei weitere Phasen. In der ersten zusätzlichen Phase ermöglicht er es dem Zuschauer zum Gedankenleser zu werden. Und in der zweiten zusätzlichen Phase löst er ein tricktechnisches Problem der klassischen Methode. Hierbei war eine Vorführung im kleinen Kreis, bei der sich das Publikum in Anschluss unterhalten kann, problematisch. Mit der zusätzlichen Phase ist das nun möglich.

Im Anschluss an das Seminar gingen Einige noch mit Luke in die Hotelbar, um mit ihm zu plaudern. So klang ein langer und spannender Abend noch gemütlich aus.

Text: Stefan Sprenger

 

 

TOUR DE CHANCE 2013
Ein kurzer Videoberich

Bericht über die Gala

Bilder vom Kongress auf Facebook

 

Montag, den 03.06.2013
Anwärter zaubern

Am 3. Juni 2013 fand für die „alten“ Anwärter ein Vorbereitungsabend auf bevorstehende Prüfungen statt. Auch wir neueren Anwärter und Interessenten wurden dazu eingeladen, vor den anwesenden Mitgliedern etwas vorzuführen.

Schon lange vor Beginn standen wir Vorführenden zusammen und versuchten unsere Nervosität gegenseitig im Zaum zu halten. Oliver, der am längsten von uns Anwärtern dabei ist, begann. Mit einer Kombination aus Three-Card-Monte, Chop Cup und einer Kartenroutine mit einem Memo Deck in seiner 12-minütigen Vorführung unter höchster Konzentration legte er die Messlatte recht hoch. Als Nächster betrat Sören die Bühne und erklärte anhand eines Seiles und tollen Griffen, wie die Geometrie in der Mathematik funktioniert. Eigentlich ist alles ganz „einfach“. Mystisch wurde es dann bei Leonhard. Er führte uns vor, wie auf magische Weise eine vom Zuschauer gewählte Karte aus einem Hut entsteigen kann.

Dann kam ich selbst dran und führte vor, was mit einem Seil so alles passieren kann. Es verloren sich die Enden, die Schere ward vergessen und eine abgerissene Mitte spielte auch mit. Dieses Seilspektakel endete mit 2 Tüchern, die sich „wundersam“ entknoteten. Am längsten musste Joel, der als letztes auf die Bühne kam, seine Nervosität aushalten. Er entlieh sich von einem Zuschauer eine Münze und ließ diese kennzeichnen. Durch Beschwörung und Magie verbog sich die Münze und konnte wieder ausgehändigt werden.

Anschließend folgte der entspannte aber spannende Teil. Die anwesenden Mitglieder kamen zu uns Vorführenden und erklärten uns auf sehr nette und behutsam-pädagogische Weise, was wir verbessern können. Vor allem bekamen wir Tipps zur Präsentation. Für wirkliche Entspannung sorgte dann aber die kleine Auktion „magischer Besonderheiten“, die den Abend abrundete. Dabei erzielte Leo als geschulter Auktionator sogar noch Geld für den Verpackungskarton. So gingen einige mit vielen neuen Erfahrungen, Feedback und ersteigertem neuen Kunststücken nach Hause.

Text: Heinz-Dieter Rado.

Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 13.05.2013
Seminar Vito Lupo


Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 06.05.2013
Trüffelschweinabend

Der Idee der Kolumne „Das Trüffelschwein“ in unserer Zeitschrift „Magie“ folgend, konnte an diesem Abend jeder seine persönlichen Fundstücke aus der eigenen Bibliothek oder auch aus anderen Quellen vorstellen. Das Fazit gleich vorweg: Eine wirklich gute Idee, die öfter mal wiederholt werden sollte! Der gelungene Abend brachte jede Menge Anregungen und lud dazu ein, das ein oder andere Buch einmal selbst zu lesen. Einige der zur Nachahmung vorgestellten Kunststücke werden wohl neue Vorführende gefunden haben.

Es wurden vorgestellt und gezeigt: Kay Schmid präsentierte „The Hypnotist“ aus „Williamson’s Wonders“ von David Williamson. Florian Schädlich zeigte aus „Maelstrom“ von Tom Stone die „One Hand Top Chance“-Technik, die dem Ultra Move aus Loraynes Afterthoughts sehr ähnelt. Heinz-Dieter Rado, einer unserer Anwärter, gab das „Einfache Kartenfinden“ aus „Gelegte Spiele“ von Reinhard Müller zum Besten. Andreas Fleckenstein hatte gleich mehrere Bücher dabei. Zum einen sahen wir aus „Ultimate Secrests of Card Magic“ von Dai Vernon „Pure Mathematics“ und dann das Kunststück „Child’s Play“ aus „Simply Simon“ von Simon Aronson, gleich gefolgt von dem thematisch verwandten „Rock Paper Millions“ von Michael Weber.

Mit Stefan Sprengers Vorführung der „Runen“ aus Christoph Borers „Compilation“ kamen gleich eine Menge Buchtipps, denn er zeigte auch seine Gummibandroutine, die er aus den Büchern „The Magic of Michael Ammar“, „Life Savers“ von Michael Weber und „Totally Out of Control“ von Chris Kenner zusammen gestellt hat. Und um den Hindu Faden abzurunden empfahl Stefan „Fine Art of Magic“ von George G. Kaplan und von der fertigen Fingern “Das Buch“. Nachdem Stefan noch von Robert Giobbi‘s Neuerscheinung „The Art of Switching Decks“ geschwärmt hatte, regte Michael Leopold „Schott’s Sammelsurium“ von Ben Schott an. Darin findet der geneigte Leser Anregungen für Moderatoren und Ansager, sowie Tipps zur Ideenfindung für Vortragstexte. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von diesen Sammelsurien und einige weitere Bücher anderer Autoren die „Leo“ empfahl.

Insgesamt hatten wir ein breites Sammelsurium an Bücher und Kunststücken gesehen und hoffe auf einen weiteren „Trüffelschwein“-Abend, um weitere Buchschätze erleben zu dürfen.

Text: Klaus Jansen.

Montag, den 16.04.2013
Seminar David Ginn

Nach knapp drei Stunden Seminar mit David Ginn bleibe ich – noch leicht benommen –  erst mal sitzen und versuche zu sortieren was ich da eigentlich erlebt habe. War es eine Verkaufsshow á la Butterfahrt? Eine Parodie davon? Eine Reise in der Zeitmaschine  zurück in die Achtziger? Oder ein Einblick in die Exotik eines anderen Kulturkreises?

Es war wohl von allem ein bisschen. Nur war es für mich kein Seminar über Zaubern vor und mit Kindern. Sicher David Ginn ist ein ganz sympathischer „Ami“ mit guter, klarer Stimme. Und er ist schon seit über 30 Jahre in Kindergärten, Büchereien und bei „Family Shows“ unterwegs. Was er dort aber für eine Show abliefert, hat sich mir nicht ganz erschlossen. Muss es ja vielleicht auch nicht. Es können wohl nicht die gefühlten 10 Aufsitzer-Tricks, die vielen Blendo´s in allen Größen, Farben und Motiven, die zahlreichen Seidenstreamers, die unzähligen Federblumen (wobei David Ginn in vollem Ernst seine Weiterentwicklung bzgl. der Verarbeitung des Blütenkelchs erklärte. Und ich dachte das interessiert außer Monsieur Brezelberger niemanden.), die lausige Produktion von Geldscheinen sein … oder doch? Egal! Hauptsache „fun, fun and so much fun!“ Und natürlich der Hase. Jedes Kinderprogramm braucht einen Hasen. Warum eigentlich ? Hätte ich gerne einerseits gefragt. Andererseits wollte ich auch nicht die geschmeidige Verkaufsshow durcheinanderbringen.

Fazit: Ein paar nette Tipps wie der Latexhandschuh als multiples Ballontier (Anleitung hierzu auf seiner Homepage) waren dabei. Ansonsten gab es große Seidentücher zu günstigen Preisen, wer´s denn mag. Dazu die Erkenntnis was ein Zauberer bei Kinderprogrammen besser nicht zeigen sollte. Und wenn doch, wie er es auf keinen Fall vorführen sollte, es sei denn, er möchte das Klischee des Zauberonkels erfüllen.

Text: Michael Leopold




Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 18.03.2013
Seminar Axel Hecklau

Effektiv. Details. Evolution! Mit seinem dritten Seminar zeigte uns Axel Hecklau von A bis Z ein evolutionäres Seminar.

Laut Axel hat er seit 2004 und seiner ersten Tour „Effektiv“ vieles zum neuen Seminar verbessert. Zum Beispiel erzeugte er mit der eröffnenden Vorführung seiner neuen Effekte ONE:Twist und TWO:Fusion einen starken Spannungsbogen. Die Ankündigung, diese Kunststücke erst am Ende zu erklären, lies uns ganz schön am Cliff hängen. Für Axel ist auch neu, dass er die Form von MZvD-Seminartouren akzeptiert hat, auch wenn er sie kritisch beleuchtet. Die vorgegebenen sehr günstigen Seminargagen erfordern für ein lukratives Geschäft einen zusätzlichen Gewinn aus Produktverkäufen. Aus diesem Grund, wird es wohl keine rein theoretischen oder historischen Themen auf MZvD-Seminartouren geben, „was schade ist“ so Axel.

Bei Axel hat diese Einsicht zur evolutionären Gratisverteilung des Seminarheftes geführt. Er trennte damit die „bezahlten“ Seminarinhalte und den zusätzlichen Produktverkauf. Trotzdem sind seine Verkaufsschlager mit den Nebensatzweisheiten, die er uns reihenweise ein löffelte, stark verwoben. An einem der absoluten Renner aus seinen Produkten konnten die Seminarteilnehmer Axels Gedankengänge zur Evolution von Kunststücken nachvollziehen. Axel erzählte, dass zum Beispiel die Evolution von „Ausgelöffelt“ dadurch entstand, dass er mehr und mehr den Spaß an der ursprünglichen Variante verlor. Da sich diese innere Ablehnung aufs Publikum übertrug, begann er die Evolution. Der neuen Vorführvariante liegt ein evolutionäres Gedankenkonzept zu Grunde. Jetzt hat Axel Spaß daran ein Kunststück zu erklären und doch den Zuschauer dadurch erst mit einem großen Fragezeichen zurück zu lassen.

Generell vermittelte uns der Seminarleiter mit dem Spitzbart, dass der Spaß an der eigenen Vorführung über den Erfolg entscheidet. Dies brachte ihn auch dazu das nächste Kunststück evolutionär zu überarbeiten. Als er Bill Abbott mit seinem „Smart Ass“ sah, bekam er Lust darauf es ebenso mit einem Zuschauer Karten regnen zu lassen. Seine Details sorgen nun dafür, dass sich das Schicksal überreden lässt. Ein großer Spaß für alle Beteiligten, auch dank der „Billigen Force“ von Nicolai Friedrich. An dieser Stelle von mir ein „Hut ab“, denn vielen Perfektionisten fällt es schwer eine schon perfekte Lösung eines Kollegen so stehen zu lassen.

Im weiteren Verlauf des ersten Teiles erlebten die Zuschauer die Evolution von „Newsflash“ mit und schnappten nebenbei noch jede Menge interessanter Tipps auf. Axel Hecklau nutzte jede Gelegenheit für Exkurse. Dabei wurde die praktische Unterweste in Verbindung mit Mulithaltern demonstriert und verschiedene Möglichkeiten angesprochen. Ebenso konnten sich die Teilnehmer für den zauberhaften Umgang mit Blöcken einige praxistaugliche Ideen mitnehmen. Besonders spannend zugehört wurde, als der Seminarleiter über Auftrittsmanagement sprach. Mit Unterstützung von Computerprogrammen erläuterte er seine Herangehensweise für eine schnelle, einfache und sichere Auftrittsbearbeitung. Seine Tipps berücksichtigen eine direkte Ausgabe von Verträgen und Rechnungen, nach Aufnahme der Kundendaten im Erstgespräch. Ebenso hatte er einen Tipp parat für Teams. Mit Dropbox, einem Cloud-Dienst zum Teilen von Daten, lässt sich das Problem von fehleranfälliger Teamkommunikation reduzieren.

Nach der Pause entfuhr einem Zuschauer bei der Präsentation von „Just a Cup“ mit all seinen neuen Ideen der Kommentar „tatsächlich ziemlich geil“. Auch wenn dabei noch keiner etwas von „männlicher Intuition“ gehört hatte, waren alle Teilnehmer begeistert. Besonders der assistierende Zuschauer war verzückt, da sich der zum Hütchenspiel benutzte Würfel in ein Ferrero Rocher verwandelte. In der folgenden Kartenroutine aus Giobbi‘s Kartenschule beeindruckte Axel mit seiner detaillierten Arbeit. Neben einigen raffinierten Evolutionen für Roberto’s Glücksthaler, ersetzte er den Thaler gegen eine Papierrose. Und auch hier, lies er keinen Stein auf dem anderen, denn sogar für die Herstellung dieser Papierrose hat er sich sehr viele Gedanken gemacht. Lasst Euch gesagt sein, seine Papierrose ist die schönste im ganzen Lande.

Bevor wir vom Cliff erlöst wurden, drosch unser Seminarleiter noch einige Phrasen aus seiner Maschine. Dabei stimmte die Vorhersage für die morgige Zeitung und mit wenig Aufwand wurde viel unterhaltsames Kabarett geboten. Doch dann kamen wir in den Genuss der Erklärung für ONE:Twist und TWO:Fusion. Beide Versionen von der zerrissenen und restaurierten Karte haben ein sauberes Handling. Mit dem entstehenden „unmöglichen Objekt“ ist auch die maximale Langzeitwirkung erzielt. Ein runder Abschluss für ein evolutionäres Seminar.

In der Tat haben sich die Seminare von Axel Hecklau weiter entwickelt. Seine sympathische Art und sein Drang nach umfangreicher Wissensvermittlung hatten mich aber schon vom ersten Seminar an begeistert. Die Gratisverteilung der Seminarhefte finde ich ein tolle Idee und der Produktverkauf war für beide Seiten ein großer Erfolg. Damit hat auch die Umsetzung der Vorgaben einer MZVD-Seminartour geklappt. Stellt sich nur die Frage, ob die Vorhersage von Axel stimmt oder wir vielleicht doch mal ein rein theoretisches oder historisches Seminar auf MZvD-Tour sehen.

Text: Thorsten AbraXas Ophaus.



Bilder: Rudolf Kneuer





Donnerstag, den 07.03.2013
Seminar Henry Evans

Bevor das Seminar beginnt, hatte unser erster Vorsitzender Andreas Fleckenstein noch eine erfreuliche Pflicht zu erfüllen: Die Ehrung von René Foierl für seine 25 Jahre Mitgliedschaft im MZvD. An dieser Stelle noch mal „Herzliche Glückwünsche“!


Danach begann Henry Evans sein Seminar. Der Argentinier verstand es, uns mit seiner extrem sympathischen Art und seinem ansteckendem Lachen mitzureißen und zu begeistern. Dies zeigte, dass es nicht immer so wichtig ist, wie die Kunststücke funktionierten, wenn der Künstler sich zusammen mit dem Zuschauer über die Zauberkunst freut. Wer jetzt denkt, dass die Kunststücke nicht stark gewesen wären, der liegt falsch. Alle präsentierten Kunststücke waren sehr gut und dazu hervorragend konstruiert. Die raffinierte Gestaltung der Kunststücke beleuchtete Henry sehr detailliert, denn dies war ein Hauptanliegen des Seminarleiters. Mit seinem soliden Fundament der Zauberkunst-Theorie vermittelte er uns gekonnt seine Konzepte, wie die wichtige Rolle der Ästhetik in der Zauberkunst.

Ein absolutes Highlight war sicherlich ein unmöglicher Platztausch. Eine Spielkarte in der Hand wechselte mit einem Geldschein auf dem der Künstler mit dem Fuß steht den Platz. Nach dem Seminar wurde noch lange über die gehörten Themen gefachsimpelt. In einer kleinen Runde ging der Abend mal wieder bis weit nach Mitternacht.

Text: Stefan Sprenger

Bilder: Rudolf Kneuer



Montag, den 18.02.2013
Jeder muss mitmachen

Insgesamt 12 Zirkelmitglieder und 3 Anwärter trafen sich an diesem Abend und es wurde gezaubert was das Zeug hielt. Fast jeder der Anwesenden leistete einen zauberhaften Beitrag zu diesem Thema, so dass die Vorgabe „Je-Mu-Mi“ (jeder muß mitmachen) fast zu 100% erfüllt wurde.

Ganze Buchseiten, Karten, Knoten in Tüchern, Riesenkarten-Bilder und Plastikeier wechselten die Plätze. Es stellte sich heraus, dass die sogenannte „Wanderung“ der am häufigsten vorgeführte Effekt in „Stand-Up“-Situation zu sein scheint. Aber auch Mentales wie ein Buchtest und eine erweiterte Variante des Magischen Quadrates wurden präsentiert. So ging es Schlag auf Schlag, denn neben einer Vorführung eines Runen- und eines Kubusspieles konnten wir eine Schnurstäbe-Routine mit einer netten Story erleben. Sehr gut erkennbar waren die verschiedenen Vorführ- und Präsentationsstile, die den Unterschieden in Alter, Erfahrung und Persönlichkeit der Vorführenden gerecht wurden.

Als der themenbezogene Teil nach gut zwei Stunden zu Ende war, begannen noch sehr ausführliche und intensive Diskussionen um das Gesehene und die aktuellen Entwicklungen in der Zauberszene. Ein harmonisch verlaufener Abend endete laut unbestätigten Gerüchten erst morgens um halb Zwei.

Text: Norbert Hornauer

Bilder: Rudolf Kneuer

 








Montag, den 04.02.2013
Jahreshauptversammlung


Der alte Vorstand


Der neue Vorstand

 

Wir freuen uns auf ein aufregendes und erfolgreiches Jahr mit vielen schönen Zirkelabend.


Die Wahlhelfer  

 

Montag, den 17.12.2012
Weihnachtsfeier

Ein schöner Abschluss für das Jahr 2012

Die Weihnachtsfeier mit allem Zip und Zap.

Der Abend wurde von dem jüngsten Mitglied des magischen Zirkels eröffnet, mit seinen neun Jahren hat er bei den Jugendmeisterschaften den dritten Platz in der Sparte Close-up geholt und wurde somit auch gleich aufgenommen in den MZvD. Philippe Walter zeigte seine überarbeitete Wettbewerbsnummer.

Im Anschluss wurde das Buffet eröffnet und es wurde ausgiebig geplaudert.

Als Hightlight des Abends zeigte Astrid Gloria einen Ausschnitt aus ihrer Weihnachtskochshow.

Zum Abschluss des offiziellen Teils wurde noch gewichtelt und Astrid war natürlich auch für eine Zugabe noch zu haben!



Montag, den 19.11.2012
Dr. Stanley Jaks Abend

Die mentalmagischen Experimente
des Dr. Stanley Jaks.

So betitelten wir unseren Themenabend 19. November 2012 im OZ Frankfurt. Eröffnet wurde der Abend durch eine von Andreas moderierte Projektionsshow, die Stationen im Leben des Mentalisten reflektierte. Ein Höhepunkt des Abends war eine Tonbandaufnahme von Stanley Jaks aus seiner Zeit im New York der 50/60 er Jahre.
Hans Bäumer las einen Abriss über die Biografie des Künstlers, bevor uns Andreas magische Einblicke in das Schaufenster des Mentalisten gab, der seinen Ruhm als Mikromagier begann und vor gekrönten Häuptern und Staatspräsidenten auftrat.
Im Bild vorgestellt wurde auch das „Book of Mystery“, ein in kostbares Leder gebundenes Buch, wo Dr. Jaks seine, mikromagischen Requisiten aufbewahrte. Der OZ Frankfurt besitzt dank der Spende unseres Mitgliedes Manfred Marquardt einen Nachbau dieses Buches.


Des Weiteren wurden Ideen, Raffinessen und Techniken aufgezeichnet, bevor es in eine kurze Pause ging.
Der 2. Teil wurde von Dieter Daniel eröffnet, der einige Original Dr. Jaks Routinen vorführte, u. a. den Buchtest „You cross I cross“, das Kartenexperiment „Umgedreht“, „Das Pendel des Dr. Jaks“ sowie eine kurze Seancé, die aber nicht einwandfrei Dr. Jaks zugeordnet werden kann.
Danach zeigte Andreas einige Dr. Jaks Kartenexperimente wie „Der Skarabäus“ und das wunderschöne Thema „The Purse Mystery“.
Hannes Freitag vom OZ Mainz Wiesbaden beschloss den Abend mit dem Jaks-Experiment „Der Traum des Eremiten“.
Danach erfolgte eine teilweise Erklärung der Routinen sowie eine abschließende Diskussion.
Überraschend für viele OZ-Mitglieder dürfte die angebotene Vielfalt der Themen sowie die vorgeführten Experimente gewesen sein.

Ein mentalmagischer Abend ging damit erfolgreich zu Ende.

von Dieter Daniel

Bilder: Rudolf Kneuer



Montag, den 05.11.2012
Seminar mit Hernan Maccagno


Bilder: Rudolf Kneuer


Samstag, den 13.10.2012
Impressionen von Magie Exquisit


Bilder: Rudolf Kneuer + Florian Schädlich

Montag, den 08.10.2012
Seminar mit Thom Peterson


Bilder: Rudolf Kneuer



 

Montag, den 01.10.2012
Seminar mit Christoph Borer





Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 17.09.2012
Themenabend Sammler

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Bilder: Rudolf Kneuer




 

Sonntag, den 12.08.2012
Sommerfest des OZ Frankfurt

Einige Impressionen von unserem schönen Sommerfest.

Dieses Mal bei Frank Zick, noch mal ein großes Dankeschön an die Organisation.






 

Montag, den 18.06.2012
Close-up Abend

„Einem seltenen Ereignis wohnten die anwesenden Mitglieder des Ortzirkels Frankfurt bei. Zu Beginn des letzten Zirkelabends vor der Sommerpause wurde unserem ältesten Mitglieder Rudolf „Rudi“ Kneuer die Ehrenurkunde und die Ehrennadel für 55 Jahre Mitgliedschaft im Magischen Zirkel überreicht. Andreas Fleckenstein lobte bei der Ehrung die Offenheit mit der Rudi auf die jungen Mitglieder zu geht und ein lebendes Beispiel für den Austausch zwischen den Generationen ist. Nach der ersten Überraschung über die Ehrung bereicherte Rudolf „Rudi“ Kneuer unseren Close-Up-Abend zuerst mit einer Anekdote seiner Aufnahme in den Zirkel und dann mit dem Wissen, dass zu seiner Zeit als Vorsitzender (1976 – 1980) Close-Up-Zauberei noch Mikromagie hieß. Anschließend zeigte er uns mit seinen 83 Jahren was er damit meinte und präsentierte uns zwei seiner mikromagischen Kostbarkeiten, die alle Anwesenden dank seines pointierten Vortrages und seinem Schalk genossen (welcher Zauberer würde eine erzwungene Wahl einbauen, nur um seine Zauberkollegen dabei zu beobachten, wie Sie auf den effektvollen Schluss vergebens warten). Alle Teilnehmer des Abends nahmen sich ein Beispiel an Rudi und zeigten Ihrerseits wie sie nahdran die Zuschauer verzaubern. Dieser besondere Abend, den wir über 2 Stunden nur der Close-Up-Zauberkunst widmeten, wäre auch so schon ein beeindruckender Abend gewesen, wurde aber noch durch unseren Gast aus Kolumbien bereichert. Nikolas, ein Austauschschüler von einer deutschen Schule in Bogota, hat in Kolumbien bereits 2 Jahre seiner Ausbildung zum Zauberer absolviert und nutzte die Gelegenheit seines Schüleraustausches in Frankfurt uns zu besuchen. Mit seinen 15 Jahren demonstrierte er neben Zaubergeschick auch eine Höflichkeit und Weltoffenheit, von der wir uns alle eine große Scheibe abschneiden konnten. So wurde der von Rudi gelebte Austausch zwischen den Generationen auch an diesem wunderbaren Abend bereichert.

Von Thorsten AbraXas Ophaus







Montag, den 04.06.2012
Seminar mit JUNO

Juno, den wir vor 3 Jahren zum letzten Mal mit einem Seminar im Frankfurter Ortszirkel hatten, präsentierte diesmal sein neues Seminar über Körperservanten. Da er aufgrund seines veränderten Bühnencharakters seit einiger Zeit statt mit Frack oder Jackett nur noch mit einer Weste auftritt, hat sich Juno intensiv mit neuen Formen von Servanten beschäftigt. Daher hat er bekannte Methoden studiert und eine neue Servante erdacht. Im Mittelpunkt des Seminars stand diese „fly-it“ genannte Servante.

Es ist ein unten geschlossener langer Stoffbeutel, der in einem der Hosenbeine verborgen ist. Die Öffnung ist im Hosenschlitz befestigt und liefert auch den ans „Topit“ angelegten Namen, denn im Englischen ist „fly“ der Hosenschlitz. Das „fly-it“ besitzt verborgene Reißverschlüsse um z.B. den Zugang zur Hosentasche zu öffnen oder zu verschließen. Ein weiterer Reißverschluss öffnet oder verschließt das große Abteil bis runter zum Knie, in dem Juno Requisiten verschwinden lässt, die bis zum Ende einer Show dort bleiben können. Zwei „fly-it“’s ermöglichen ein Durchgang von einer Hosentasche zur anderen. Im Seminar führte uns Juno seine Varianten von bekannten Kunststücken wie „Karte in Hosentasche“ und klassischen Routinen wie der Schirmillusion vor und erklärte uns, wie er mit Hilfe des „fly-it“, die Aufnahme oder den Austausch von Requisiten bewerkstelligt.

Da Juno sich noch mitten in der Erarbeitung der optimalen Bewegungsabläufe befindet, war die im Verlauf des Seminars erläuterte Verwendung nicht immer elegant und unauffällig. Gegen Ende des Seminars vervollständigte Juno mit dem Topit, der Frackschoßservanten und einem Verbindungsschlauch zwischen Brust- und Gesäßtasche das Thema Servanten. Juno gab während des Seminars immer wieder Erfahrungen und Erlebnisse aus seinem langen Künstlerleben mit viel Humor zum Besten, was ebenfalls zur guten Unterhaltung der zahlreich erschienenen Teilnehmer beitrug. Es wurde ihm mit großem Beifall gedankt.

Text: Klaus Jansen


Montag, den 21.05.2012
Vom Schweben und magnetische Wirkungen

Das Thema Schweben fasziniert Zauberer und Zuschauer gleichermaßen. Für uns Zauberer halten Schwebeeffekte jedoch einige Tücken bereit. An unserem tollen Abend zum Thema Schweben und magnetische Effekte wurden Lösungen aufgezeigt und verschiedenen Möglichkeiten des Schwebens präsentiert.

Dieter Daniel hat neben tollen Schwebeeffekten auch immer den passenden historischen Abriss parat. Er gab uns einen Einblick in die Entwicklung und Verbesserungen der Kunststücke. Dabei zeigte er uns eine Zombievariante von Raymond Crowe (Hier der Link zu einem YouTube Video: http://www.youtube.com/watch?v=3O1D-uktSH0), sowie die Vorführung der normalen Zombie. Weitere Ideen zur Zombie brachte auch Ello ein. Er ließ einen riesigen Kieselstein schweben und verdeutlichte so seine Idee andere Gegenstände zu benutzen und bei Großveranstaltung deutlich größere Gegenstände (z.B. sehr viel größere Kugel als üblich) zu verwenden.

Wunderschön anzusehen und zum Genießen waren der tanzende Korken (von Joro/Kaps), der silberne Stab und die Voodoo Ringe im Schwarzlicht, die uns Dieter vorführte. Ulrich Hentschel präsentierte uns seine „Chop Cup“-Routine nach einer Idee von Axel Hecklau mit dem Thema Ferrero Rocher, die er mit viel Liebe entwickelt hat. In der Pause öffnete uns Andreas seinen Fundus an Requisiten zum Thema Schweben und eröffnete so den geheimen Teil des Abends. Denn nach der Pause folgten dann die Erklärungen der gezeigten Kunststücke, bis sich ein toller Abend dem Ende zu neigte.

von Stefan Sprenger



Montag, den 16.04.2012
Das Nähkästchen der Berufszauberer

Montag, den 16.04.2012
„Geschaffen um zu Verzaubern – unsere Erfindungen“

war das Thema eines interessanten Zirkelabends, an dem die in uns schlummernden Daniel Düsentriebs und Isaac Newtons ihre aufgeweckten Ideen präsentieren konnten. So reichte das Spektrum von der blanken Technik ohne Vortrag, über Routinen in der Entwicklungsphase, bis hin zu fertigen Kunststücken, wie Wilfrieds FISM Wettbewerbsnummer von 1983.

Zu Beginn des Abends erfüllte ein Flaschengeist den Wunsch nach einer Kamera, mit der Wolfgang Loh in die Vergangenheit der vor der Linse stehenden Person fotografieren konnte. So zeigte einer der Schnappschüsse Andreas als Alchemist des 17ten Jahrhunderts im Laboren experimentieren. Bei der Kunst verbleibend, wurde anschließend das einzig fehlende Puzzelstück gesucht. Mit diesem vervollständigte Dieter Daniel das Puzzelgemälde „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“. Die gemalte Dame war sichtbar erleichtert, dass ihr Ohrring unter den ganzen Puzzelteilen auf magische Art und Weise wieder gefunden wurde.

Darauf folgte ein Ringzieher der etwas anderen Art. Scheinbar mühelos schmolzen bei Matteo Orlando die Ringe durch Metallketten, um auf- oder abgefädelt zu werden – unabhängig von der Anzahl der Ketten und Ringe. Ein Ring kam auch bei Uli Hentschels Nummer vor. Er präsentierte uns seine Version von Tommy Wonders „Ring, watch, wallet“. Die Nummer befindet sich noch in der Entwicklungsphase und zeigte uns während der Vorführung, dass Technik nicht immer nur ein Freund der Zauberkünstler ist … . Nichts desto trotz wurde die Nummer bravurös gemeistert.

Das Finale bildeten die Nummern „spread wave“ von Mathieu Bich unter der Verwendung eines blanken Kartenspiels die uns Andreas präsentierte und die FISM Wettbewerbsnummer von Wilfrid Possin. Ein Zuschauer wählt dabei eine Uhrzeit frei aus, doch diese befindet sich bereits als fotografierte Vorhersage in Wilfrieds Brieftasche.

Neben den Nummern und Routinen waren der zweite Schwerpunkt die Tricktechniken, die intensiv und lange diskutiert wurden. Nach der Pause zeigte uns Hanspeter Balßer zerspringende Glaskörper wie Glühbirnen und Flaschen aus dem Repertoire von Harry Keaton. Daneben ging es auch um ein wechselndes Namensschild, die Erfindung von Thorsten AbraXas Ophaus und einen Kartensteiger, den XYZ präsentierte. Dazu wurde im zweiten Teil auf die Techniken der zuvor gezeigten Routinen eingegangen.

Als Resümee lässt sich sagen, dass der Zirkelabend für alle Anwesenden spannend, informativ und aufschlussreich war. Und wer weiß, vielleicht hat es den einen oder anderen Erfinder in uns geweckt.

Von Patrick Engel





 

Montag, den 02.04.2012
Der Anfang

Wir alle kennen diese Shows, bei denen vom ersten Moment an alles schief läuft … aber auch die Shows die wie am Schnürchen laufen. Entscheidet nur der Anfang über den weiteren Verlauf einer Show?

 

Zum Themenabend “Der Anfang” kümmern wir uns um den ersten Eindruck in vielen magischen Zauberlagen, denn die meisten Menschen benutzen die Ereignisse nach einem ersten Eindruck nur noch, um sich Ihren ersten Eindruck zu bestätigen. Wir wollen ebenso über den Beginn einer Bühnenshow, sowie den Einstieg in eine Close-Up-Situation diskutieren. Was hat bei Euch sehr gut funktioniert und welcher Anfang „ging“ gar nicht? Wann beginnt überhaupt für den Zuschauer eine Bühnenshow? Wer seinen Anfang für die Bühne nach einer Methode von Gaston „überprüft“ haben möchte, bringt die ersten 3 Minuten seiner Show mit und meldet sich dafür bei Thorsten (mzvd@inszenemagier.de) an, damit der Abend planbar bleibt. Wir freuen uns auf einen magischen Anfang mit dem Anfang.


Dienstag, den 27.03.2012
Seminar mit Eric Jones

Ein ganz besonderes Highlight in der ersten Jahreshälfte 2012 war mit Sicherheit das Seminar von Eric Jones. Ein sehr sympathischer Zauberkünstler, der es sofort verstand die Teilnehmer auf seine Seite zu bringen. Er zeigte Zauberkunst auf sehr hohem Niveau, hauptsächlich mit Münzen und teilweise auch mit Spielkarten.

 

Eric präsentierte seine bis ins Detail durchdachten Routinen meistens ohne Hilfsmittel und äußerst angenehm. So genossen trotz des hohen Schwierigkeitsgrades auch die Zauberer das Seminar, die normalerweise solchen komplizierten Manipulationen aus dem Weg gehen. Die meisten von uns konnte er mit seinen Routinen regelrecht foolen. Mein Highlight war mit Sicherheit die Kartenroutine, bei der alle Teilnehmer mitmachten. Zusammen durften wir 4 Karten zerreißen, davon eine halbe Karte weg legen und den Rest gut durchmischen, auch mit den Nachbarn. Trotzdem fanden wir auf tolle Weise die passende Hälfte. Sehr guten Anklang fand auch der Workshop-Charakter. Eric teilte Münzen zum Üben einiger Griffe aus und den zweiten Teil begann er mitten im Publikum und scharrte die Teilnehmer um sich herum. Es war ein toller Abend mit einem super Künstler, der seinen DVD-Verkauf fast vergaß. Das war zwar nur geschauspielert, aber dadurch hob sich sein Seminar sehr positiv von anderen Seminaren ab. So hielt Eric den Workshop-Charakter bis zum Schluss statt in eine Verkaufsshow zu wechseln.

Carsten Skill


Montag, den 19.03.2012
Abend zu Out Of This World

Mit einem Klassiker der Zauberkunst beschäftigte sich der Themenabend am 19.03.2012:  „Out of this World“.  Das als bester Kartentrick der Welt bezeichnete Kunststück zog fast 20 Zauberfreunde, darunter 3 Anwärter, in die Zirkelräumlichkeiten.

 

Wie gewohnt zeigten die drei Anwärter zu Beginn ihr Können und trugen gleich passend zum Thema zwei Versionen von „Out of this World“ vor. Danach wurde das Thema in Mindmapping-Struktur auseinandergenommen.

Auf Basis der Originalversion von Paul Curry 1941 wurden die verschiedenen Finessen die Curry hier eingebaut hat besprochen. Noch heute haben die meisten seiner Überlegungen in den verschiedenen Versionen bestand, wie zum Beispiel der „kleine Fehler“ des Zuschauers, der korrigiert wird. Ebenso überzeugte die Idee den nötigen Farbwechsel mit einem Nachlassen der Konzentration und damit einem Austausch des Zuschauers zu motivieren. Der Schluss der Originalroutine mit dem Joker jedoch wurde heiß diskutiert und zeigte, dass jeder ein eigens Empfinden für den Ablauf hat.

 

Nach der Vorführung von Currys Originalversion mit seinen Finessen, wurden Versionen und Weiterentwicklungen von namhaften Künstlern wie z.B.  Roberto Giobbi, Denis Behr oder Michael Ammar vorgestellt. Im regen Austausch der Mitglieder ging es dann auch um die Verwendung eines präparierten Kartenspiels und die Möglichkeiten, die der Grundeffekt aufgrund der Trennung in zwei Hälften bietet. Als Beispiel wurde ein Leben/Tod-Test mit Fotos oder ähnliches angesprochen. Als Fazit kann ich festhalten, dass sich die nähere Beschäftigung mit diesem „Selbstgänger“ auf jeden Fall lohnt. Aber besser ist es wohl, sich eine eigene Version zu erstellen und diese dann auch vorzuführen. Viel Spaß dabei.

L. Oliver Hofmann.



Dienstag, den 13.03.2012
Seminar mit David Stone

Als großer Bewunderer von David Stone und seinen Werken „Real Secrets“ (DVDs und Buch) war ich hoch erfreut, ihn wieder bei uns im Ortszirkel erleben zu können. Ich wurde nicht enttäuscht! Es war ein unterhaltsamer und lehrreicher Abend und anschließend sagte ich mir motiviert: „Los geht´s, morgen probierst Du ein paar neue Sachen aus.“ Der sympathische Franzose begeisterte sowohl mit seiner humorvollen Art, als auch durch viele praxistaugliche Effekte und Konzepte. Obwohl für viele Kunststücke spezielle Requisiten bzw. Hilfsmittel benötig werden, die natürlich im Anschluss auch verkauft wurden, war es für mich keine Verkaufsveranstaltung. Höhepunkte waren für mich: die Splash-Bottle Produktion, visuelle Münzgriffe, das „Tool“-Gimmick, Kay als Zuschauerassistent und natürlich das Ballonschlucken. Aber: „Psst, it´s a secret“.

René Foierl.


 

Sonntag, den 26.02.2012
Seminar Johan Ståhl

Am 26.02. hieß es Nachmittags-Seminar statt Früh-Schoppen. Einer der jungen wilden Schweden hatte bei uns seinen Auftakt zur MZvD-Seminartour. Mit vielen Preisen für sein ärmelloses Ärmeln überhäuft kam Johan Ståhl mit vielen Vorschusslorbeeren nach Deutschland, um sich an die erfolgreichen Seminare von Tom Stone und Co anzuschließen.

 

Leider konnte er diese großen Erwartungen nur zum Teil erfüllen, denn es gab neben dem vielen Licht auch viel Schatten. Er beeindruckte zwar schon mit seiner normalen Ärmeltechnik und setzte mit seiner Erfindung dem ärmellosen Ärmeln noch eins drauf, aber man merkte, dass wir das erste Seminar dieser Seminartour erleben durften. Dem Seminar fehlte noch die Routine, die für eine erkennbare Struktur und das passende Timing für den Applaus vor Fachpublikum sorgen würde. So wirkte unser Seminarleiter etwas irritiert, wenn Applauspausen für Laien stumm blieben, denn er überging etwas ungeschickt die Momente, wenn Zauberer applaudieren würden. Seine theoretischen Gedanken über Kreativität, Spannungsaufbau und Umgang mit Problemen gehörten wieder zu den lichten Momenten, wobei ein großer Teil des gezeigten Materials von seinen schwedischen Kollegen stammte. Mit einem geringerem Anteil Fremdmaterial und einem Seminarheft würde der sehr sympathische Johan sein bereits unterhaltsames Seminar abrunden und die Erwartungen erfüllen.

Thorsten AbraXas Ophaus.


Montag, den 05.12.2011
Weihnachtsfeier

Ein paar Impressionen! 🙂 Der OZ Frankfurt wünscht ein frohes Fest und einen guten Rutsch!







Montag, den 21.11.2011
Themanabend zu ACAAN

Es gab zu diesem doch recht speziellem Thema eine rege Beteiligung die vielleicht auch etwas mit dem Geburtstag von Hans zu tun hatte der an diesem Abend alle Getränke übernahm dafür vielen Dank!

Weiter ging es mit dem Zaubern der Anwärter, auch da war wieder viel zu sehen wie die neben stehenden Bilder beweisen:

Dann kamen wir zum eigentlichen Thema ACAAN

das steht für Any Card At Any Number welches auch unter dem Begriff Berglas Effekt bekannt wurde.

 

Es gibt viele Lösungen von extrem clever aber extrem unpraktisch bis zu sehr einfach und auch noch praktisch und auch noch leicht vorzuführen wie die Version von Barry Richardson. Natürlich gibt es auch viele Versionen mit dem Memospiel, wie die von Al Baker, Tamariz, Aronson …


Willfried mit eigenen Überlegungen zum Thema

Dieter zeigte verschiedene Versionen

Andreas demonstriert eine zweiphasige Routine von Aronson


Stefan zeigt die Al Baker Variante mit Einflüssen von Tamariz, und erörtert noch einige Ideen die zum Teil eher akademisch interessant sind.


Oliver mit einer Version von ACAAN

Olaf mit dem Seil

Andreas mit einem Ausschnitt aus Seinem Kinderprogramm

Ivo zeigt eine seiner Kartenroutinen mit der er auch sein Prüfung bestreiten wird.

Montag, den 07.11.2011
Seminar mit Bizzaro

Keiner von uns hatte vorher von diesem Künstler gehört, aber der Name hat Interesse geweckt und wir wurden nicht enttäuscht. Auch wenn man von einem Mann mit diesem Namen eher Blut und Ekel erwartet hat er mit Schwammbällen überrascht und das sehr positiv. Denn er hat einen färbenden Schwammball entwickelt der es in sich hat. Weiteres Highlight war sicherlich die verschwindende Flasche in der Tüte … aber mit einer echten Flasche!!!


Sonntag, den 06.11.2011
Seminar mit Michael Ammar

Was soll man zu diesem Seminarleiter noch groß schreiben, er hat dafür gesorgt das unser Zirkellokal restlos überfüllt war und viele, kleine, neue Ideen prästentiert. Natürlich gab es auch ein paar Klassiker die wir alle von Ihm kennen mit leichten Veränderungen.


Montag, den 03.10.2011 Seminar mit Rafael Benatar

In der Zeitschrift Genii wurde über Rafael sinngemäß folgendes geschrieben: Wenn ein Zauberer die Bühne betritt, dann kann man sich sicher sein, dass einerseits die Zuschauer nicht besonders begeistert sind, hereingelegt zu werden, sie aber andererseits für die Dauer der Vorstellung einmal an Zauberei glauben möchten. Rafael Benatar besitzt die seltene Gabe, diesen scheinbaren Widerspruch in einer perfekten Balance zu lösen.
Rafael ist nicht nur ausgebildeter Konzertmusiker von Weltruf – er ist auch Magier und Vordenker auf diesem Gebiet. Sei es sein Becherspiel, seine ausgefeilten Kartenroutinen, seine Münzeneffekte oder einfach nur seine Bühnenpersönlichkeit – Rafael ist stets der charmante Gentleman. Sein letztes Seminar wurde als ‚hervorragend‘ beschrieben.
In diesem Jahr wird er seine Tournee im Herbst im deutschsprachigen Raum durchführen. Das Seminar beinhaltet Effekte für die Bühne, Close-Up und auch für den Salon und enthält neue Effkte von Karten über Münzen bis hin zu Tüchern und mentalen Effekten.
Hinzu kommen Gedanken über die Zuschauerbehandlung, das Einfügen von ‚Moves‘ in eine Routine und vieles mehr.

 


Sonntag, den 11.09.2011

Der Kaisersaal im magischen Glanz

Jubiläumsfeier zum 75-jährigen Bestehen des Ortszirkels Frankfurt

Empfang durch den Magistrat der Stadt im Frankfurter Römer

Johann Wolfgang Goethes Worte weisen ihn als „vornehmsten Ort Frankfurts“ aus, den man „sauber bekleidet“ zu betreten habe: den Kaisersaal im Frankfurter Rathaus, den Römer, in dem Frankfurts berühmtester Sohn im Jahre 1764 die Krönung Kaiser Josephs II. miterleben durfte.

Am 11. September 2011 wurde in diesem geschichtsträchtigen Ambiente einem anderen Frankfurter Kind die Krone aufgesetzt. Zum Jubiläumsempfang durch den Magistrat der Stadt Frankfurt hatten sich rund siebzig Mitglieder, darunter auch von weither angereiste Ehemalige des Magischen Zirkels Frankfurt,  in festlicher Kleidung und Stimmung am Portal eingefunden, um der Bedeutung dieses Tages den entsprechenden Rahmen zu verleihen.

Es herrscht eine fast andächtige Stille, als in Vertretung von Oberbürgermeisterin Petra Roth und im Namen der Vertreterin der Stadtverordnetenversammlung, Frau Christiane Loizides, Stadtrat Christian Setzepfand in wohlgesetzten Worten die Teilnehmer willkommen heißt und einen kurzen Abriss über die Geschichte des Ortszirkels Frankfurt und über die damaligen vielfältigen Stätten darbietender Kunst und ihre Bedeutung für das Kulturleben in der Stadt Frankfurt gibt.

Als Vertreter einer neuen Generation von Zauberkünstlern, an Jahren nicht einmal halb so alt wie der Frankfurter Zirkel, erntet der 1.Vorsitzende Andreas Fleckenstein bei seiner charmant vorgetragenen Darstellung über die Entwicklung des Ortszirkels Frankfurt vom Gründungsjahr 1936 an, als Kino und Theater den Zauberkünstlern noch ausreichend Auftrittsmöglichkeiten boten und der legendäre Houdini auch noch posthum nicht nur die magische Welt in Staunen versetzte, bewundernde Zustimmung und lang anhaltenden Applaus.

Seine erste Begegnung mit dem Ortszirkel Frankfurt endete mit einem Konflikt, hatte er doch die Stirn, zu damaliger Zeit zwei Mitzauberer aus Schwaben, die nicht dem Magischen Zirkel angehörten, für einem Zauberkongress in Frankfurt anzumelden. Zu dieser Zeit einfach undenkbar, wollte sich doch die hochwohlgeborene Gilde der designierten Zirkelmitglieder diejenigen deutlich vom Leibe halten, die ihrer Meinung nach nur profan hinter die Trickgeheimnisse kommen wollten. Das war aber auch sein einziger und letzter Konflikt, betont der Präsident des Magischen Zirkels von Deutschland, Eberhard Riese. „Hier ist die Basis in Ordnung“, lobt der im Showbusiness erfahrene Regisseur, Autor und Richtungsgeber für etwa 3000 Zirkelmitglieder und apostrophiert die großartigen Leistungen der Frankfurter, aus deren Reihen weltbekannte Künstler hervorgegangen sind, in anerkennenden Worten.

 

Die erfrischend kurzweiligen Dankesreden des Gastgebers und der Protagonisten  der magischen Zunft lassen die beeindruckten Gäste nach einem letzten andächtigen Blick auf die Gemäldegalerie der gekrönten Kaiser beschwingten Schrittes ihren Platz zu einem Umtrunk in der Wandelhalle des Römers aufsuchen.

Tropische Temperaturen empfangen die Jubiläumsgäste beim Verlassen dieser bedeutenden Stätte deutscher Geschichte, und einige müssen sich schmerzlich eingestehen, dass einhundert  Meter Fußweg bei schwül-heißer Witterung doch gefühlte 1000 Meter sein können. Ein wohlschmeckendes  Menu im festlich dekorierten Hochzeitszimmer des Gasthauses „Zum Schwarzen Stern“ bietet genügend Zeit zur (fast) vollständigen Regeneration von Körper und Geist. Die „Magie der Grünen Soße“ verfehlt ihre Wirkung auf die Nicht-Frankfurter nicht.

Ein Eintrag aller Teilnehmer ins Gästebuch, fotografisch dokumentiert durch Archivar Hans Bäumer, und dann der Eintritt in den Presseraum, heute geschmackvoll umgestaltet in ein Reich der Illusionen und der zu Ehrenden. Was nun folgt, ist ein Feuerwerk an Überraschungen, Kreationen und Ideen und die Stunde eines Mannes, dem der Frankfurter Zirkel nicht nur die Gestaltung der Jubiläumsfeier zum 75-jährigen Bestehen verdankt: Manfred Geiß. Eine Frohnatur, ein immerzu rund laufender Motor, der scheinbar nie zu stottern anfängt; einer, der sein Zündhölzchen an jede Reibungsfläche zu halten vermag und mit seinem unnachahmlichen Lachen lodernde Flammen auslöschen kann – ein Mann, der im Gegensatz zu vielen Gleichaltrigen seine Zukunft noch lange nicht hinter sich hat. Über ein halbes Jahr an zeitaufwändiger Vorarbeit, vom persönlichen Einsatz bei der Protokollabteilung des Magistrats der Stadt Frankfurt, um einen Empfang im Römer (die Liste der bisher im Kaisersaal empfangenen Gäste ist durchaus sehr überschaubar) Wirklichkeit werden zu lassen, bis hin zur Erstellung der Chronik und der Vorbereitung des Films, der  vom ehemaligen Vorsitzenden Rudolf Kneuer gestaltet wurde, war erforderlich, um diese Jubiläumsfeier zu etablieren. So fällt der Dank für seine Mitstreiter, neben Rudolf Kneuer Dieter Daniel, Hans Bäumer und Roland Stephan sowie Werner Prix entsprechend aus.

Als Moderator dieses Nachmittags hebt Manfred Geiß bei seinen Begrüßungsworten die anwesenden Ehrengäste und die Familienangehörigen der verstorbenen Mitglieder, deren man während einer Video-Fotosequenz still gedenkt, hervor. Kurze Grußworte der Zirkelleiter der benachbarten Ortszirkel, Mainz-Wiesbaden, Ma-Lu-Hei, Neustadt und Wetzlar leiten über zu einem musikalischen Videogruß der Gesangsgruppe Abra-Capella und einem Kartenzaubergruß von Joro, der zum Nachzaubern neben der gebundenen Chronik mit DVD jedem Anwesenden beim Nachmittagskaffee übergeben wird. Aus Salzburg angereist ist ein Mitglied aus den frühen Jahren des Frankfurter Zirkels, Dieter Ebel. Die Zahl der Gedichtsveröffentlichungen dieses Mannes ist Legion. Der „Große Pomponi“ steht auch dieses Mal wieder Pate bei der feierlichen Übergabe der zum Schmunzeln anregenden Reime an den Geschäftsführer des MZvD, Manfred Geiß.

 

 

 

Dass er auch den höchsten Tonlagen gewachsen ist, beweist der Macher dieser Veranstaltung bei seinem Gesangsvortrag des im Jahre 1939 eigens für den Magischen Zirkel von Leo Leux, einem bedeutenden Komponisten damaliger Zeit, geschriebenen Marschfoxtrott mit dem bezeichnenden Titel „Simsalabim“. Eine Rarität, damals wie heute: Magie im Fernsehen. In Peter von Zahns TV-Serie „Reporter der Windrose berichten“ ist Frankfurts „verschworene Gemeinde von Zauberern“ 1962 Thema eines ausführlichen Beitrags, der die damaligen Mitglieder, allesamt in ehrbarer Profession, bei einer ihrer „geheimnisvollen Zusammenkünfte“ und bei der Vorführung ihrer heute noch verblüffenden Kunststücke zeigt.

Verblüffung und staunende Fassungslosigkeit auch dann beim Finale dieses Jubiläums: der Zirkel zaubert. Hannes Freytag eröffnet den Reigen zaubernder Vorstandsmitglieder mit exzellenter Kartenmagie, und nicht nur die freiwillig assistierende Gaby ist beim dritten überraschenden Auftauchen ihrer signierten Karte aus der Hosentasche des Künstlers sprachlos. Dirk Omlor als Rudi Lauer überzeugt in bester sprachlicher Heinz-Becker-Manier durch Schlagfertigkeit, Witz und Vorhersagefähigkeiten.

Den grandiosen Schlusspunkt setzt dann ein junger Mann, der in den Tagen vor diesem Jubiläum sicher wenig Schlaf gefunden hat. Organisationstalent und Sprachtalent, gepaart mit hohem zauberischen Können – ein würdiger Repräsentant des Frankfurter Zirkels, der auch im Vorstand des Magischen Zirkels von Deutschland erheblichen Anteil am derzeitigen Höhenflug dieser Vereinigung hat – Andreas Fleckenstein. Nicht endend wollender Beifall begleitet sein Kunststück, unterlegt mit einem intelligenten Vortrag über Palindrome und die Gewalt des Wortes, das in einen  überraschenden Schlusseffekt mündet: durch Anagrammieren dreier vom Publikum frei gewählter Hauptwörter verdeutlicht sich auf weißem Untergrund in großen Lettern der Anlass zu diesem für alle Teilnehmer unvergesslichen Sonntag : 75-jähriges Jubiläum Frankfurt

 





Samstag, den 10.09.2011

Zauberkunst in edlen Gemächern

Magie Exquisit

Comoedienhaus Hanau zum dritten Mal Treffpunkt der Genießer bei der Verkostung magischer Spezialitäten

Ein Blick zum Himmel und die Wahl fiel schwer an diesem Morgen des 10. September: Biergarten, Baggersee oder Bühnenkunst. Und wer sich für  das Letztere entschieden hatte, lag goldrichtig, denn er konnte an diesem herrlichen Samstag im weiten Rund des Wilhelmsbades alles genießen: ein Glas Grauburgunder zu grüner Tagliatelle in der dem Kurpark angrenzenden Gastronomie, Entengeschnatter und Froschquaken im Park und schließlich den Genuss der Hauptspeise, nämlich die magischen Zubereitungen, die den geistigen Verdauungstrakt der Teilnehmer durchaus stundenlang zu beschäftigen vermochten.

Zum Auftakt der Feierlichkeiten anlässlich seines 75-jährigen Jubiläums hatte der Ortszirkel Frankfurt mit dem Comoedienhaus Hanau wiederum ein exklusives Ambiente für die vielfältigen magischen Darbietungen ausgewählt und wurde auch, gemessen an der Zahl der Besucher, nicht enttäuscht. Wie auch in den Jahren zuvor genoss man die stilvolle Umgebung und besonders die in ihr dargebotene Zauberkunst, entspannte bei einem Pausenspaziergang im herrlichen Staatspark und öffnete bereitwillig seine Brieftasche nach einem charmanten Verkaufsgespräch am Stand von Hakan Varol, Magic Center Harri, Card Shark, Kaktus-FX und Buchhandlung A. Fleckenstein.

 

Lyrisches und Zitronenmagie zum „petit dejeuner“
Die Sonne versteckt sich noch etwas im Frühnebel als in bekannter Ernsthaftigkeit Galerist Volker Huber mit dem Hors d`oeuvre den Reigen der Darbietungen mit seinem Vortrag „Der Tod auf der Bühne“ eröffnet, der bei den Zuhörern vom Schmunzeln bis zum Gruseln allen Gefühlsregungen freien Raum gibt.

Die Frühaufsteher haben anschließend Gelegenheit, ihr versäumtes Frühstück nachzuholen. Eine halbe Stunde später ist der Seminarraum bis zum letzten Platz gefüllt, denn ein Deutscher Meister der Zauberkunst verspricht unter dem Motto „Geheimnisse aus der Zitronenpresse“ eine 90minütige Mischung aus Show und Weiterbildung. Aus dem Revier angereist ist Matthias Rauch, der mit seinen knapp dreißig Jahren bereits auf eine Vielzahl von Titeln und Ehrungen in seinem Berufsleben als Zauberkünstler zurückblicken kann.

„I wonder how, I wonder why…“ perlt es aus den Lautsprechern, und  Fool`s Gardens “Lemon Tree” bietet thematisch und klangtechnisch den passenden musikalischen Hintergrund für des Meisters Manipulationen mit Billardbällen und Zitronen. Das gut strukturierte Seminarprogramm lässt die alten Hasen unter den Zuhörern sich entspannt zurücklehnen, sind ihnen doch die abgehandelten Basisthemen wie Ablage- und Suchtechniken, Ablenkung der Zuschauer sowie die Tipps zum effektiven Einüben von Kunststücken vor dem Spiegel oder der Kamera bereits mehr als vertraut. Bei der Demonstration seiner Lieblingsdisziplin, der Manipulation mit Bällen und Spielkarten, ist der Mann in Schwarz in seinem Element und erweckt Appetit auf mehr. Sein Abendprogramm wird dazu eine gute Gelegenheit bieten.

 

Geschmackvolle Spanische Küche: Viva Espania
Szenenwechsel: Comoedienhaus. Show mit Jorge Blass. Der smarte Spanier ist in Deutschland für die meisten ein eher unbeschriebenes Blatt, verzeichnet aber in seiner Heimat regelmäßige Fernsehauftritte, was hierzulande eigentlich noch keinem Zauberkünstler so richtig gelungen ist. Mit „iPod-Watch-Wallet“ als Variante der Shaxon-Präsentation des durch Tommy Wonder bekannt gewordenen Klassikers „Ring, Watch and Wallet“  eröffnet er sein Programm. Billy McComb liefert die Vorlage für eine Seilroutine, die höchsten ästhetischen Ansprüchen genügt, und der Jorges Version der Himber-Ring-Routine folgt. Überhaupt werden bei all seinen Darbietungen Augen und Ohren gleichzeitig verwöhnt, denn seine Begleitmusik, vorwiegend im Bereich der Klassik angesiedelte Themen, zeugt von hohem musikalischen Verständnis oder/und exzellenter Beratung. Hier passt einfach alles. Nicht zuletzt kommt ihm dabei auch seine Erfahrung im Umgang mit dem Medium Fernsehen, hier besonders als Agierender vor der Kamera, zugute.

Beeindruckend seine gekonnten und filigranen Kartenmanipulationen, die ihn in diesem Genre auf eine Stufe mit den besten Akteuren weltweit stellen. Auch diese Vorführung wieder unterlegt mit Musik, die den Ohren schmeichelt. Der Abschluss dann eher etwas holprig. iPad-Magic mit Facebook-Inhalten ist angesagt und so mancher Zuschauer mag sich mit der Interpretation des Gezeigten etwas schwer getan haben. Pit Hartling erscheint noch rechtzeitig als Zuschauerassistent auf der Bühne, um die Übereinstimmung von Facebook-Eintrag mit der leibhaftig aus einem scheinbar leeren Karton entsteigenden Schauspielerin Pia plausibel erscheinen zu lassen. Feurige Flamenco-Rhythmen unterstreichen dann einen grandiosen Abgang mit tanzenden Schmetterlingen im Konfettigestöber.

Jorge Blass ist ein Künstler, den die Zuschauer mögen. Sympathisches Auftreten, jungenhafter Charme und hoch entwickelte technische Fähigkeiten haben ihn in Spanien zum Fernsehstar gemacht. Vor laufenden Kameras fühlt er sich wohl, da ist er zuhause. In seinem Seminar am späten Nachmittag dokumentiert er anhand von Videosequenzen seinen Weg vom unbekannten Stadtzauberer hin zum gefeierten Star, wobei den Anwesenden auch ein Blick hinter die Kulissen gestattet wird.  Erfolg ist kein glücklicher Umstand. Beharrlichkeit, Konsequenz und harte Arbeit sind  unabdingbar bei der Verfolgung eines hochgesteckten Ziels. Jorge Blass hat gezeigt, wie man es schaffen kann.

 

Weltmeisterliches zum Nachmittagskaffee
Wohnzimmeratmosphäre im sonnendurchfluteten Seminarraum. Es folgt ein Highlight dieses Tages exquisiter Magie: Pit Hartling ist angesagt. Eloquent, souverän und ungezählte Male preisgekrönt, ein Leichtgewicht mit schwergewichtiger Präsentation einer Königssparte der Magie: Zauberkunst mit Spielkarten. Pit kommt nicht einfach, er erscheint – eine Lichtgestalt. Brausender Willkommensapplaus begrüßt den sympathischen Jungen von nebenan, der in Minutenschnelle eine entspannte Atmosphäre schafft und sich und sein verzücktes Publikum auf eine gemeinsame fruchtbare Ebene stellt – beste Voraussetzung für das nun folgende magische Feuerwerk mit Karten. Kaum zu glauben, was hier vor den Augen der dicht am Vorführtisch sitzenden Zuschauer abläuft. Selbst bei den Branchenkennern bleiben angesichts der gezeigten Wunder Augen und Münder offen. Wirbelnde, flinke und fertige Finger machen aus einem Glasbaustein funkelnde Diamanten, denen die ausgefeilte Rhetorik des Vorführenden noch den letzten Feinschliff verleiht. Zur allgemeinen Erheiterung eingestreute witzige Wortpassagen, präzises Time-Management und die Fähigkeit, die scheinbare Leichtigkeit und den Spaß bei der eigenen Darbietung auf die Teilnehmer dieses Seminars zu übertragen, lassen diesen Nachmittag zu einem besonderen Erlebnis werden. Ein zaubernder Weltstar ohne Allüren, Pit Hartling hat in Hanau wiederum in überzeugender Manier demonstriert, warum er in der Spitze steht. Glücklicher und stolzer Ortszirkel Frankfurt: er ist einer von ihnen.

 

Aus dem Pott in den Park: Festliches Diner mit Matthias Rauch
Hohe Erwartungen dann bei Fachkollegen und Gästen im gerade für die darstellenden Künste prädestinierten Theatersaal im Comoedienhaus Hanau. Der Hauptgang dieses magischen Tagesmenüs steht an: aus der Rauchzone kommend wird Matthias Rauch sein Publikum an diesem Abend verzaubern.

Den Organisatoren dieses Events ist es nicht leicht gefallen, aus der begrenzten Anzahl der in Frage kommenden deutschsprachigen Künstler den passenden zu verpflichten. Mit Matthias Rauch konnte ein multitalentierter junger Mann gewonnen werden, der als Entertainer, Moderator, Comedian und Zauberkünstler zu überzeugen vermag. Und er spielt seine Rolle gut. Wenngleich sich auch die von vielen Zuschauern gewünschte magisch-geheimnisvolle Theateratmosphäre, wie sie an gleicher Stelle vor zwei Jahren Stefan Alexander Rautenberg zu schaffen vermochte, nicht einstellen will. Matthias Rauch vertraut auf die altbewährten Klassiker der Zauberei und liegt damit goldrichtig: Eröffnung des Abendprogramms mit dem Bill-Switch, Nielsen-Bottles erscheinen und verschwinden aus Tüten,  mit ablenkender Pantomime beeindruckend dargestellt, und eine erscheinende eingespeichelte Spielkarte findet nicht bei allen uneingeschränkte Bewunderung. Sandkastenspiele mit hochgekrempelten Jeans, ein endloser Sandstrom aus zuvor leer gezeigter Faust, Manipulation mit Tennisbällen und Mentalmagie unter den von der Leinwand herabstrahlenden stahlblauen Augen Henry Fondas, Anleihe aus dem Kino-Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“, unterstreichen die schauspielerisch-komödiantischen Fähigkeiten des Mannes auf der Bühne.

Nach der Pause geht es weiter mit Lustig. Witzig und mit überzeugender Pantomime seine aus vielen Varieteeauftritten gewachsene Nummer mit Zuschauerassistentin Renate und dem Hütchen aus Seidenpapier und seine immerwährende Suche nach der Antwort auf die Frage, was Frauen wollen. Sind es wirklich immer nur Blumen? Nichtzaubernde Zuschauer glauben bei der nun folgenden gelungenen Vorhersage aus dem Kästchen fälschlicherweise an eingeweihte Assistentinnen, aber spätestens nach der Demonstration des schwebenden Tischs, bei dem ihm die kleine Joy assistiert, gibt es unter den Theatergästen keinen Zweifel, dass dieser Mann wirklich zaubern kann.

Die Teilnehmer des Vormittagseminars erleben nun hautnah, wie einem Professional  die perfekte Umsetzung einer Übungseinheit in den Akt eines Bühnenprogramms gelungen ist. Seine großartigen Manipulationen mit Spielkarten haben Matthias Rauch bekannt und berühmt gemacht. Mit Sicherheit ein Lieblingsthema von ihm, wie der eingespielte Film mit Aufnahmen, die den kleinen pausbäckigen Zauberkünstler Matze vor zwanzig Jahren bei seiner Lieblingsdisziplin zeigen, beweist. Langjährige Übung hat auch hier den Meister geformt. Ein charmanter Abschied und lang anhaltender Applaus des begeisterten Publikums lassen eine Neuauflage von „Magie Exquisit“ im nächsten Jahr mehr als wahrscheinlich werden. (Bericht von Dr. Ulrich Hentschel)





Montag, den 05.09.2011 Kinderzauberkunst

Die Gestaltung dieses Abends lag bei Schriftführer Norbert. “Zaubern für Kinder“ ist ein sehr spezielles Thema und Norbert ein erfahrener und wortgewandter Akteur auf diesem Gebiet. Er machte deutlich, dass es eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe ist, vor einem Kinderpublikum aufzutreten, und dass das Programm von der Wahl der Kleidung bis zur Wortwahl detailliert strukturiert werden sollte. Platzierung der Kinder, Requisiten, Umgang mit naseweisen und distanzlosen Zuschauern, die Rolle von Harry Potter in der Denkweise von Kindern – all das waren ausführlich diskutierte Themen, die der Referent in einem vorbildlichen Hand-out den Teilnehmern dieses Abends auch zum Nachblättern überlassen konnte. Rudi Kneuer gab einige Anekdoten aus seiner aktiven Zeit bei Auftritten vor Kindern zum Besten, und nach knapp zwei Stunden waren sich alle einig, einen informativen und entspannten Zirkelabend genossen zu haben. Die Vorfreude auf die exquisiten magischen Darbietungen am kommenden Samstag und  das Jubiläum am Sonntag stand allen ins Gesicht geschrieben.

Geschrieben von Uli Hentschel

Montag, den 15.08.2011 Neues nach der Sommerpause

Dass alle die Sommerpause entsprechend genutzt hatten, konnte man an den entspannten und gebräunten Gesichtern der doch zahlreich zum ersten Treffen erschienenen Zirkelmitglieder deutlich erkennen.
Die Erlebnisse der vergangenen Wochen wurden ausgetauscht, Ideen und Erfahrungen weitergegeben und der Stand der Vorbereitungen zum 75jährigen Jubiläum am 11. September bekannt gemacht.
Die Anwärter dokumentierten wiederum überzeugend, dass die besondere Atmosphäre unseres Zirkels sich ungemein positiv auf ihre magische Entwicklung auswirkt, wobei das wunderschöne Ambiente des neu gestalteten Zirkellokals ein Übriges dazu beitrug.
Andreas stellte die Neuerscheinungen der magischen Literatur und Stefan seinen Begleiter dieses Tages, einen Kameramann mit hochwertigem Equipment, vor. Alle sind gespannt auf das Resultat dieser Aufnahmen und auch davon überzeugt, dass das Ergebnis unseren Stefan und damit auch unseren OZ im allerbesten Licht darstellen wird. Er hat`s verdient!

Geschrieben von Uli Hentschel

Montag, den 11.04.2011 Seminar mit Christopher Taylor und Matthew Johnson

Wie immer gut besucht war dieses Doppelseminar.
Christopher Taylor zeigte eine Auswahl an Effekten und stellte Konzepte aus den Bereichen Mentalismus und Geschichtenerzählende Zauberkunst vor. Weiterhin präsentierte Taylor seine neusten elektronischen Entwicklungen der Mentalzauberei.

Matthew Johnson zeigt Effekte die alle sofort und ohne Präparation wieder vorführbereit, und somit für den Close-up Künstler sehr praktisch sind. Die Effekte waren alle sehr visuell und einfach zu realisieren. Ausserdem zeigte er eine kurze Sequenz zu Musik, welche zwar nicht sonderlich modern, aber durch die Art der Präsentation durchaus akzeptabel war.

Zwei sympathische Künstler mit unterschiedlichen Stilen und die Preise für die zu erwerbenden Gimmicks, DVD’s und Lecture-Notes waren durchaus angemessen.

Montag, den 04.04.2011 Seminar mit Wolfgang Moser

Es war ein helle Freude dem jungen und symphatischem Künstler zuzusehen. Man merkt ihm an das er das was er uns zeigte wirklich liebt und das es aus der Vorführpraxis kommt und nicht nur für den magische Markt entwickelt wurde.
Es gab viel zu sehen aber vor allem ist wohl seine Variante von 3 Card Monte sehr interessant sowie seine Version von Translocation. Ein weiteres Highlight waren die ganzen tollen Ideen zur Gestaltung von Visitenkarten und wie man diese auf magische Weise an den Mann bringen kann.

 

Leider hat uns wieder ein treues Zirkelmitglied verlassen.

Nach kurzer, sehr schwerer Krankheit verstarb nach 53-jähriger Mitgliedschaft unser allseits beliebter Zauberfreund

Günter Ludwig
(Fred Torby)
am 13. März 2011
im Alter von 80 Jahren.

Günter war ein aufrichtiger und fröhlicher Mensch, der bis zuletzt zwei Dinge im Leben über alles geliebt hat:
    „Seine Familie und die Zauberkunst“.

Gemeinsam mit seiner Frau Ruth besuchte er fast alle deutsch-sprachigen Zauberkongresse im In- und Ausland. Günter, der beruflich als Entwicklungsingenieur bei OPEL tätig war, baute sich in seiner Freizeit eine magische Sammlung und Bibliothek auf, die seinesgleichen sucht. Sein Fachwissen war fulminant und er war stets bereit, wenn man ihn bat, Zauberfreunde seines Ortszirkels mit Informationen und Unterlagen zu versorgen. Sein über die Jahre (ganz ohne PC!) persönlich erschaffenes „magisches Stichwortverzeichnis“ war einmalig.
Günter wird uns als ausgesprochen freundlicher Zeitgenosse immer in bester Erinnerung bleiben und einen ehrenvollen Platz im Geschichtsbuch des nun 75-jährigen Ortszirkels Frankfurt einnehmen.

Im Namen aller Frankfurter Zauberfreunde

gez. Manfred Geiß 


Günter Ludwig

 

Montag, den 21.03.2011

Themenabend Johann Nepomuk Hofzinser

Es wurde ein ganz besonderer Abend, weil die Zirkelmitglieder Dieter D., Wolfgang L., Volker H. und Ernst B. in Zusammenarbeit mit Manfred G.sehr gute und umfangreiche Vorarbeiten geleistet hatten.

Wolfgang L führte durch das Programm, indem er Historisches und Hintergründe zur Person des J.N. Hofzinser sowie der damaligen gesellschaftlichen Zustände schilderte. Diese Schilderungen wechselten sich ab mit von Dieter D. gezeigten Kunststücken des J.N. Hofzinser , wobei Dieter teilweise Originaltexte und/oder Requisiten benutzte bzw. auch eigene Adaptionen der Kunststücke darbot.

 

Ergänzt wurde das Ganze nach knapp 2 Stunden -lediglich von einer kurzen Pause unterbrochen- noch durch Volker H.

Genau wie Ernst B. stellte er in einem anderen Raum Exponate einiger Hofzinserrequisiten wie z.B. den Hofzinser-Kartensteiger aus. Auch aus dem Schriftwechsel Hofzinsers verlas er einige Passagen der im Original sich in seinem Besitz befindlichen Briefe.

 

Das große Interesse an diesem Abend schlug sich u.a. auch im Besuch zweier Wiesbadener Zauberfreunde, der Anwesenheit von vier Anwärtern sowie zweier Familienangehöriger von OZ-Mitgliedern nieder.

Insgesamt 32 Personen erlebten diesen außergewöhnlichen und zauberhistorisch sehr informativen Abend der von Rudolf K. weitgehend auf Video aufgezeichnet wurde.

 

Montag, den 31.01.2011 Seminar mit Etienne Pradier

Etienne Pradier ist ein Profizauberkünstler aus England. In Frankreich geboren ist der symphytische Künstler in Frankfurt zu einem Firmenevent engagiert und wir konnten ihn kurzfristig zu einem in Deutschland (fast) einmaligen Seminar überreden. Er zeigt Kunststücke aus der Praxis, sowohl für den Close Up als auch für den Stand Up Bereich. Er hat sich einen Namen als Zauberkünstler für Firmen und vor allem Hochzeiten gemacht. Zu seinen Auszeichnungen zählen: „Magic Circle Magician of the Year“, „British Close-up All winners champion“ und ein 3. Platz bei den FISM Weltmeisterschaften“. Weitere Informationen findet ihr unter: http://www.frenchmagician.co.uk/.

 

Montag, den 20.12.2010 Weihnachtsfeier


6. Dezember 2010: Nikolaustag
Weihnachtlicher Schnäppchenmarkt und ein Präsent für den OZ

Elf Euro zum ersten, zum zweiten und zum …
Norberts Augen glänzen; nicht, weil heute Nikolaustag ist, sondern weil er bei der Versteigerung magischer Requisiten gerade ein Schnäppchen in Gestalt eines original chinesischen Chop-Tea-Cup gemacht hat. Und Leo ist glücklich! Bringen ihn doch ein paar Euro wieder ein ganzes Stück weiter auf dem Weg zu seinem Wunschtraum, einer akkubetriebenen BOSE-Lautsprecherbox, die er hoffentlich bald sein eigen nennen kann. Dieses Teil soll dann zu einer ständigen Bühnenbegleitung werden und ein kompetenter Partner sein: einer, der mit seiner (Watt-)Leistung endlich mit seiner eigenen mithalten kann.
Das Angebot auf dem heutigen OZ-Nikolaus-Schnäppchenmarkt ist ein Spiegel des Zeitgeschmacks vergangener Jahre: von der Okitobox für 5-DM-Stücke über Glitzerröhren bis zur feuerspeienden Brieftasche findet fast alles einen vorführbereiten Interessenten. Fünf ¾-Liter-Flaschen samt Behältnis finden in Wasos egg-bag-großer Handtasche Platz. Sieben Euro wechseln den Besitzer, und wiederum strahlt Leo, das Verkaufstalent.
Während Wilfried zwischen zwei großen Schlucken Glühwein ein Kartenspiel ohne Bild und Rücken für zwei Euro an Manfred verhökert, öffnet Hanspeter einen Koffer, um sein reichhaltiges Versteigerungsangebot für heute Abend zu präsentieren. In überzeugender Sotheby`s-Auktionator-Manier gelingt es ihm, seine zum größten Teil noch mit Original-DM-Bapperln etikettierten Wunderwaffen vergangener Zeiten an den Mann zu bringen. Fast alles noch neuwertig und unbenutzt. Zufriedene Gesichter allerorten!
Bockwurst, Glühwein, Nüsse und Gebäck- was will man mehr. Die Stimmung ist entsprechend, und den Anwärtern gehen die Kunststücke leicht von der Hand. Noch ist nicht Heiligabend und der Gabentisch noch ungedeckt. Aber ein Präsent von größerem Ausmaß steht bereit und wird von Stefan und Andreas aus seiner güldenen Verpackung befreit: ein Designer-Zaubertisch, der den Vorführenden im OZ Frankfurt – Mitgliedern, Seminaristen und Gästen – künftig bei ihren Präsentationen zur Verfügung stehen soll, und der so manchem Kunststück einen angemessenen Rahmen verleihen wird. Ein von Uli handgefertigtes Geschenk an den Ortszirkel.
Die Kerzen werden ausgeblasen, die letzte Bockwurst findet noch einen Hungrigen, und der Glühweinduft lässt weihnachtliche Gefühle aufkommen.
Alle freuen sich auf die Weihnachtsfeier am 20. Dezember an gleicher Stelle.

MAGIE EXQUISIT 06. November 2010

Ein magisches Fünf-Sterne-MenüAnders als vor mehr als zwei Jahrhunderten, als aufstrebendes Bürgertum und die höfische Gesellschaft  Erbprinz Wilhelms IX. Bade- und Parkanlage bevölkerte, war es im Jahre 2010 der profane magische Landadel, der sich in den von den Nachfahren des damaligen Hofmalers Anton Wilhelm Tischbein wundervoll restaurierten Räumlichkeiten des Hanauer Wilhelmsbades ein Stelldichein gab. Dieses Mal  erging die Einladung von der illustren Gilde des Frankfurter Magischen Zirkels, die nach der Premiere im vergangenen Jahr an gleicher Stelle auch in diesem Herbst bei der Wahl des Veranstaltungsortes von „Magie exquisit“ ein gutes Gespür bewies.
Die liebevoll und gleichwohl historisch-authentisch neu gestalteten ehemaligen Privatgemächer des Prinzen rufen bei den zahlreichen Besuchern Staunen und Begeisterung hervor, die durch ein exklusives Programmangebot , welches wahrlich das Prädikat „exquisit“ verdient, noch eine Steigerung erfährt. In seinem zweiten Amtsjahr beweist der junge Zirkelchef Andreas Fleckenstein einmal mehr, daß er seiner Rolle als Zeremonienmeister dieses Events, der alle Fäden – akribische Vorbereitung, Moderation und glanzvoller Abschluß – jederzeit in der Hand hält, in exzellentem Maß gerecht wird, wobei er  sich auf eine dynamische Gruppe von Helfern voll und ganz verlassen kann.
Dass sich ein stilvolles Ambiente auch auf Interesse und Kaufmotivation auswirkt, sieht man an den dicht gedrängt stehenden Interessenten vor den Händlerständen von Magic Center Harri, Buchhandlung Fleckenstein, Hakan Varol und Christian „Card Shark“ Schenk, der dann auch gleich mit einem Frühstart am Samstagmorgen den Seminarreigen eröffnet.
Die  malerisch-heimelige Atmosphäre des Seminarraumes gibt durch die großflächige Verglasung den Blick frei auf eine farbenprächtige herbstliche Parkanlage. Das Thema fesselt, und so bleiben die Augen auf den umtriebigen und detailliert-akribisch Vortragenden gerichtet, dem es gelungen ist, in relativ kurzer Zeit eine große kartenmagisch orientierte Fangemeinde um sich zu scharen und sie auch Wochenende für Wochenende von seinem Schaffen zu überzeugen.
War es zu damaliger Zeit der König von England, Onkel des Erbprinzen, der dem Projekt finanziellen Rückhalt gab, so ist es dieses Mal wiederum ein Gesandter aus der Gefolgschaft seiner Majestät Queen Elizabeth II., der diesem magischen Samstag die königliche Krone aufsetzt. Kein Geringerer als „Sir“ Alan, ehemaliger Präsident des Inner Magic Circle und dekoriert mit den höchsten Auszeichnungen weltweiter magischer Gesellschaften, besetzte die Prinzenrolle und bezauberte, um nicht zu sagen verzückte, die staunenden Gäste. Alan Shaxon, ein Gentleman der alten Schule, ein Souverän mit Charme, Witz und guten Manieren, die in der Behandlung seiner mitwirkenden Zuschauer ihren krönenden Ausdruck finden. Dazu paßt selbstverständlich nur ein „perfect-tailored“ Anzug aus der Londoner Savile Row, der den eher konservativ ausgerichteten Zuschauer, dessen Selbstverständnis durch den Anblick zahlreicher neuzeitlicher den „dress-code-on-stage“ sträflich mißachtender „casual-cargo-jeans dressed“ Akteure schon arg strapaziert worden ist,  anerkennendes Wohlgefallen zeigen läßt.
„Phoenix“ heißt die Zauberformel, mit der der Altmeister seinem Gast auf der Bühne,  dieses Mal ebenfalls ein Meister seines Fachs, nämlich Christian „Card Shark“ Schenk, eine verschwundene Karte präsentiert und mit weiteren Kabinettstückchen seinen um Jahrzehnte jüngeren Kollegen beeindruckt. Schlagfertig, großartig!
Auch beim nachmittäglichen Seminar vor vollbesetztem Haus sind noch keine Anzeichen von nachlassender Spannkraft und Spritzigkeit festzustellen. Nach dem Alter des Grandseigneurs fragt keiner, er sprüht weiterhin vor Energie und weiß auch auf nervende Fragen immer eine Antwort, er ist Profi durch und durch. Standing Ovations begleiten seinen Abgang von der Showbühne wie auch vom Seminarpodium.
Als Vertreter einer jüngeren zaubernden Generation, deren Geburtsjahr in den 60ern liegt, bietet Tom Stone aus Schweden einen überzeugenden Showblock mit filigran durchdachten technischen Abläufen, die er auch im späteren Seminar  den engagiert involvierten Fachleuten strukturiert und zum Mitschreiben vermitteln kann.  Wenn auch seine Charmeoffensive während der Show eher etwas schüchtern wirkt und das Publikum nicht ganz erreicht, so zeugt seine Seminardarbietung von einer soliden technischen Ausbildung und offenbart einen charmanten und liebenswerten Magier, der nicht zuletzt durch seine zahlreichen Veröffentlichungen und seine Zusammenarbeit mit Lennart Green um die Jahrtausendwende den Durchbruch schaffte, und von dem man auch in Zukunft sicher noch viel hören und sehen wird.
Ehre, wem Ehre gebührt! Die Protagonisten des Tages dürfen zur Abendveranstaltung ihren Platz in der Royal Box, Loge eins rechts, einnehmen. Vermutlich hätten sie aber auch auf weniger spektakulären Sesseln Platz genommen, wenn ihnen denn ein Dolmetscher, möglichst ein simultaner, zur Seite gestanden hätte. Der Zugang zu Desimos wortgewaltigen Ausführungen, garniert mit verbaler Akrobatik, treffsicher ins Ziel gebracht, bleibt dem der deutschen Sprache nicht 100%ig Mächtigen mit Sicherheit verwehrt. Die an Dr. Eckart von Hirschhausen erinnernden kabarettistischen Sentenzen erfordern von den Zuschauern volle Aufmerksamkeit und auch Sinn für Humor dieser Machart. Gezaubert wird auch, vielleicht zu wenig für rein optisch fixierte Zuschauer. Aber die Effektgestaltung – einfach klasse!
Geht man davon aus, dass den Besuchern dieses Abends Unterhaltung auf hohem Niveau geboten wurde, so lassen sich unverstandene Sprachpassagen sicher verschmerzen, bieten doch Gestik und Mimik, besonders bei Desimo, ausreichend Gelegenheit zur Kompensation.
Englischen Humor versteht schließlich ja auch nicht jeder.

Text: Ulrich Hentschel







Bilder: Rudolf Kneuer

Montag, den 18.10.2010 Semiar mit Roy Zaltsman

Am 18.10. fand in unserem gemütlichen Zirkellokal das Seminar mit Roy Zaltsmann statt. Dieser sympatische Mentalist gehört zu den erfolgreichsten Zauberkünstlern Israels, wo er nicht nur große Zauberkongresse organisiert, sondern auch die erste israelische „The next Uri Geller“ Show gewonnen hat. An diesem Abend präsentierte er einfache aber effektvolle Mentalkunststücke aus seinem Repertoire und stellte auch kreative Techniken vor, mit denen man Kunststücke erfinden oder verbessern kann. Seine Ideen und Konzepte visualisierte er oft mit Hilfe von Powerpoint-Folien, was man bisher selten in einem Seminar gesehen hat. Ein interessanter und unterhaltsamer Abend bei dem man erleben konnte, mit wie wenig Requisiten ein Profi auch ein großes Publikum unterhalten kann.


Montag, den 11.10.2010 Semiar mit Diamond Jim Tyler


Montag, den 20.09.2010 Semiar mit Christian Knudsen

Samstag, den 26.06.2010 Semiar mit den Buck Twins


Montag, den 21.06.2010 Günter Ludwig Abend anlässlich seines 80. Geburtstags


 

Kettenschwindel, Kümmelblättchen und Hütchen-/Nußschalenspiel – 17.05.2010

Recht schnell stellte sich an diesem Abend heraus, dass es überwiegend um Barwetten, also Wetten die nicht zu gewinnen sind, gehen sollte. Jede Menge Beispiele, Ideen und einige Literaturhinweise wurden überwiegend von Andreas F. vorgestellt.
Zum Thema Hütchen- bzw. Nussschalenspiel konnte unter anderem auch ein anwesender Gast (Dr. Frank Metzner), der sich als Polizist mit der Thematik beschäftigt, einige interessante Details aus der Franfurter Falschspielszene beisteuern.
Neben einigen Ideen zum unauffälligen Markieren von Spielkarten sowie dem Vorstellen einiger Legemethoden für das Kettelziehen wurden letztendlich noch Vexierspiele in einer recht großen Ausführung und mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden herumgereicht (Bezugsquelle: http://www.tavernpuzzle.com). Den Abschluss bildete die eindrucksvolle Vorführung einer unterhaltsamen Falschspielroutine von Stefan S. die doch einige der Zirkelmitglieder zum Staunen gebracht hat.
17 Zauberkünstler/innen erlebten einen lustigen Abend, der durch spontane Ideen immer wieder ergänzt wurde.

 

Ton und Technik – 03.05.2010

Zirkelmitglied Ulrich H. stellte die von ihm verwendete Licht- und Tontechnik vor. Sehr schnell wurde klar, dass es bei der hohen Bandbreite von Auftrittsbedingungen, die gerade Zauberkünstler, die mal im Wohnzimmer, mal auf der Messe, mal auf Gartenpartys, mal in Restaurants bzw. mehr oder weniger großen Sälen usw. vorfinden, keine Universallösungen im ton- und lichttechnischen Bereich geben kann. So wurde eine Vielzahl anderer Möglichkeiten, Selbstbauten und verschiedene Kombinationen von den anwesenden Zirkelmitgliedern vorgestellt. Erwähnenswert sind hier die kleinen praktischen Dedo Lights und ein sehr cleveres Fernbedienungssystem für winamp, das Florian S. entwickelt hat. Mit Sicherheit war da für fast jeden der eine oder andere wertvolle Tipp dabei.

 

Montag, den 19.04.2010 Seminar mit
Marc Oberon

An diesem Montag fanden sich zu dem durchschnittlich gut besuchten Seminar von Marc Oberon hauptsächlich OZ-Mitglieder ein, um am Seminar des letztjährigen FISM-Preisträgers teilzuhaben. Zunächst begann der Engländer den Abend mit einer ca. 15-minütigen Darbietung visueller Kunststücke zur Musik, an der er gerade arbeitet und die nicht erklärt wurden. Hier kamen Klassiker wie das Ringspiel und den Münzenfang vor, aber auch Schwebeeffekte. Es machte Spaß, ihm dabei zuzuschauen und stimmte schon einmal magisch ein. Das Seminar selbst bestand im Wesentlichen aus Mentaleffekten und Marc Oberons Kartensystem, daneben gab es auch noch einen Schwebenden Stab. Insbesondere bei dem Mentaleffekten – überwiegend Vorhersagen – war spannend, dass Oberon stets in einem System denkt und mehrere Techniken kombiniert. So hat er z.B. ein Out, wenn eine psychologische Force nicht funktioniert. Er zeigte mit „Epic Notes“ eine sehr unverdächtig wirkende Papiervariante des Epic Mental Boards. „Psych Out“ bietet mithilfe eines White Boards die Möglichkeit von Vorhersagen oder Gedankenlesen. Mit „Digital Deception“ ist die Vorhersage einer dreistelligen Ziffer möglich, die Marc Oberon auf einem Schlüsselanhänger präsentierte. „37“ – aus einem leer gezeigten kleinen Umschlag wird ein Zettel mit der vom Zuschauer genannten zweistelligen Zahl unter 50, bei der beide Ziffern, aus der die Zahl besteht ungerade sein müssen und verschieden. Nein, es gibt mehr Möglichkeiten als die 37, aber Marc holt immer die richtige Zahl aus dem Umschlag.
Bei „Tom-Cat“ geht es um die Vorhersage eines Tieres mit einem entsprechend farbigen Halsband und einem Namensschild. „Predict Event“ war die Vorhersage einer für den Zuschauer wichtigen Jahreszahl.
Schön anzuschauen war, dass Marc Oberon immer wieder ähnliche Techniken völlig anders kombiniert und dabei sehr kreativ mit Mentalkunst umgeht. In der Pause konnte man bereits einige seiner mitgebrachten Kunststücke erwerben.
Der zweite Teil des Abends war dann ein wenig visueller. Mit „Clean Connection“ gab es einen Verkettungseffekt mit Karten, „Off Key“ war ein Durchdringungseffekt mit Schlüssel und Kette. Der von Marc Oberon gezeigte „Schwebende Stab“ bot einige Verbesserungen und ist in der Form sogar Close-Up vorführbar.  Die etwas länger angelegte Routine „What Do You See?“ erforderte gleich die Mithilfe von zwei Zuschauern – es wird zwischen diesen ein Wort übertragen. Marc Oberons Kartensystem „Master-Deck“ bietet etliche Möglichkeiten. Der Zuschauer nennt eine beliebige Karte und der Zauberkünstler kann diese mit den unterschiedlichsten Methoden produzieren, z.B. ist auch eine „Any Card at any Number“-Variante möglich. Schön dabei ist, dass das Spiel als gemischt gezeigt und abgehoben werden kann. Das System geht über eine normale Legemethode hinaus und in Oberons Hand war es schon mehr als überzeugend, wie er es handhabte. Eine Variante davon ist z.B. auch „Name Deck“, das er im ersten Teil zeigte.
Insgesamt war es ein sehr unterhaltsames und ansprechendes Seminar, auch wenn vielleicht der Funke nicht so ganz übersprang. Bei dem lange anhaltenden Schlussapplaus fragte der Künstler überrascht, warum denn nicht schon früher eine derartige Reaktion gekommen wäre. Aber manche Sympathien hatte er sich verscherzt, weil er nicht souverän mit kurzen Gesprächen, die es ab und an im Publikum gab, umgehen konnte. Der Abend klang dann mit lebhaften Gesprächen recht spät aus.


Dienstag, den 16.03.2010 Seminar mit
Geoff Williams

Das erste Seminar des Jahres hielt der erfolgreiche Künstler Geoff Williams aus den USA. Neben einer recht einfach aufgebauten Öl- und Wasser-Routine beeindruckte besonders die Schlichtheit seiner Methoden, so dass wohl für jeden Anwesenden etwas Brauchbares dabei war.

Den Abschluß bildete eine verblüffende und sehr lustige Methode Radiomusik aus einem nur gezeichneten Radio-Apparat erschallen zu lassen.

Die Preise der wenigen angebotenen DVD’s und Gimmicks waren durchweg angemessen.
Mittwoch, den 17.3.

Einen Tag nach dem Seminar fand ein Workshop von Geoff Williams statt, der außerhalb der Zirkelveranstaltungen lief aber für alle OZ-Mitglieder angekündigt war. Drei OZ-Mitglieder und ein Interessent erlernten dabei unter anderem verschiedene Münzgriffe und eine darauf aufbauende Routine.

Es wurde sehr intensiv gearbeitet, und es zeigte sich wieder einmal, dass kleine Lerngruppen und nur wenige Effekte/Routinen effektiver sind als die üblichen Seminare


Warum hat der Mann denn ein Radio in der Hand?

The Ambitous Card – 01.03.2010

An diesem Montag war die sog. „Ehrgeizige Karte“ das Thema. Der Abend war in gewohnt souveräner Art von Stefan und Andreas vorbereitet und sehr gut besucht. Es wurden von ihnen und unterschiedlichen Zauberfreunden einige Routinen vorgestellt, sowie deren Vor- und Nachteile und die verschiedenen Phasen, Abläufe und Abschluss-Effekte diskutiert.

In zwei Gruppen wurde anschließend versucht zwei einfache Routinen zu erlernen, und bis weit nach Mitternacht wurde noch gefachsimpelt. Ein durchwegs unterhaltsamer und lehrreicher Zirkelabend.

Montag, den 1.2.2010    „In Arbeit“

Beim heutigen Treffen sollten unfertige Routinen vorgestellt werden um sich Feedback und Ideen zur Weiterentwicklung zu holen.
Trotz sehr ungünstiger Witterungsverhältnisse hatten sich 12 Zirkelmitglieder eingefunden und 5 davon stellten ihre aktuellen Projekte vor.
Bevor es allerdings losging wurden von Ulli H. und Wilfried P. Würste und Sekt für den Abend gespendet, und es kam zu angeregten Gesprächen.
Die Routinen von Torsten O., Wilfried P., Ulli H., Harald K. und Roland S. wurden nach den Vorführungen sachlich und konkret besprochen und es entwickelte sich eine sehr kreative Atmosphäre, die sowohl den Vorführenden als auch den anderen Zirkelmitgliedern zugute kam.

 

Nach den Besprechungen wurden noch verschiedene Vorschläge für künftige Themenabende diskutiert. Als Wünsche stellten sich heraus: Kartensteiger, Riesenkarten/Kartenkunststücke für die Bühne, Ambitious Card, Kettelziehen/Monte/Kümmelblättchen.
Insgesamt ein Abend voller Zauberei der sich in guter Stimmung bis Mitternacht hinzog.

Power of Darkness



 

Nachruf Helmut Meißner

Unser ältestes Ortszirkelmitglied Helmuth Meißner (Presto) lebt nicht mehr.
Im Alter von 95 Jahren verstarb er in einem Altenpflegeheim in der Nähe seines früheren Wohnortes. Seit 1946 gehörte Helmuth dem Magischen Zirkel von Deutschland und dem OZ Frankfurt an. Neben seinem Beruf als Pharma-Vertreter löste er gerne Kreuzworträtsel und spielte begeistert Schach. Seine ganze Leidenschaft jedoch galt der Zauberkunst. Unzählige OZ-Veranstaltungen hat er in den vielen Jahren seiner Mitgliedschaft aktiv unterstützt. Unvergessen bleibt der Spruch, wenn er sein „volles Haar“ kämmen wollte: „Dresden“ so oder so – „Chemnitz“ eh nix mehr… – unvergessen aber auch seine Vorführung des „Zwei-Männer-Tricks“, den er noch anlässlich seines 90. Geburtstages im Rahmen einer Ortszirkelfeier, sowie an seinem 93. Geburtstag in der Schweiz professionell zum Besten gab. Auch eigene Ideen und selbstgebaute Requisiten, wie z.B. seine „färbende Klobrille“ waren oft für einen Lacher gut.
Sein stets freundliches und bescheidenes Wesen bescherte ihm und seiner bereits verstorbenen Frau Rosel viele Sympathien und damit verbundene langjährige Zauberfreundschaften. Dadurch war er nicht nur in seiner Heimat, sondern auch in seinem geliebten Urlaubsland Schweiz mit Mitgliedern des MRS eng verbunden.
Helmuth war viele Jahre Ehrenmitglied im Ortszirkel Frankfurt und mit großen Respekt nehmen wir Abschied von einem echten Zauberfreund, der die letzten beiden Jahre tapfer und würdevoll sein Leiden ertragen hat.

Für den Ortszirkel Frankfurt

Manfred Geiß


Helmut Meißner
(1914 – 2009)

 

Weihnachtsfeier am 21. Dezember 2009

Power of Darkness



 

OZ – Wiesbaden besucht den OZ – Frankfurt 16. November 2009

Ein reger Austausch über bisherige gemeinsame Aktionen ( z.B. Cafe-Flot, Nacht der Wunder) und eine zukünftige Zusammenarbeit entstand mit den Vertretern des Ortszirkels Wiesbaden. Gezaubert wurde wenig, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Auf jeden Fall wurden eine Wiederholung bzw. ein Gegenbesuch in Wiesbaden schon mal vereinbart ohne einen Termin dafür fest zu legen.

 

Seminar mit Docc Hilford 04. November 2009

Neben den Tricktechniken waren vor allem die Vorüberlegungen, wie aus eigentlichen Zauberkunststücken mentale Nummern gemacht werden können sehr interessant und aufschlussreich.


Seminar mit Docc Hilford
(Vielen Dank an Rudolf Kneuer für die Bilder)

 

Seminar mit Dirk Losander 02. November 2009

Nach wie vor der Schwebeexperte schlechthin. Es wurden unterschiedliche Möglichkeiten insbesondere im Close-Up-Bereich Loops zu benutzen erklärt und anschaulich gemacht. Neben seiner bekannten Daumenfessel spielte dann auch die Seifenblasenschwebe zu Musik die Hauptrolle des Abends. Alle Fragen zu Flüssigkeit, Fäden, Fadenführung und Hilfsmitteln konnten kompetent beantwortet werden.

Bis lange nach Mitternacht wurde nach dem offiziellen Teil noch gefachsimpelt.


Seminar mit Dirk Losander
(Vielen Dank an Rudolf Kneuer für die Bilder)

 

Seminar mit Helder Guimaraes 19. Oktober 2009

Das Seminar beinhaltete zwar ausschließlich Kartenkunststücke und es gab erfreulich wenig zu kaufen, aber trotzdem -oder gerade deshalb?- war es erstaunlich gut besucht. Und das zu Recht!
Für Kartenzauberer mit Sicherheit eine sehr lohnenswerte Veranstaltung, aber auch für alle anderen Anwesenden da einige der hinter den Routinen stehenden Theorien über Präsentation, Tempi bei der Vorführung, und Finessen der Missdirection durchaus auch auf weitere Gebiete der Zauberkunst übertragbar sind.


Seminar mit Helder Guimaraes
(Vielen Dank an Rudolf Kneuer für die Bilder)

 

Stand-up Kunststücke ohne Zuschauerbeteiligung 05. Oktober 2009

Zu Beginn des Abends ließen die anwesenden 20 Zirkelmitglieder den Eintageskongress noch einmal Revue passieren, und es kam zu einem sehr fruchtbaren und konstruktiven Meinungsaustausch.
Anschließend wurden die theoretischen Aspekte von Stand-Up-Zauberkunststücken erörtert, die man vor einem Publikum vorführen kann, dass nicht in die Handlung eingebunden wird.
Anhand einiger praktischer, vorgeführter Beispiele konnten sowohl die Gemeinsamkeiten solcher Kunststücke als auch deren Grenzen und Möglichkeiten aufgezeigt werden.

 

Magie Exquisit 26. September 2009

Mit „Großes Topp und kleiner Flopp“ könnte diese Veranstaltung in Kurzfassung überschrieben werden.
Ein von allen Anwesenden hoch gelobtes Programm, gute Künstler, sehr moderate Preise, zufriedene Händler sowie eine reibungslose Organisation und strahlend schönes Wetter machten aus diesem Tag einen wirklich exquisiten.
Bedauerlicherweise blieb die Besucherzahl – und hier sei mal ausdrücklich auf die nur mittelmäßige Resonanz der OZ-Mitglieder hingewiesen- hinter den Erwartungen zurück.
Da wir aber inzwischen wissen, woran es konzeptionell lag und es ja auch ein erstes kleines Experiment an neuer Spielstätte, mit begrenztem Platzangebot und in der breiten Öffentlichkeit relativ unbekannten Künstlern war, kann es durchaus sein, dass es eine Weiterführung der Reihe „MAGIE-exquisit“ mit verbessertem Konzept geben wird.
Auf jeden Fall ist sicher: wer nicht da war, hat einen wunderbaren Tag verpasst.

 

Rezensionen 21. September 2009

Es wurden Bücher, Kunststücke, Videos und Routinen besprochen die in den zirkelfreien Sommermonaten entweder erschienen sind, oder einem der Anwesenden erstmals bekannt wurden. Ein sehr informativer Abend sowohl für Neulinge als auch „alte Hasen“.

 

Die FAZ im Ortszirkel 07. September 2009

An diesem Abend hatten wir als Gast einen jungen Reporter der FAZ der sich sehr interessiert zeigte, lange da blieb um möglichst viel an Informationen aufzunehmen. Es wurden sehr intensive Gespräche geführt, kleinere Kunststücke vorgeführt und einiges an Theorien zur Zauberkunst erklärt und erörtert. Der Kontakt wird auf jeden Fall weiterhin bestehen bleiben und wir konnten den Journalisten auch zu unserer Veranstaltung „MAGIE-exquisit“ einladen. Ein ausführlicher Artikel wird schon sehr bald erscheinen.

 

Impressionen von der Sommerfahrt 05. Juli 2009

Ab 11 Uhr trafen die Teilnehmer/-innen, ihre Partner, Gäste vom OZ Wetzlar sowie die Künstler bei unserem Mitglied Detlef Hartung in Kraftsolms ein, und wurden zu Beginn mit einer „Überraschungstüte“ beschenkt. Schnell hatte sich bei bestem Wetter dann die Zahl der Anwesenden auf weit über 50 Personen erhöht.  Wir erlebten ein abwechslungsreiches Programm mit unserem Mitglied Mister Orlando, drei jungen Cup-Stacking-Artisten die sogar Weltmeistertitel tragen, einer „Lilliputaner“-Showeinlage und zum Abschluß einer Feuershow von „SARUMAN“ aus dem Ortszirkel Wetzlar. Die Bühnen-Partnerin von Mister Orlando wurde an dem Nachmittag auch in den OZ aufgenommen.
Ein vom „Grill-Gott“ Manfred Geiss entwickeltes kleines Quiz brachte auch viel Spaß und kurbelte die Kommunikation an.
Speisen und Getränke waren sehr ausreichend vorhanden –besten Dank nochmal an alle Sponsoren.

Power of Darkness







Zirkelabend vom 15.06.09

„Hemmungslos“…
…gings beim letzten Zirkeltreffen vor der Sommerpause nicht grade zu, aber es war ein unterhaltsamer Abend in relativ kleinem Kreis an dem nicht nur zwei Anwärter wieder kurze Routinen vorführten.

Zirkelabend vom 01.06.09

Seminar mit Patrik Kuffs
Ein sehr abwechslungsreiches Seminar wurde an diesem Abend geboten. Von reiner Close-Up-Zauberkunst bis hin zu Bühnenroutinen wurden auf sehr unterhaltsame Art verschiedene Kunststücke und deren Hintergrund vorgestellt und erklärt. Besonders zu erwähnen ist ein sehr günstiges Seminarheft mit DVD zum Metallverbiegen und einigen Gimmicks.

Zirkelabend vom 18.05.09

Die Veranstaltung mit Michael Schneider kann trotz des etwas anderen Inhaltes und Formats als durchaus gelungen bezeichnet werden. Pünktlich begann die Lesung aus seinem Roman „Das Geheimnis des Cagliostro“. Knapp 30 Personen (Zirkelmitglieder und Partner/-innen) erlebten neben der auszugsweisen Textvorstellung sowie kleinerer Zauberkunststücke einen Autor, der in oftmals launigen Worten die gesellschaftlichen Hintergründe der damaligen Zeit schilderte, diese auch teilweise in Bezug zur aktuellen Situation stellte und viele sehr gut recherchierte Details aus dem Leben und Umfeld des Cagliostro zum Besten gab.

Volker Huber steuerte zum Thema „Cagliostro“ ebenfalls kleinere Anekdoten und einige Stiche und Zeichnungen bei.

Das es nach knapp 2 Stunden Lesung zu einem wahren Run auf die mitgebrachten Exemplare des Buches kam, lag mit Sicherheit nicht nur am ausgesprochen günstigen Preis der Taschenbuchausgabe, sondern zeigte, dass nicht nur Trickbeschreibungen, DVD’s und Routinen im Interessenfocus der Zirkelmitglieder stehen.

Bis Mitternacht wurden dann noch sehr angeregt verschiedene Aspekte der schriftstellerischen Tätigkeit und aktuelle Zeitgeschehnisse diskutiert.

 

Power of DarknessLesung mit Michael Schneider
(Vielen Dank an Rudolf Kneuer für die Bilder)

Zirkelabend vom 04.05.09

Seminar mit „Juno“

Wieder einmal eines der sehr guten Seminare.
Schwerpunkt war wie angekündigt die Rollen-/Figurfindung und Aufrechterhaltung. Auch die Kunststücke waren alle ausgefeilt und praxistauglich. Der während des Seminars konsequent durchgeführte Wechsel zwischen gespielter Bühnen-Rolle und Seminarleitung machte die von Juno praktizierten Techniken der Rollenfindung sehr anschaulich.

Die Kunststücke waren allesamt mit Junos persönlichem und erarbeiteten Touch ausgestattet, aber bei intensiver Beschäftigung damit trotzdem für die Allgemeinheit nachvollziehbar und bestimmt auch praktisch umsetzbar.

Die Kosten für Gimmicks, Props und Literatur waren angemessen.

 

Power of DarknessJunoseminar
(Vielen Dank an Rudolf Kneuer für die Bilder)

Zirkelabend vom 20.04.2009

Zaubern mit Flüssigkeiten…

… hieß das Thema des Abends. Leider wurden einige der angedachten Präsentationen nicht rechtzeitig fertig, bzw. mussten Teilnehmer kurzfristig absagen. So traf sich zwar nur ein relativ kleiner Kreis, dem unterschiedliche Requisiten zum Zaubern mit Flüssigkeiten vorgestellt wurden. Die dahinter stehenden Prinzipien wurden anschließend diskutiert und einige chemische Zusammenhänge zu Flüssigkeitsfärbungen wurden erörtert.

Zum Abschluss des Abends wurden noch verschiedene Aspekte des Chop-Cups erörtert.

Zirkelabend vom 17.04.2009

Seminar mit Aldo Columbini

Obwohl ein Freitagabend immer viele andere Alternativen bietet, fanden 29 Interessierte den Weg ins Zirkellokal um Aldo & Rachel Colombini als Seminarleiter zu erleben.

Die mit den Namen verbundenen hohen Erwartungen konnten die beiden allerdings nicht in allen Belangen erfüllen.

Trotzdem bildeten einige der präsentierten Kunststücke eine gute Basis zur Weiterentwicklung und das sympathische Auftreten der Seminarleitung in Verbindung mit einer gehörigen Portion Humor machten vieles wieder wett.

Zirkelabend vom 06.04.2009

FOTOTERMIN für das Mitgliederverzeichniss und Je-Ka-Mi- Zaubern

Unser Anwärter Olaf M.- H. gab allen, die es noch nicht geschafft haben für das neue Mitgliederverzeichnis ein Foto von sich zu organisieren, die Gelegenheit dies nachzuholen. In einem Bereich der Zirkelräumlichkeiten wurde eine kleine, studioähnliche Situation geschaffen.

Im anderen Raum wurde in der Zwischenzeit kräftig gezaubert. Das setzte sich dann auch noch lange nach  Abschluß der Fotoaufnahmen fort.

Zirkelabend vom 02.03.2009

Dieser Zirkelabend stand ganz unter dem Stern des großen Magiers Juan Tamariz. Andreas Fleckenstein hatte sich (erneut!) sehr gut vorbereitet und referierte über verschiedene Klassiker des Künstlers, so beispielsweise über Five Points of Magic, Magic Way, und Verbal Magic. Hier kamen viele der wunderbaren Techniken zur Sprache, die sich natürlich nicht nur auf Kartenmagie beschränken: das Kreuzen des Blickes, das systematische Ausschalten von Lösungsversuchen der Zuschauer, die ständigen Klapse für den störrischen Esel namens Logik bis er endlich den Regenbogen sehen kann … Ein besonderer Gewinn war die Anwesenheit von Pit Hartling, der einen engen Bezug zu Tamariz hat. Neben den ergänzenden Ausführungen sprach er über das künftige Buch „Rainbow“ und die geheimnisvollen sieben Schleier. Vieles regte zum Denken an; mir ist vor allem das Streben nach Wahrhaftigkeit in Erinnerung geblieben oder auch Dai Vernons elfphasige Ambitious-Card-Routine. Filmaufnahmen und Texte des spanischen Kartenkünstlers rundeten den gelungenen Abend ab. Wer wollte, konnte eine DVD mit Texten und Videos für € 1 erwerben. Herz, was willst Du mehr. Ein sehr inspirierender Abend; Chapeau den Referenten und dem eigentlichen Star des Abends: Juan Tamariz.

Hier nun noch die Beschreibung von Stefan Sprenger zu diesem Abend:

Andreas war so lieb und hat extrem viel Arbeit investiert und für alle eine DVD gebrannt mit den ganzen Inhalten und noch viel mehr! Er hat die verschiedenen Bücher von Tamariz vorgestellt und ist aus jedem Buch auf ein Kapitel eingegangen und zwar der Blick aus „Die 5 magischen Punkte“. Aus „The Magic Way“ hat er kurz das Konzept umrissen, wobei sich Pit öfter zu Wort gemeldet hat da er in unserem Zirkel wohl derjenige ist, welcher die meiste Zeit mit Juan Tamariz verbracht hat und am meisten über den guten Mann weiß. Weiterhin haben wir uns die Vorführungen von der „Total Coincidence“ angeschaut und die Vorführung einer Version von „Three Card Monte“ die Juan bekannt lustig und täuschend vorführt!

Weiterhin haben wir ein Kunststück aus dem neusten Buch von Juan gezeigt bekommen oder besser uns selbst gezeigt . Die Routine kommt aus dem Buch „Verbal Magic“ in dem es um Kunststücke geht die man entweder über das Telefon, Radio oder mit dem ganzen Publikum machen kann! Dann war Pit noch so nett und hat einen kleinen Ausblick auf das noch ausstehende Werk von Juan gegeben: „The Magic Rainbow“ … das Buch ist schon seit vielen Jahren angekündigt und wird zur Zeit auch von Steven Minch vorangetrieben, aber die Mühlen in Spanien mahlen deutlich langsamer als wir das gerne hätten! Viele der Theorien hat Juan in dem Circular der Zeitschrift der Escuela Magia de Madrid veröffentlicht und referiert auch bei seinen Seminaren darüber.

Abschließend zu diesem Thema noch ein Hinweis von Andreas: folgender Link führt euch zu einem youtube-Video. Das erste Kunststück diese Videos wurde beim Zirkelabend erklärt und besprochen: http://www.youtube.com/watch?v=Ea=mjJToBM4

Zirkelabend vom 16.02.2009

Wie macht der das?“
Wie nähert man sich den Lösungen von gesehenen, einem selbst aber unbekannten Kunststücken. Dazu hatte Andreas einige Videos mitgebracht, die dann über einen Beamer auf die Leinwand projeziert wurden, um sie anschließend gemeinsam zu analysieren und mögliche Lösungsvorschläge für die Tricktechniken zu besprechen. Es zeigte sich, dass Teamarbeit bei so einem Vorgehen viele Vorteile bringt, da unterschiedliche Zauberer unterschiedliche Wissensstände haben, und das Zusammentragen zu sehr hochwertigen Synergieeffekten führt.

Zirkelabend vom 02.02.09

Der gestrige Abend war von 17 Zirkelmitgliedern, einem Anwärter und einem Gast sehr gut besucht, und überwiegend Andreas F. und Kay Sch. stellten viele Kneipenwetten, Gagspiele, Knobeleien, optische Täuschungen und lustige Gimmicks vor. Wer nicht dabei war, hat mit Sicherheit einiges Brauchbare, insbesondere für Impromptu-Vorführsituationen im kleinen Kreis, versäumt.

Für alle die diesen Abend nicht dabei sein konnten nachfolgend ein Link zu einem Video, dass bei den Zirkelmitgliedern für große Verblüffung gesorgt hat. Einfach zuschauen, auch wenn das Video englisch ist, versteht man um was es geht (eine Karte ändert die Farbe der Rückseite). Wichtig: das Video bis zum Ende ansehen!

Hier der Link: The Colour Changing Deck

 

Power of DarknessAndreas zeigt (mit Waso als Assistentin) „The Power of Darkness“, ein Kunstück von Mike Caveney.

Wetten

Die Zuschauer sind begeistert,  können dies aber nicht so richtig zeigen.