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Schön und schrecklich

(5. Oktober 2026) Ein ausbrechender Vulkan ist beides: Es ist ein ästhetisches, schönes Erlebnis, Lava zu Tal und eine Staubwolke in den Himmel steigen zu sehen – und es schrecklich, sich vorzustellen, was dieser Vulkanausbruch wohl mit Menschen, Häusern, Feldern und Straßen anstellen wird.

Der Zirkelabend, von dem hier Bericht zu erstatten ist, war zunächst einmal schön, toll, hat Spaß gemacht, war großartig. Wir hatten durch Vermittlung unseres Zauberfreundes Tatto Ota ein paar Menschen eingeladen, die zwar Spaß am Zaubern haben, zu Teilen sogar davon leben, aber nicht Mitglied im Magischen Zirkel sind – darunter der Eine, der gar nicht so recht wußte, was der Magische Zirkel ist, der Andere, der sich bewußt gegen eine Mitgliedschaft entschieden hat.

Natürlich waren auch Leute vom Zirkel da und wir haben zusammen gejammed (im Zirkel-speak: JeKaMi oder JeMuMi oder Zirkeltraining oder speed dating): Lockere Sitzordnung an mehreren Tischen, Grüppchen, die sich bilden, wieder zerstreuen, sich neu finden, nebenher läuft ein wenig Musik, es stehen Erdnußlocken, Salzstangen und ein selbstgebrauter Tee auf dem Tisch – und es wird gezaubert, dass die Schwarte kracht! Man sitzt beisammen, als kenne man sich schon ewig, habe gegenseitig Patenschaften für die Kinder übernommen und zitiert Zauberweisheiten aus den gleichen Büchern: Also es gibt ein Zauberleben ausserhalb des Magischen Zirkels! Wer nicht weiß, wer Zirkelmitglied ist und wer nicht, bekommt es durch reines Zuschauen und -hören bis zum Ende des Abends um Mitternacht nicht heraus. Um es britisch auszudrücken: Some fun was had!

Die Hütte war voll und die Stimmung war eine ganz andere, als sonst bei unseren Zirkelabenden – und da fängt dann der schreckliche Teil für uns an, denn so eine Stimmung und so einen Besuch hätten wir eigentlich gerne immer. Da drängt sich die alte Erkenntnis auf: „Was ihr bisher gemacht habt, hat Euch dahin gebracht, wo ihr jetzt seid – wenn ihr woanders hin wollt, müsst ihr was anders machen.“ und wir wollen woanders hin! Wir wollen mehr Beteiligung, wir wollen mehr zaubern, wir wollen mehr Austausch! In Bezug darauf war der Abend wirklich erhellend.

Kann man sich einfach so informell zusammenschließen und „immer mal was zusammen machen“? Ja, kann man, aber es gibt im Magischen Zirkel ein, zwei Dinge die unverfügbar sind. Es wird immer eine Aufnahmeprüfung geben, selbst wenn man aus dem Kreis der Nicht-Zirkelmitglieder an dem Abend auch hört: „Ich habe es nicht nötig, irgendeinem Gremium zu beweisen, dass ich zaubern kann!“ – doch: Wenn du Mitglied im Magischen Zirkel werden willst, kommst du daran nicht vorbei und auch nicht daran, etwas über die Geschichte der Zauberei zu wissen, ein paar Requisiten zu kennen, die nicht zu Deinem ständigen Repertoire gehören und ein paar Fachbegriffe erläutern zu können. Bleiben wir britisch: Nothing worth having is easy to get.

Der Magische Zirkel wird immer ein eingetragener Verein sein und als solcher immer eine gewisse Verbindlichkeit und eine gewisse Beständigkeit und eine gewisse Organsiertheit fordern: Spontaneität ist hier wohl zu planen. Sich unverbindlich treffen, unverbindlich wieder auseinander gehen, in Sechs-Wochen-Projekten denken, das kann ein Verein in Deutschland nicht. Dafür gibt es rechtliche Klarheit, Versicherungen und eine Gesellschaft, für die wir als Gruppe erkenn- und ansprechbar sind. Und Mitglied im Magischen Zirkel zu sein, ist immer noch ein Qualitätskriterium …

In conclusio: Wir müssen uns Gedanken darüber machen, welche Aspekte dieses Abends wir auf unsere Zirkelabende übertragen können, um etwas von dem Geist dieses Abend dorthin zu übertragen. Musik auflegen? Neben den reinen theoretischen Vorträgen an jedem Abend auch einen Jam-Teil einbauen? Mutiger sein und dem blödsten Publikum der Welt – anderen Zauberern – unfertige Nummern zeigen? Und wir müssen klar werden darüber, ob und wie wir uns denjenigen öffnen wollen, die uns bisher aus verschiedenen Gründen haben links liegen lassen. Ich sag mal: Stay tuned …

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Fantastic, it’s plastic!

(21. September 2026) Es fängt an mit einer Achterbahn der Gefühle an, denn zuerst müssen wir über den Tod unseres ehemaligen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Wilfried Possin sprechen. Der ultimative Weggang eines Zauberfreundes beleuchtet natürlich immer besonders grell, was wir Zurückbleibende verlieren: Jeder verbindet etwas mit dem Wilfried, jeder hat eine Geschichte zu erzählen. Aber wir werden uns hier noch mal separat mit Wilfried und seiner Leistung für den Ortszirkel befassen.

Nach dem Tiefpunkt folgt stark kontrastierend ein Lob von zwei ehemaligen Anwärtern für ihren Coach, Stefan Sprenger: Der Freddy Thau und der Lennard Fabricius überreichen ihm eine Urkunde und das Angebot, gemeinsam eine Zauberveranstaltung zu besuchen.

Und dann kommt er, der große Moment des Andreas Fleckenstein und seiner zehn Boxen voller Tenyo-Effekte, jeder einzelne sauber in eine Plastik-Tüte verpackt: Monk approves! Und es wird ausgepackt und vorgeführt und ausgepackt und vorgeführt und ausgepackt und vorgeführt und ausgepackt und vorgeführt – und ich habe das Gefühl, dass von einem Effekt zum nächsten der Respekt vor der Leistung der Erdenker eben dieser Effekte steigt, denn viele von den Sachen sind verdammt clever. Auch der Respekt vor der Qualität der Produktion wächst, denn das Gros der Sachen mag aus Kunststoff bestehen, „billiges Plastik“ ist es sicher nicht!

Man ist sich schnell einig: Es ist schwer bis unmöglich, viele der Effekte in eine Zaubernummer zu integrieren, dazu sind die Requisiten zu abseitig – eine Basis, darauf eine leere Schachtel über die eine Plastikpyramide gestülpt wird, eine Halterung in die eine Münze gesteckt wird, die dann unter einer Abdeckung in die geschlossene Schachtel wandert. Das ist kaum in den Fluß einer Nummer zu integrieren, aber: Heiligs Blechle, die Art und Weise, in der der Effekt zustande gebracht wird ist absolut genial! So überlegt sich denn die Runde zum guten Schluß, ob es nicht fast unhaltsamer wäre, die Effekte zu enthüllen als sie zu zeigen. Aber was so ein echter Magischer-Zirkel-Zauberer ist, der läßt sich dann doch weder in die Karten noch in die Kunststoff-Kleinodien schauen.

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Der Alex hat’nen Vogel

(20. April 2026) Der unglückliche Gewinner des Magic Slams des Ortszirkels Frankfurt muss einen batteriebetriebenen Plastikvogel mit nach Hause nehmen, einen Plastikvogel, der bei Annäherung ein durchdringendes Gezwitscher von sich gibt. Das bedeutet, dass sich man sich am Slam beteiligt und versucht so schlecht zu sein, dass man nicht den ersten Platz macht – und der Alex Morgenthau hat da voll versagt!

Nicht nur hat er den Vogel letztes Jahr mitnehmen müssen, nein, auch in diesem Jahr hat er nichts dazugelernt, wieder den ersten Platz gemacht und das Plastikding direkt wieder eingepackt und mitgenommen: Selbst Schuld!

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Rolle vorwärts

(2. Februar 2026) Jeder von uns hat ganz viele Rollen im Leben: Vater, Kellner, Chef, Golfpartner, Typ in der Supermarktschlange, Mitsaunierer, … Spannend wird es immer im Leben, wenn Leute gegen den Strich der Rolle gebürstet werden, die Ihnen ansonsten in einem Kontext zuerkannt wird, wenn sich plötzlich herausstellt, dass der-/diejenige noch etwas ganz anderes ist, als alle anderen bisher gedacht und erwartet hatten.

Der Lennard Fabricius ist Anwärter bei uns, dem Ortszirkel Frankfurt, und es fehlt eigentlich nur an einem gemeinsamen Termin, um ihn im Rahmen einer Prüfung zum Mitglied mit allen Ehren und Würden zu machen. Lennard besticht durch einen fast schon dadaistischen Humor – er stellt sich im Rahmen einer Seilnummer schon mal als Vizeeuropameister der Polyester-Hypnose vor.

Und jetzt stellt sich – in Brechung seiner bisherigen Rolle – heraus, dass er ein begnadeter Bastler mit sehr profundem Wissen über Spielkarten ist! Der Zirkelabend, den er gestaltet, ist eine absolute Wucht! Statt theoretischer Vorträge wird gebastelt – es müssen nicht alle mitmachen, aber alle wollen! Aus Lennards Tasche kommt ein Gerät nach dem anderen zum Vorschein (und sein britischer Humor taucht wieder auf, als er Gerät zum Erhitzen von Thermokleber als Bügeleisen für Kleinwüchsige bezeichnet).

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Spießiger wird’s nicht

(15. Dezember 2025) Was ist das Weihnachtsmarkt-Klischee? Glühwein, Bratwurst, dumm‘ Zeusch babbele: Dreimal check. Aber in den Worten unser Allervorsitzendens: „Mit netten Leuten kann das schön sein.“ – und das war es denn auch. Wir haben über Gott und die Welt geschwätzt: Über die Hauptversammlung, über Zaubershows, die uns gefallen und solche, die uns nicht so gefallen haben, über die Dokumentation der Tournée der Ehrlich Brothers in den USA in der ZDF-Mediathek („Ehrlich Brothers – Route to Las Vegas“) und über 3D-Druck – neben anderen Sachen. Ja, war schön, was soll ich sonst sagen?

Dann nutzen wir vielleicht die Gelegenheit, allen unsere Mitgliedern, allen Zauberfreundinnen und Zauberfreunden und allen Menschen ein gesegnetes Weihnachtsfest zu wünschen, zu wünschen, dass sich der Zauber der Weihnacht für sie in der Weise zeige, die für sie angemessen und gut und schön ist – das ist ja für den Einen etwas anderes als für die Andere. Erwarten darf man es nicht, aber hoffen, dass das nächste Jahr friedlicher werde als das zuende gehende und dass sich das auf unsere Mitglieder, alle Zauberfreundinnen und Zauberfreunde und alle Menschen auswirkt, auch das hoffen wir, der Vorstand des Ortszirkels Frankfurt des Magischen Zirkels: Eine gesegnete Weihnacht und alles Gute im neuen Jahr!

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Harmloses Nerdtum

(17. November 2025) Es ist November, es ist dunkel und kalt, es ist grau und unwirtlich ja, mein Gott, November eben. Und da sitzt ein kleiner Haufen von Leuten beisammen und zeigt sich gegenseitig den immer gleichen Karteneffekt: Ein Zuschauer nennt eine Spielkarte und und eine Zahl – und die genannte Karte befindet sich genau an der genannten Stelle. Naja, also Effekte, die für den Zuschauer so aussehen sollen, als wäre das passiert. Naja, also Effekte die man so interpretieren könnte, als sei das Beschriebene passiert. Naja, also Effekte die nicht völlig verschieden sind von dem beschriebenen Effekt. Naja, also schon irgendwie sowas …

Ja, was denn? Spielkarte nennen, Zahl nennen, die genannte Spielkarte liegt an der genannten Stelle – pah, zaubern können wir nicht!

Das ist schon irgendwie ziemlich nerdy, dass man sich an einem Montagabend aufmacht, und sich nur über so ein Thema unterhält, aber ich finde es auf eine gute Art und Weise nerdy, denn es tut niemandem weh, es stört niemanden, es stiftet Gemeinschaft und Gemeinsamkeit und es trägt vielleicht irgendwann mal dazu bei, dass sich Menschen gut unterhalten und Spaß haben.

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Ein Terzett a quatuor

(6. Oktober 2025) Was ist viel, was ist wenig? Fünf Minuten können eine lange Zeit sein oder eine kurze: Es hängt halt davon ab, auf welcher Seite der Toilettentür man sich befindet. Vier Teilnehmer an einem Zirkelabend können viel sein oder wenig, je nachdem durch welche Brille man schaut. Es ist einerseits schade, dass sich nicht mehr Zauberfreunde gefunden haben, die Testpublikum für unseren sehr engagierten Anwärter Freddy Thau sein wollten, dem wir an diesem Abend die Gelegenheit geben wollten, sein Prüfungsprogramm noch einmal zu spielen. Der hätte auch gerne vor 20 Leuten gespielt, so wie ich ihn einschätze. So war es dann aber ein sehr erlesener Kreis, der gelauscht, geschaut und wertschätzend Verbesserungsvorschläge unterbreitet hat. Und danach haben wir gejammed – das ist der Versuch, einen coolen Ausdruck dafür zu finden, dass wir uns gegenseitig „Sachen“ gezeigt haben, teilweise auch „Zeug“: Das hat ’ne Menge Spaß gemacht! Sollte man mal drüber nachdenken, sowas zu formalisieren: Jeweils vier, fünf Leute setzen sich an jeweils einen Tisch und spielen mal ein bisschen rum …

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Wie ein Tieflader mit Porzellan

(15. September 2025) Wenn wir einen Zaubereffekt vorführen, plappern wir drauf drauflos – unsere Spontaneität und unser Witz wird uns schon retten – oder lernen wir den Text zu einer Nummer auswendig, wie ein Gedicht? Oder nehmen wir gleich den Vortrag, der beim gekauften Trick dabei war, den der sich so anhört, als hätte ChatGPT ihn nach einem Schlaganfall geschrieben? Naja, ein Skript, ein durchdachter Vortrag, der einen Effekt in einen Kontext stellt ist schon ganz schön, eine Geschichte, die dem Effekt eine Bedeutung über das unmittelbare Erleben hinaus gibt.

Ein Skript, so lernen wir, kann der äußeren Form nach vieles sein: Ein paar Stichworte auf einem Zettel oder ein komplettes Drehbuch. Welche Ausführlichkeit gut und richtig ist, entscheidet jeder selber, da gibt es keine generell gültige Handreichung. Aber der hochgeschätzte Zauberfreund Harry Keaton lässt uns an diesem Zirkelabend teilhaben an seinem kreativen Prozess und so sehen wir, wie seine Skripte entstehen – und der macht das irgendwie anders als ich: Cool!

Ein Skript, wenn es zu umfangreich und wort- oder philosophielastig ist, kann aber auch sein, wie ein Tieflader, der zum Polterabend einen Haufen Porzellan ablädt: Hat keiner bestellt, braucht keiner, steht aber trotzdem vor der Tür. Magische Untertitel („Hier habe ich eine Münze – die Münze verschwindet -hier erscheint die Münze wieder – jetzt sind es zwei …“) sollen es aber auch nicht sein und so führt Harry uns auf einem schmalen Pfad zwischen dem „zu wenig“ und dem „zu viel“ hindurch.

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Do your thang!

(16. Juni 2025) Zauberer spielen manchmal mit Strippern und das ist nichts Unanständiges, und wenn Zauberer sich an einem speed dating beteiligen, hat das nichts mit Partnersuche zu tun. Es handelt sich um ein Konzept das dazu führt, dass man innerhalb sehr kurzer Zeit sehr viel feedback zu einer Routine, einer Technik oder irgendeinem Problem bekommt. Man findet sich nämlich immer 1-zu-1 zusammen und zeigt seinem jeweiligen Gegenüber eine Routine, eine Technik oder ein Problem, schaut sich seine Routine, seine Technik oder sein Problem an – und dann diskutiert man: War das gut so? Sollte man was anders machen? Warum? Wo kann man das nachlesen?

Das hört sich jetzt relativ trivial an, das ist es unter Zauberern aber nicht, denn wir sind alle individualistische Künstler mit einem nicht ganz kleinen Ego. Die Wissenschaft nimmt sich zwar immer mehr der Zauberei an, aber viele Meinungen zu einer Routine, einer Technik oder einem Problem sind eben nur genau das: Subjektive Meinungen. Sich siebenmal am Abend der Meinung eines Anderen und gegebenenfalls seiner Kritik auszusetzen, setzt ein gewisses Vertrauen voraus. Das scheinen wir im Zirkel zu haben, zu mindestens unter denen, die zu einem Zirkelabend kommen. Das freut mich!

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Der Chef spricht

(2. Juni 2025) Er spricht nicht nur, unser Vorsitzender Andreas Fleckenstein, er referiert, er erklärt, er stellt Bezüge her, er berichtet aus der Geschichte: Eine Übersicht über das, was wir Zauberer auf gut Deutsch „parlour magic“ nennen. Und es ist ein Vortrag mit Projektor und Skript und allem Drum und Dran – also eher ein Seminar, als ein Zirkelabend. Es ist halt cool, so jemanden wie den Andreas zum Vorsitzenden zu haben, der solche Sachen drauf hat. Wie immer, wenn Andreas einen Abend gestaltet, ist viel Material im Spiel und das kann vielleicht auch nicht anders sein, wenn man wie er Miteigentümer eines Zaubershops ist (Secret Magic Store – Zauberartikel online kaufen). Das ist super, denn so gibt es zu vielen Definitionen und Theorien sofort ein anschauliches Beispiel.

Ich persönliche liebe solche Abende, denn ich gehe aus ihnen heraus und denke: „Donnerknispel, jetzt biste mal wieder richtig schlau gemacht worden!“. Das ist natürlich eine eklatante Selbstüberschätzung und ein Paradebeispiel für den Dunninger-Kruger-Effekt (Dunning-Kruger-Effekt – Wikipedia), aber was soll’s, ich fühle mich gut dabei …