Drebuch zum Trick

Im Jahr 2010 brachten Ingo Brehm und Albin Zinnecker ein Buch auf den Markt, dessen Kernidee es zumindest in der deutschsprachigen Literatur bisher nicht gegeben hatte: Das Drehbuch zum Trick. Doch lassen wir die beiden selbst zu Wort kommen:

„… Ein Script zu schreiben heißt, sich Gedanken über den Inhalt, das Thema eines Tricks zu machen und dessen Ablauf zu strukturieren. Ferner soll durch dieses Drehbuch zum Trick der gesprochene Text im Vorfeld möglichst exakt festgelegt werden, ohne dem Vorführenden dabei den Raum für spontane Einfälle und Improvisationen zu nehmen. Wenn wir bei der Planung eines Effektes sorgfältig arbeiten, nehmen wir erheblichen Einfluss auf das Gesamterlebnis unserer Zuschauer …!“

Hand aufs Herz: Die wenigsten sehen sich in der Lage aus dem Stehgreif Präsentationen für ihre Effekte zu finden. Es ist eine Tatsache, dass wir beim Scriptschreiben und Lernen unserer Texte uns später voll und ganz auf die Präsentation konzentrieren können, weil wir unsere Hausaufgaben gemacht haben! Mit anderen Worten, wir fühlen uns wohl bei unserer Darbietung,

Nur so können wir erreichen, das wir nicht „zum“ sondern „mit“ dem Zuschauer reden. Unsere spätere Performance kommt dadurch dem geplanten Idealbild so nahe wie möglich. Wir sind nicht mehr austauschbar. Wer das begriffen hat wird zum Kern der Zauberkunst und nicht der Trick.

Wild Card

In den 60 er Jahren ging ein Kartentrick um die Welt, der für Furore sorgte: Die Wild Card. Das Konzept dieses Kartenkunststücks begann mit J. N. Hofzinsers „Überall und Nirgends“, in dem Hofzinser eine frei gewählte Karte in mehrere Duplikate verwandelte.
Die neue Version von Peter Kane, „Watch the Ace“, sorgte in der Fachwelt für reichliches Aufsehen. Bill Simon las den Kane-Effekt und zeigte ihn Lou Tannen, der wiederum bat Frank Garcia eine Handhabung zu erarbeiten, die er auf den Markt bringen konnte. Die „Wild Card“ war geboren.
Die Garcia-Handhabung unterschied sich sehr von Peter Kane’s Methode, dennoch wurde er seinerzeit beschuldigt, Peter Kane’s Trick gestohlen zu haben, was aber nicht stimmte, denn tatsächlich verwendete Garcia nur Kane’s Idee, die Routine mit Trickkarten vorzuführen, was aber auf einer Idee Hofzinsers beruhte. Wie dem auch sei, der Kredit gebührt Peter Kane, aber auch Bruder John Hamman und Derek Dingle. „Taming the Wild Card“ von Jon Racherbaumer ist ein Leckerbissen für Zauberkünstler, und so gibt es viele Variationen dieses Kartenklassikers, wie ihn auch José Caroll nach einer Idee von Fred Kaps so wunderbar vorführte.

 

Fool us im OZ Frankfurt


Wenn Zauberkünstler versuchen, andere Zauberkünstler zu täuschen spricht man von „Magicians Fooler“.

Um das Thema dreht es sich auch in der Fernsehsendung „Penn & Teller Fool Us“: Ein Talentwettbewerb, wo Zauberkünstler versuchen, Penn & Teller hinters Licht zu führen, also einen Trick vorführen, den sich die beiden nicht erklären können. Und genau dass wollen wir auch versuchen: Stellt Euch eine Routine mit einem neuen Spin vor, wo Ihr vielleicht einen Pass aussortiert. Oder einen Klassiker wie Cups and Balls. Die kleineste Veränderung kann Zauberkollegen an den Rand der Verzweiflung bringen und sie verstehen die Welt nicht mehr.

Ob wir nach diesem Abend die Welt noch verstehen weiß ich nicht, aber eines kann ich Euch heute schon sagen: Wir bekommen eine ganz andere Sicht auf die Dinge, die wir jahrelang so vorgeführt haben, deren magischer Effekt aber noch lange nicht ausgeschöpft ist und wer weiß, vielleicht ist ja der „König der Magician Fooler“ mitten unter uns …?!

 

Statusseminar mit Michelle

Status ist immer und überall – jeder Mensch hat einen Status und man kann nicht ohne Status sein, weil andere Menschen uns einordnen. Im Alltag ist Status ein Parameter für das Gelingen von Kommunikation. Im Theater sorgt Status für spannende Handlung und kraftvolle Figuren, für Komik und Drama.

Der Meister des Status, der britische Dramaturg Keith Johnstone, einer der Begründer des Improvisationstheaters, unterscheidet grundsätzlich in Hoch- und Tiefstatus – wobei der Status nichts mit dem gesellschaftlichen Status zu tun hat. Status drückt sich durch Körpersprachsignale aus. Keith Johnstone hat diese Körpersprachsignale konkretisiert. Er hat konkrete Status-Werkzeuge und Improvisationstheaterspiele entwickelt, mit denen sich diese Werkzeuge üben lassen. Auf seine Lehren stützt sich der Abend, den uns Michelle erläutern möchte.

SONDERTERMIN – Seminar mit Tabary

Der beste Seilmanipulator der Welt

Francis Tabary ist eine echte Zauberlegende und sein Name ist untrennbar mit modernen Seilzauberkunst verbunden. Er kommt zwar aus Frankreich – spricht aber gutes Deutsch.

Im ersten Teil des Seminars erleben Sie Zauberkunst mit Karten, Geldscheinen, Brieftaschen, Tüchern und Münzen (hier z.B. sein TGV Pass: https://youtu.be/0nclL4UE_qU). Selbstverständlich spricht Francis Tabary auch über seine zweite Leidenschaft neben der Zauberkunst: eindrucksvolle, unmögliche Objekte und Ambigramme. Die Objekte – 3D Modelle von optischen Täuschungen – baut er nach und vermarktet sie.

Im zweiten Teil geht es dann im Detail um seine preisgekrönte und originelle Magie mit Seilen. 1991 wurde Francis Tabary FISM Weltmeister – und das nur mit einem Stück Seil. 10 Jahre später erklärte er seine Methoden in «The Award Winning Rope Magic of Francis Tabary».

!!! ACHTUNG !!!

Das Seminar findet hier statt:

Frankfurter Ruder-Gesellschaft Oberrad 1879 e.V.
Mainwasenweg 32
60599 Frankfurt

Es gibt genügend Parkplätze und auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es zu erreichen:http://www.frgo.de/uber-uns/anfahrt

Gästeabend des OZF

Liebe Mitglieder,

auch dieses Jahr möchten wir einen Gästeabend veranstalten und hoffen auf Eure Mithilfe und Mitwirkung. Wer Interesse hat, an dem Abend ein Teil der Show zu sein soll sich doch bitte bei bei Karsten Meyerhoff melden: karsten.meyerhoff.ffm@googlemail.com

Der Abend findet in der „Alten Wache“ in Oberstedten statt.

http://alte-wache-oberstedten.de/anreise

Hier findet Ihr einen Flyer als PDF um die Veranstaltung zu bewerben:

Info PDF Gästeabend

Card Warp

Ein klassiker der Kartenzauberei, der auch allen gefallen sollte die sonst nichts mit Karten am Hut haben, denn der Effekt ist ein ganz anderer und ist auch nicht nur auf Karten beschränkt!

Es gibt sehr viele Versionen, vielleicht finden wir an diesem Abend die Ultimative?

SONDERTERMIN Seminar mit Cody Fisher

Nach einem Studium der Molekularbiologie, Biochemie und Chemie arbeitet Cody Fisher seit mehr als 20 Jahren als professioneller Zauberer und hat in dieser Zeit in unzähligen Vorstellungen die Zuschauer mit seinen innovativen Ideen und seinem Charme begeistert.  Mit seinem Seminar ist er in England, Canada, Italien und den U.S.A. aufgetreten. 1998 hat er den begehrten T.A.O.M. Preis als bester Close-Up Künstler in Texas gewonnen. Im Mai 2000 wurde er vom MUM Magazin als der ‚heißeste Star am Magischen Horizont des 21. Jahrhunderts‘ beschrieben.
Bekannt ist er als Erfinder von magischen Effekten. Er hat die seltene Begabung, Effekte zu kreieren, die nicht nur unerklärlich, sondern auch unterhaltend sind. Im Jahr 2005 wurde Cody Fisher zum Kolumnisten des Jahres für seine monatliche Kolumne in MUM gewählt.

In seinem Seminar ist Magie jeden Schwierigkeitsgrads – für Anfänger bis zu professionellen Zauberern – enthalten. Die Themen sind vielseitig – von Close-Up über Salonmagie bis hin zu Effekten für Kinder.
 
Cody kombiniert Humor mit direkter Magie und erzielt damit einen starken Eindruck – eindrucksvolle Tricks und Effekte, die leicht zu meistern sind.

…. und das sind einige der Inhalte, dieses Seminars:

• Cody’s Comedy Book Test (in deutscher Sprache!)

• Impossible Card To Box (Unmögliche Wanderung einer Karte in die Schachtel)

• Cody’s Color Changing Aces (Eine tolle Routine in 3 Phasen, bei der die Asse die Farben wechseln)

• Las Vegas Aces & The Unshuffled Deck (Mit dieser Selbstgänger-Routine sehen Sie aus wie ein absoluter Kartenprofi!)

• Cody’s Comedy Wrist Tie Card To Wallet (Eine Handgelenkfesselung mit einem Comedy-Ende!)

• The Impossible Red X (Eine unglaubliche Routine für alle Gelegenheiten von Close-Up bis zur Bühne)

• Killer Prediction (eine deutschsprachige Vorhersage!)

    … und noch mehr ….

 

Termin:     Sonntag, 11. Juni 2017, 16.00 Uhr
Ort:           Offenbacher Landstraße 460, 60599 Frankfurt
Thema:     Sondertermin Seminar mit Cody Fisher
 

Kosten:    10,00 € Ortszirkelmitglieder                   
                15,00 € Mitglieder des MZvD
                20,00 € Anwärter
                25,00 € Gäste